Home Bleaching

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Lächeln wie die Hollywood-Stars ist keine heute keine Zauberei mehr. Selbst der von vielen gefürchtete Gang zum Zahnarzt ist nicht mehr notwendig, um weiße Zähne zu bekommen. Per Home-Bleaching ist jeder Patient in der Lage, die eigenen Zähne um ein paar Nuancen aufzuhellen. Weiße Zähne sind Teil eines gepflegten und ästhetischen Aussehens. Sie hinterlassen beim Gegenüber einen guten Eindruck und führen vor allem zu Selbstbewusstsein und sicherem Auftreten. Schon von Natur aus haben Menschen unterschiedliche Zahnfarben. Kaum jemand hat heute noch schneeweiße Zähne ohne nachzuhelfen. Die Zähne leiden unter den alltäglichen Einflüssen. Rauchen, Kaffee und Säfte oder auch Weine und Medikamente können zu unschönen Verfärbungen führen. Auch gründliches Zähneputzen reich nicht mehr aus, um diese zu beseitigen. Aber: Niemand muss diese Spuren sichtbar mit sich herumtragen. Ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt können oder wollen sich viele nicht leisten. Die günstige Alternative heißt Home-Bleaching; wörtlich übersetzt „zuhause bleichen“.

Das Home Bleaching ist eine komfortable Möglichkeit, relativ schonend weissere Zähne zu bekommen. Einem professionellen Home Bleaching sollte aber unbedingt eine Untersuchung auf Karies und eine PZR beim Zahnarzt voraus gehen.Doch das sind nur die Vorbereitungen. Das eigentliche Homebleaching kann nur dann durchgeführt werden, wenn eine Schiene gefertigt wird. Daher wird in der Zahnarztpraxis nach den Vorbereitungen auch ein Abdruck von Oberkiefer und Unterkiefer genommen. Von diesem Negativabdruck wird dann in der Zahnarztpraxis oder im Dentallabor ein Positivabdruck aus Gips gefertigt. Hierauf wird das eigentliche Hauptelement des Home Bleachings gefertigt. Mit kleinen Gel-Reservoirs ausgestattet, kann die Schiene daher punktgenau wirken. Die Herstellung der Schiene, die ein Patient schlussendlich mit nachhause bekommt ist also entsprechend zeitintensiv.  In den meisten Fällen dauert die Fertigung daher (verständlicherweise) einige Tage. Man sollte sich also entsprechend nicht unter Zeitdruck (z.B. für einen besonderen Anlass) mit dem Homebleaching als Option beschäftigen. In einer normalen Situation ist das Homebleaching aber sehr beliebt, da es meist mit nur niedrigprozentigem Bleichgel auskommt.

Die schlussendliche Anwendung ist sehr einfach. Direkt vom Zahnarzt oder aus der Apotheke erhält man dann ein entsprechendes Bleichgel. Dieses Gel ist meist in einzelne Kartuschen verpackt. Pro Anwendung kommt (je nach System, ärztlicher Diagnose und Ziel) dann eine immer gleichbleibende Menge an Gel in die Schiene. Hierdurch wird auch die Sicherheit des Systems beeinflusst: fleckige weiße Bereiche neben Bereichen in anderer Zahnfarbe sind so ausgeschlossen: vorausgesetzt natürlich, der Patient hält sich an die Anwendungshinweise seines Arztes. Auch das Lesen der Packungsbeilage des Bleichgels kann sinnvoll sein.

Die Häufigkeit der dann folgenden Anwendung wird ebenfalls durch den Arzt festgelegt.  Dieser wiederum orientiert sich am Patienten, am präferierten Bleichmittel sowie am gewünschten Ziel. Je nachdem, wie die Ausgangsvoraussetzungen sind und wie schnell welches Ergebnis erreicht werden soll, gestaltet sich also die Häufigkeit der Tage oder Nächte, in denen man die Schiene mit Bleichgel gefüllt tragen sollte. In den meisten Fällen sieht man von Tragenacht zu Tragenacht einen signifikanten Unterschied. Man kann so eigentlich sehr gut steuern, wie hell die Zähne werden. Aber Achtung: frisch geleichte Beisserchen können mehrere Tage (durchschnittlich ca. drei Tage!) nachträglich erhellen! Von daher empfiehlt es sich natürlich, die ersten Anwendungen nicht Tag für Tag hinter einander durchzuführen. Auch, wenn man sich noch so über das (endlich vorhandene) professionelle Bleaching freut: lieber ein paar Tage Pause zwischen den ersten Anwendungen und schon kann man den Wirkungsgrad sehr gut abschätzen!

