Walking Bleach Technik

Walking Bleach TechnikDie Walking Bleach Technik ist eine Methode zur Zahnaufhellung, die durch den Zahnarzt in der Zahnarztpraxis durchgeführt wird. Doch warum das Ganze? Das Abtragen unschöner Veränderungen und farbiger Beläge auf den Zähnen gehört im Rahmen der modernen zahnmedizinischen Versorgung und der ästhetischen Behandlung von Patienten zu den vielfach in der Praxis ausgeführten Tätigkeiten. In der zahnärztlichen Praxis sind die entsprechenden Maßnahmen ebenfalls als Bleaching der Zähne, als Aufhellen oder Bleichen des Zahns bekannt. Nicht nur in der professionellen Zahnmedizin, sondern gleichsam für die Anwendung zu Hause als auch für die Praktiken, die im Zusammenhang mit der Tätigkeit der Dentalkosmetikerinnen angeboten werden, können sich die Interessenten für das Bleichen der Zähne entschieden. Im Unterschied zu einer fachlich nicht versierten Entfernung der Verfärbungen und der Aufhellung der Zähne ist jedoch der Gang zum Zahnarzt immer vorzuziehen. Dies hat damit zu tun, dass verschiedene gesundheitliche Nebenwirkungen und Risiken mit den einzelnen Maßnahmen verbunden sind, die ein Patient zu Hause oder eine zahnmedizinisch nicht ausreichend geschulte Zahnkosmetikerin nicht abschätzen können. Insbesondere vor dem weit verbreiteten Home Bleaching sind ein informatives Gespräch und umfassende zahnmedizinische Voruntersuchungen eindringlich anzuraten.

Walking Bleach Technik – nur eine Bleaching Methode

Wenn sich die Patienten für ein zahnmedizinisches Bleaching der Zähne entscheiden und dies vom Facharzt vorgenommen wird, dann stehen diesen unterschiedliche Verfahrensweisen zur Verfügung. Nach einer grundsätzlichen Abklärung der Zahngesundheit und der Intaktheit des Zahnfleischs kann nach einer professionellen Reinigung der Zähne die zu den bestmöglichen Resultaten führende Bleachingvariante vorgenommen werden. Darüber hinaus entscheidet der Zahnarzt erst nach der diagnostischen Erhebung, die ebenfalls eine Begutachtung der gesunden, sanierten, kariesbefallenen oder toten Zähne umfasst, welche Methode in Frage kommt. Teilweise haben die Patienten schon in den Bereichen der Ober- und Unterkiefers Zähne, die zuvor einer Behandlung des Wurzelkanals unterzogen wurden und zu den sogenannten devitalen Zähnen gehören. Diese Zähne können nicht mit derselben Technik aufgehellt werden, die für einen gesunden oder sanierten Zahn üblich ist. Um jedoch auch Patienten mit toten Zähnen, Zahnkronen und Brücken eine Zahnaufhellung und eine verbesserte Optik zu gewährleisten, wird die Zahnaufhellung in Form der Walking Bleach Technik zur Verfügung gestellt.

Was bedeutet Walking Bleach Technik?

Die Walking Bleach Technik gehört zu den besonders aufwendigen, jedoch hochwertigen und äußerst wirksamen Anwendungen, die ausschließlich für die Aufhellung nicht mehr lebender Zahnsegmente geeignet ist. Bei der Walking-Bleach-Technik handelt es sich um durchzuführende Arbeitsschritte, die sich auf das Innere des toten Zahnes beziehen. Im Gegensatz zu den sogenannten externen, also von außen auf den Zahn wirkenden Substanzen ist die Walking-Bleach-Technik als interne Variante bekannt. Diese Bezeichnung stammt daher, dass bei der Walking-Bleach-Technik die chemischen Aufheller in der entsprechenden Konzentration in das Innere des Zahnes eingeführt werden. Um dies zu realisieren, wird die Zahnkrone eröffnet. Nunmehr hat der Zahnarzt Zugang zum Innenbereich des Zahnes, in dem kein Gefühl mehr vorhanden ist. Die Bleachingstoffe werden nun direkt dort eingelegt, wo sich zuvor die Zahnpulpa befunden hat. Ist diese Phase abgeschlossen, nimmt der