Während des ersten Bleaching-Zyklus schadet es daher auch nicht, wenn man regelmäßig den Zahnarzt aufsucht. Dieser kann dann immer die aktuelle Zahnfarbe bestimmen und auch sehr gut abschätzen, wieviele Anwendungen der Patient durchführen sollte. Sofern die Zielfarbe erreicht ist, hat dies zudem den Vorteil, dass man sehr gut prognostiziert bekommt, wann man wieder bleachen sollte um die erreichte Zahnfarbe dauerhaft zu halten. Sofern sich der Lebenswandel des Patienten ändert, kann dieses Intervall auch dynamisch vom Zahnarzt angepasst werden. Wenn jemand von heute ab morgen viel raucht, Rotwein trinkt und auch sonst für allerhand Verfärbungen sorgt, dann muss natürlich wieder früher nachgeholfen werden. Damit die Zähne nicht unnötig durch das Bleichen geschädigt werden, sollte man das vom Zahnarzt genannte Intervall auf jeden Fall einhalten.

Home Bleaching versus Zahnaufhellung beim Zahnarzt

Die Aufhellung der eigenen Zähne zuhause wird auch als „Office-Bleaching“ bezeichnet. Sie ist die günstige Alternative zur kostenintensiveren Behandlung beim Zahnarzt. Vor- und Nachteile beider Behandlungen sollten vor jedem Bleaching sorgsam gegeneinander abgewogen werden, um Enttäuschungen zu vermeiden und ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.

Home-Bleaching: Vorteile

Beim Home-Bleaching kann sich der Patient die Art der Behandlung selbst aussuchen: Möchte er eine Schiene tragen oder das Gel mit einem Pinsel auf die Zähne tragen? Wie viel Geld möchte er dafür ausgeben? Die Produkte für eine Bleaching-Anwendung sind überall leicht erhältlich: hauptsächlich in Drogerien, Apotheken oder über spezielle Shops im Internet. All diese Methoden sind auch für Erstanwender selbsterklärend und relativ einfach zu handhaben. Freiverkäufliche Produkte zum Bleichen der Zähne sind in der Regel weniger aggressiv als die Mittel, die der Zahnarzt verwendet. Daher ist das Home-Bleaching in der Regel auch schonender für die Zähne; birgt jedoch auch das Risiko, dass freiverkäufliche Mittel wenig effektiv oder sogar ohne jede Wirkung sein können. Bleaching-Produkte aus Apotheke oder Drogerie sind in der Regel wesentlich günstiger als Bleaching-Behandlungen beim Zahnarzt. Ein Vorteil ist auch die Flexibilität: Bleaching-Sets können Anwender jederzeit nutzen und sind nicht an feste Zeiten und Zahnarzttermine gebunden. Das Home-Bleaching kann mit geringem Zeitaufwand durchgeführt werden. In der Regel braucht es nicht mehr als eine halbe Stunde täglich.

Home-Bleaching: Nachteile

Mit den Produkten für das Home-Bleaching kann selten ein so intensives Ergebnis wie beim Zahnarzt erreicht werden. In der Regel ist eine maximale Aufhellung der Zähne um 3 Nuancen möglich. Nicht alle frei verkäuflichen Präparate sind auch tatsächlich unbedenklich für die Zahngesundheit. Wer zu sehr spart, läuft Gefahr, Zähnen und Zahnfleisch Schaden zuzufügen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Laien die Mittel ungleichmäßig auf die Zähne auftragen, wodurch ein fleckiges Ergebnis entstehen kann.

Ein weiterer, entscheidender Nachteil vom Home-Bleaching ist, dass der Anwender die Ursachen der Zahnverfärbungen nicht kennt. Wenn beispielsweise Karies oder andere Zahnkrankheiten ursächlich für die Verfärbungen sind, bleiben diese weiterhin unbehandelt. Fazit: Wer zuhause bleichen möchte, sollte in qualitative Produkte investieren, vorher den Zahnarzt konsultieren und Ursachen verfärbter Zähne abklären lassen.

Home-Bleaching mit chemischen Mitteln

Die sogenannten Whitening Strips sind frei verkäufliche Kunststoff-Streifen, die selbsthaftend auf die obere und untere Zahnreihe aufgeklebt werden können. Die Streifen enthalten Bleichstoffe, die die Zähne aufhellen sollen. Diese Methode ist vor allem dann erfolgsversprechend, wenn die Zähne zuvor nur leicht verfärbt sind. Für die Strips gibt es mehrere Hersteller in unterschiedlichen Preisklassen.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Wichtig ist es, zuvor die Zähne gründlich zu reinigen und Zahnbeläge restlos zu entfernen. Die Streifen müssen fest auf die Zähne aufgeklebt werden und gut sitzen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass Zahnzwischenräume nicht erreicht werden und es zu streifenartigen Aufhellungen der Zähne kommt. Nach Möglichkeit sollten die Strips Kontakte mit dem Zahnfleisch vermeiden, um Reizungen entgegenzuwirken. Je nach Herstellerinformation können die Strips nach ca. 30 Minuten wieder abgenommen werden. Rückstände des auf den Streifen haftenden Gels sollten anschließend durch Ausspülen des Mundes gründlich entfernt werden.

Whitening Strips sind besonders geeignet für kurzfristige Aufhellungen mit mittlerer Haltbarkeit. Sie sparen gegenüber anderen Methoden vor allem Zeit und Geld. Anwender sollten natürlich kein schneeweißes Ergebnis mit Hollywood-Grinsen erwarten, aber durch die Whitening-Strips kann die natürliche Zahnfarbe wiederhergestellt werden. Das Ergebnis ist abhängig davon, wodurch die Zahnverfärbungen ausgelöst wurden und wie stark die Zähne bereits beeinträchtigt waren. Nach ca. 2 Wochen Anwendung ist die Behandlung abgeschlossen. Das Ergebnis hält je nach Beschaffenheit der Zähne und individuellen Lebensgewohnheiten ca. 6 – 12 Monate und kann danach wiederholt werden.

Bleachingstifte oder Pinsel

Mit dieser Methode können wie sonst nur beim Zahnarzt auch einzelne Zähne statt des gesamten Gebisses behandelt werden. Bleachingstifte oder auch Whitening Pens sind Präparate, die mit Hilfe spezieller Stifte oder Pinsel auf die Zähne gebracht werden. Wie auch bei anderen Home-Bleaching-Methoden ist die Handhabung selbst für Erstanwender simpel. In den Stiften ist ein Bleaching-Gel enthalten, das mit Carbamidperoxid versetzt ist. Dieses wird morgens und abends mit dem Pinsel auf die verfärbten Zähne aufgetragen. Diese Methode ist besonders geeignet für Patienten, bei denen nicht alle Zähne gleichmäßig verfärbt sind, sondern lediglich vereinzelte Zähne ein Bleaching benötigen. Mit dem Stift können diese punktuell behandelt werden. Die benötigte Einwirkzeit beträgt etwa 30 Minuten; währenddessen muss der Anwender auf Nahrungsaufnahme verzichten.

Da freiverkäufliche Präparate nicht so aggressiv sein dürfen, wie die Mittel, die Zahnärzte einsetzen, können die Ergebnisse teils sehr enttäuschend ausfallen. Patienten mit verfärbten Zähnen dürfen daher kein Ergebnis erwarten, welches vergleichbar ist mit einem professionellen In-Office-Bleaching. Dennoch können die Zähne durch den Bleaching-Stift um bis zu 3 Nuancen aufgehellt werden. Ein erstes sichtbares Ergebnis wird nach etwa 14 Tagen Anwendung erzielt.

Zahnschiene

Mit einer Zahnschiene können Menschen, die unter gelb oder dunkel verfärbten Zähnen leiden, ihre Zähne bequem von zuhause aufhellen. Hierbei sind bereits nach wenigen Tagen Veränderungen sichtbar. Eine Zahnschiene kann man sich entweder vom Zahnarzt individuell an das eigene Gebiss anpassen lassen oder als Standardform in Drogerien oder Apotheken kaufen. Diese Standardschienen können in der Regel in einem warmen Wasserbad noch angepasst werden. In die Schiene wird ein spezielles Bleaching-Gel gefüllt. Im Anschluss wird die Zahnschiene auf die Zähne gesetzt und muss dort mehrere Stunden einwirken. Daher empfiehlt es sich, die Zahnschiene nachts einzusetzen, damit der Patient davon wenig beeinträchtigt ist. Schließlich ist auch die Nahrungsaufnahme mit der Schiene nicht möglich. Bereits nach wenigen Anwendungen entsteht als Nebeneffekt ein glattes und sauberes Zahngefühl.

Das beim Home-Bleaching eingesetzte Gel enthält Carbamidperoxid, welches weniger aggressiv ist als das vom Zahnarzt verwendete Wasserstoffperoxid. Dennoch besteht beim Home-Bleaching mit der Zahnschiene die Gefahr, dass das Gel nicht gleichmäßig in der Schiene verteilt ist und einige Zähne andere Farbnuancen annehmen als andere. Standardschienen aus der Drogerie haben außerdem den Nachteil, dass sie nicht passgenau sitzen und daher Zahnfleischreizungen hervorrufen können, weil das Zahnfleisch durch das Gel ungewollt angegriffen wird. Daher sollte beim Home-Bleaching auf die Anpassung der Schiene im Wasserbad besonders viel Mühe verwendet werden.

Zahncremes mit Bleaching-Effekt

Zur Zahnaufhellung gibt es mittlerweile Zahnputzmittel, die Wasserstoffperoxid enthalten. Für viele Anwender ist dies die einfachste Methode, ohne zusätzlichen Aufwand weißere Zähne zu bekommen, denn Zähneputzen steht ja ohnehin auf dem täglichen Zeitplan. Zahncremes für weißere Zähne kosten nur unwesentlich mehr als normale Pasten. Allerdings wird diesen speziellen Zahncremes auch wenig Effektivität nachgesagt. Je nach Beschaffenheit und Verfärbung der Zähne ist es dennoch möglich, bei regelmäßiger Anwendung ein sichtbares Ergebnis zu erzielen. Käufer sollten jedoch unbedingt darauf achten, dass die Bleaching- Zahncremes keine Schleifpartikel enthalten, die den Zahnschmelz abreiben. Dies kann schädliche Folgen für die Zähne haben.

Effektiv, wirkungslos oder gefährlich? Home-Bleaching mit Hausmitteln

Schon im Mittelalter gab es unkonventionelle Methoden, die angewendet wurden, um die Zähne aufzuhellen. Jedoch wird die Mundspülung mit Eigenurin heute wohl kaum noch in Frage kommen. Hausmittel sind die denkbar günstigste Methode für das Bleaching zuhause. Sie sind schnell besorgt, kosten wenig Geld und sind außerdem jederzeit und überall verfügbar. Führen Hausmittel jedoch auch zu dem gewünschten Ergebnis, sind sie wirkungslos oder sogar gefährlich?

Mythos Backpulver zur Zahnaufhellung

Aus Backpulver kann eine Art Schaum hergestellt werden, indem etwa 1 Teelöffel Pulver in warmem Wasser aufgelöst wird. Wenn das Gemisch eine breiartige Konsistenz angenommen hat, kann es auf die Zahnbürste aufgetragen werden. Im Anschluss werden die Zähne mit dem Backpulvergemisch wie gewohnt geputzt. Kleine, körnige Partikel in der Backpulver-Zahnpasta sollen die Zähne oberflächlich reinigen und abschleifen. Außerdem wird dem darin enthaltenen Natron zusätzlich eine bleichende Wirkung nachgesagt. Mit viel Fantasie kann bei regelmäßiger Anwendung zunächst tatsächlich ein aufhellender Effekt eintreten. Jedoch können die Wirkstoffe im Backpulver den Zahnschmelz angreifen und ihn bei sehr häufigem Gebrauch auch massiv abreiben. Dies kann sich sogar gefährdend auf die Zahngesundheit auswirken: Wird die obere Schicht des Zahnschmelzes entfernt, wird dadurch gleichzeitig auch der wichtigste Schutz des Zahnes abgehobelt. Es können sich schneller wieder Bakterien und erneute Verfärbungen ablagern und die Zähne angreifen.

Salz als Bleaching-Mittel

Salz hat denselben Effekt wie Backpulver, nur dass es vermutlich noch mehr Überwindung kostet, es in den Mund zu nehmen. Die Salzkörner sollen als Schleifmittel dienen – außer einer Reizung der Geschmacksnerven wird jedoch kaum ein Effekt auf die Zahnfarbe erzielt werden können.

Erdbeeren zur Zahnaufhellung

Bei dieser oft empfohlenen Methode zum Aufhellen der Zähne, werden die Erdbeeren zerdrückt und zu einem Brei verrührt, mit dem die Zähne eingerieben werden sollen. Diese wohlschmeckende Alternative zu anderen Hausmitteln, setzt ebenfalls auf den Schleifeffekt: Die kleinen Nüsschen in den Beeren sollen für Abrieb der oberen Zahnschicht sorgen. Dies geschieht jedoch nicht nur am Zahn selbst sondern auch am Zahnfleisch. Die Folge können Entzündungen und Reizungen des Zahnfleisches sein. Auch die in den Erdbeeren enthaltene Fruchtsäure kann das aufgeriebene Zahnfleisch zusätzlich reizen und den Zähnen schaden. Zahnärzte sind sich außerdem einig, dass der rote Farbstoff in den Früchten sogar zusätzlich erneute Verfärbungen hervorrufen kann, statt diese zu beseitigen. Es ist daher wohl sinnvoller, aus den Erdbeeren einen leckeren Obstsalat zuzubereiten und sie als Früchte zu genießen, statt als wirkungsloses Bleaching-Mittel.

Bleaching mit Zitronensaft?

Klingt bitter – ist es auch. Zum Aufhellen der Zähne soll Zitronensaft auf die Zahnbürste gegeben werden; alternativ dazu können die Zähne auch direkt mit frischen Zitronenscheiben eingerieben werden. Dies ist nicht nur unwirksam sondern auch eine der gefährlichsten Methoden, mit Hausmitteln die eigenen Zähne zu bleichen. Die in den Zitronen enthaltene Säure entfernt nach und nach den Zahnschmelz und das darauf befindliche Calcium. Zunächst können die Zähne vielleicht um eine Nuance aufhellen jedoch mit dem Preis, dem Zahn damit langfristig zu schaden und irreparable Schäden anzurichten.

Die meisten Hausmittel zielen darauf ab, Verfärbungen einfach abzuschleifen. Dies dürfte aber bei einem Großteil der Verfärbungen vollkommen zwecklos sein, da viele Verfärbungen nicht an der Oberfläche sondern tief im Zahnschmelz liegen. Chemische Methoden dringen direkt in den Zahnschmelz ein und beseitigen dort die Verfärbungen. Derartige Ergebnisse werden Haumittel nicht erzielen können. Wenn tatsächlich unter den Haumitteln eine Wunderwaffe existieren würde, hätte diese sich wohl schon längst als solche durchgesetzt.

Home-Bleaching vom Zahnarzt

Ein Zahnarztbesuch und Home-Bleaching muss kein Widerspruch sein, sondern ist im Gegenteil sogar eine sehr empfehlenswerte Methode, die eigenen Zähne aufzuhellen. Hierbei kann dem Anwender der Spagat gelingen, Kosten zu sparen aber gleichzeitig auch die Zahngesundheit nicht zu gefährden. Bei dieser Methode führt der erste Gang zum Zahnarzt; die Anwendung selbst wird aber zuhause durchgeführt. Beim Zahnarzt werden die Zähne zunächst professionell gereinigt. Eine Zahnreinigung sollte im Übrigen generell allen Bleaching-Behandlungen vorausgehen. Schon diese Reinigung kann ein erstes aufhellendes Ergebnis erzielen. Für das anschließende Home-Bleaching nimmt der Zahnarzt einen Abdruck des Gebisses und fertigt danach eine individuell angepasste Zahnschiene an.

Diese Zahnschiene bekommt der Patient mit nach Hause zusammen mit einem speziellen Bleaching-Gel. Dieses enthält statt des frei verkäuflichen Carbamidperoxid den Wirkstoff Wasserstoffperoxid, der zu einem intensiveren Farbergebnis führt. Die Säure, die durch den Zahnschmelz dringt, richtet dort aber keinen Schaden an, sondern zerstört lediglich den Sauerstoff in den unerwünschten Farbpartikeln. Es ist besonders wichtig, das Gel gleichmäßig in der Schiene zu verteilen, damit die Zähne am Ende nicht fleckig werden. Es ist empfehlenswert, die Schiene nachts zu tragen. Die Behandlung ist in der Regel bereits nach einer Woche abgeschlossen

Wie teuer ist weiß? Preise & Kosten für das Home-Bleaching

Gutes Aussehen ist immer auch eine Frage des Preises: Welches Ergebnis möchte man haben und wie viel will man dafür ausgeben? Weiße Zähne liegen im Trend; vorgelebt von den Reichen und Schönen, deren Zähne oftmals bereits durch den Fernseher die Augen blenden. Entsprechend der hohen Nachfrage gibt es mittlerweile auch Produkte und Möglichkeiten in allen Preisklassen, je nachdem, ob man sich für die professionelle Behandlung beim Zahnarzt oder das Home-Bleaching entscheidet. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für ein Bleaching in aller Regel nicht, weil gelbe oder verfärbte Zähne lediglich ein optisches und kein gesundheitliches Problem sind. Jedoch lohnt es sich, nach Kostenerstattung für eine professionelle Zahnreinigung zu fragen, die jedem Bleaching vorausgehen sollte.

Die Kosten für ein Home-Bleaching hängen natürlich zunächst stark von der Ausgangssituation ab. Stark verfärbte Zähne bedürfen intensiverer Behandlung als nur leichte Verfärbungen. In der Regel sind alle Methoden zum Home-Bleaching günstiger als die professionelle Aufhellung beim Zahnarzt. Sparen kann man hier durchaus zwischen 200 und 500 Euro, muss jedoch auch mehr Zeit und eventuell ein schwächeres Ergebnis in Kauf nehmen. Wer sich aber für eine geeignete Methode entscheidet und Geduld hat, kann durchaus auch mit Home-Bleaching gute und sichtbare Ergebnisse erzielen. Die teuerste Methode für Home-Bleaching sind Produkte, die der Zahnarzt für zuhause mitgibt. Die individuell angefertigten Zahnschienen haben ihren Preis. Es gibt jedoch alternativ auch günstige Möglichkeiten in Drogerien und Apotheken.

Gele, Lacke oder Streifen, die bequem von zuhause aus auf die Zähne aufgetragen werden können, variieren stark im Preis, werden aber selten mehr als 15 – 50 € kosten. Beim Zahnarzt werden dagegen für ein professionelles Bleaching mindestens 500€ fällig. Im Sinne der Zahngesundheit sollte niemand mit dem Bleaching übertreiben. Empfohlen werden maximal drei Anwendungen pro Jahr.

Kann jeder seine Zähne zuhause aufhellen?

Home-Bleaching ist verlockend. Nicht nur, weil man damit den Gang zum Zahnarzt vermeiden kann, sondern auch, weil das Aufhellen der Zähne zuhause kostenmäßig wesentlich attraktiver ist. Aber kommt diese Methode tatsächlich für alle Patienten mit verfärbten Zähnen in Frage? Welche Behandlungsmethoden erfolgsversprechend sind, hängt immer von den Ursachen der Verfärbungen und deren Intensität ab. Zähne können beispielsweise altersbedingt dunkel sein. Durch Risse im Zahnschmelz können sich zunehmend Ablagerungen von Nahrungs- und Genussmitteln wie Cola, Rotwein oder Nikotin sammeln. Grundsätzlich gibt es für das Bleaching keine Altersgrenze nach oben. Wichtig ist jedoch, keine falschen Erwartungen zu haben. Ein Hausmittel wird nicht nach einmaliger Anwendung ein strahlendes Weiß zaubern können. Außerdem eignen sich die Methoden beim Home-Bleaching weniger, wenn jemand einen sofortigen Erfolg erwartet. Hier sind in der Regel nach einer Behandlung nicht mehr als drei Farbnuancen Aufhellung zu erwarten. Wer schnell sichtbare Ergebnisse erzielen möchte, sollte um Enttäuschen zu vermeiden, lieber in eine professionelle Behandlung beim Zahnarzt investieren.

Das Ergebnis einer Bleaching-Behandlung ist nie vorhersehbar; es kann sowohl beim Home-Bleaching als auch beim professionellen Bleaching immer individuelle Abweichungen geben. Der Anwender sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass er nach dem Bleaching seine Lebensgewohnheiten umstellen sollte, um lange Freude an seinem neuen Zahnweiß haben zu können.

Das Home-Bleaching wirkt generell nicht bei Brücken, Inlays, Kunststoff- oder Amalgam-Füllungen. Daher ist ein Bleaching für Personen mit besonders vielen behandelten Zähnen wenig lohnenswert, da Kunststoffe nicht aufgehellt werden können. Abgeraten wird besonders jungen Patienten unter 16 und Schwangeren sowie Frauen in der Stillzeit von der Durchführung eines Home-Bleachings. Im Vorfeld wird generell empfohlen, auf eventuelle Allergien gegen Inhaltsstoffe in den Bleichgels zu testen. Wer allergisch gegen einen oder mehrere Wirkstoffe ist, sollte das Bleaching unbedingt vermeiden. Auch Personen mit sehr empfindlichen Zähnen und empfindlichem Zahnfleisch oder anderen Zahnerkrankungen wie Parodontose, sollten auf ein Bleaching verzichten. Home-Bleaching hat bei korrekter Anwendung nur wenig Risiken, aber viele Vorteile. Bei falscher Anwendung kann jedoch die Gesundheit der Zähne erheblich beeinträchtigt werden.

Risiken und Nebenwirkungen des Home-Bleachings

Über die Vorteile vom Home-Bleaching ist sich jeder im Klaren: weiße Zähne, selbstbewusstes Lachen, ein gepflegtes Äußeres. Bei falscher Anwendung oder Unverträglichkeiten bringt diese Methode der Zahnaufhellung jedoch auch gewisse Risiken mit sich.

Entzündungen des Zahnfleisches

Im für die Zahnaufhellung verwendeten Bleaching-Gel befinden sich Stoffe, die das Zahnfleisch reizen können. Obwohl es nur auf den Zähnen einwirken sollte, kommt das Gel dann mit dem Zahnfleisch in Berührung, wenn eine Zahnschiene schlecht sitzt oder das Gel mit einem Pinsel ungenau aufgetragen wurde. Das Zahnfleisch wird besonders dann in Mitleidenschaft gezogen, wenn das Gel längere Zeit einwirken muss. Daher gilt: Bei der Anwendung von Gel, Strips oder Pinsel möglichst genau arbeiten und den Kontakt mit dem Zahnfleisch möglichst vermeiden.

Empfindlichkeit der Zähne

Bleaching-Gele entziehen den Zähnen kurzzeitig Flüssigkeit. Dieser Effekt macht die Zähne besonders empfindlich gegenüber Hitze und Kälte und kann teils sogar zu Schmerzen bei Kaubewegungen führen. Bei den Gelen für das Home-Bleaching tritt diese Nebenwirkung allerdings nicht besonders häufig auf, da die Gele, die hier verwendet werden, weniger aggressiv sind als bei der professionellen Zahnaufhellung. In dieser Hinsicht ist das Home-Bleaching schonender, da hier weniger aggressive Stoffe über einen längeren Zeitraum hinweg die Zähne schrittweise aufhellen. Je nachdem wie empfindlich Zahnfleisch und Zähne sind, sollte auch die Konzentration des Bleaching-Gels gewählt werden.

Dehydrierung der Zähne

Nach einer zahnaufhellenden Behandlung können Zähne schnell dehydrieren. Bleichmittel entziehen den Zähnen Flüssigkeit. Das Bleichmittel dringt durch poröse Stellen in den Zahn ein; genau an diesen Stellen tritt Wasser im Inneren des Zahnes auch wieder heraus. Dieser Prozess kann die Zähne nach einer Zahnaufhellung kurzzeitig dehydrieren. Etwa drei Tage später haben die Zähne aber wieder genug Wasser aufgenommen, wodurch sie optisch allerdings auch wieder etwas nachdunkeln können.

Ergebnis unzureichend

Anwender setzen in eine Bleaching-Behandlung oftmals viele Hoffnungen. Sie haben viel Geld ausgegeben, sich im Vorfeld genau informiert und sind im Nachhinein trotzdem über ein kaum sichtbares oder nicht zufriedenstellendes Ergebnis enttäuscht. Dies kann schnell frustrierend sein. Jedoch gibt es weder beim Zahnarzt noch beim Home-Bleaching die Möglichkeit, sich das zu erwartende Resultat vorher anzusehen. Jeder Zahn ist anders und reagiert individuell auf die Behandlung. Dennoch können Patienten dazu beitragen und verschiedene Faktoren beachten, um möglichst genaue Vorhersagen über die Wirksamkeit treffen zu können.

Das Ergebnis hängt immer davon ab

  • wie stark die Zähne verfärbt sind
  • ob geeignete Produkte verwendet wurden
  • ob Essgewohnheiten und Lebensstil angepasst sind

Trotzdem das Ergebnis zunächst zufriedenstellend war, kann die Haltbarkeit der Aufhellung eventuell unter den Erwartungen der Patienten liegen. Keine Bleaching-Methode hält ein Leben lang: weder das Home-Bleaching, noch die Behandlung beim Zahnarzt. Nach einigen Wochen oder Monaten kann das Ergebnis bereits wieder verblassen. Patienten sollten sich also darauf einstellen, das Home-Bleaching regelmäßig zu wiederholen.

Generell sind die Risiken vom Home-Bleaching jedoch als relativ gering einzuschätzen. Kleine Nebenwirkungen sollten nach etwa 3 Tagen wieder verschwunden sein; andernfalls sollte ein Zahnarzt konsultiert werden. Wer die Packungsanweisungen der Bleaching-Produkte genau befolgt, hat also wenig zu befürchten. Besonders gefährlich können Selbstversuche mit Hausmitteln werden. Verschiedene angebliche Wundermittel wie Erdbeeren, Salz oder Backpulver zielen darauf ab, Zähne bzw. Zahnschmelz durch natürliche Methoden abzuschleifen. Obwohl durch diese Reibung Verfärbungen oberflächlich verschwinden können, geht der natürliche Schutz des Zahnes dabei verloren. Außerdem befindet sich direkt hinter dem Zahnschmelz die gelbe Dentinschicht, die nach Abrieb des oberen Zahnschmelzes zum Vorschein kommt. Das Resultat sind gelbe Zähne, an die sich noch schneller Bakterien und weitere Verfärbungen anlagern können. Chemische Bleichmittel sind dagegen für den Zahnschmelz unbedenklich. Sie entziehen den unerwünschten Farbpigmenten den Sauerstoff, wodurch die Zähne optisch heller erscheinen. Da nach und nach wieder Sauerstoff eindringt, entstehen auch wieder neue Farbpigmente. Daher muss das Bleaching in regelmäßigen Abständen zuhause wiederholt werden.

Was sollten Anwender beim Home-Bleaching unbedingt beachten

Vor jeder Bleaching-Behandlung müssen die Zähne gründlich gereinigt werden. Besonders die oft vernachlässigten Zahnzwischenräume sollten mit Zahnseide gründlich von Verunreinigungen befreit werden. Empfehlenswert ist sogar eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Daher ist der Zahnarztbesuch auch beim Home-Bleaching eigentlich unerlässlich, denn es können dort zunächst die Ursachen der Verfärbungen geklärt werden. Vor allem kann der Zahnarzt Krankheiten wie Parodontose und Karies oder undichte Füllungen sowie freiliegende Zahnhälse diagnostizieren. Durch ein Bleaching können erkrankte Zähne nämlich zusätzlich geschädigt werden. Der Zahnarzt kann außerdem Empfehlungen für eine erfolgsversprechende Methode geben. Während der Einwirkzeit des Gels dürfen keine Nahrungs- und Genussmittel eingenommen werden, um das Ergebnis nicht zu beeinträchtigten. Auch die Zigarette sollte also wenigstens während der Behandlung in der Schachtel bleiben.

Home-Bleaching: Tipps, wie die Selbstbehandlung erfolgreich wird

Weiße Zähne liegen im Trend. Daher gibt es mittlerweile unzählige Produkte in allen Preisklassen. Die Wahl eines geeigneten Produktes fällt oftmals schwer – dennoch sollte in jedem Falle auf Qualität geachtet werden. Es gibt günstige Mittel, die entsprechend effektiv sind, aber Vorsicht bei allzu billigen Produkten. Diese verzichten oftmals auf das Bleichgel und setzen ausschließlich auf den Schmirgeleffekt. Der Zahnschmelz wird aufgerauht und die oberste, schützende Schicht abgelöst. Es empfiehlt sich immer während oder nach dem Bleaching, pflegende Zusatzprodukte zu nutzen. Hier gibt es beispielsweise spezielle Zahnpasten, die die strapazierten Zähne mit Zahnschmelz auffüllen. Wer sich für ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt entscheidet, für den ist die gründliche Kontrolle der Zähne und der Füllungen Pflicht. Wer die Zähne zuhause selbst bleicht, sollte diesen Gang von sich aus tun. Ist beispielsweise eine der Zahnfüllungen undicht geworden, kann das Gel dadurch bis in die Zahnwurzel dringen und Schäden anrichten.

Anwender sollten sich unbedingt an die Anweisungen des Herstellers halten, die beigelegten Informationen genau studieren und keine eigenen Experimente starten. Auch wenn Kunden bereits Erfahrungen mit ähnlichen Produkten gemacht haben, lohnt es sich in jedem Fall bei einem neuen Produkten, den Beipackzettel trotzdem zu lesen.

Nachher ist vorher: Zähne nach dem Home-Bleaching weiß erhalten

Wer lange Freude an weißen Zähnen haben möchte, sollte schlechte Angewohnheiten, die Zähne verfärben zukünftig vermeiden und die Lebensgewohnheiten nachhaltig verändern. Kein Bleaching-Verfahren der Welt lohnt sich, wenn der Patient im Anschluss seinen Kaffee- und Nikotinkonsum verdreifacht. Das beste und auch einzige Mittel, seine Zähne lange weiß zu halten, ist eine konsequente Zahnhygiene. Regelmäßiges und intensives Putzen sowie die Verwendung von Zahnseide sollte Selbstverständlichkeit sein. Besonders nach einer Bleaching-Behandlung ist es sehr effektiv, regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen.

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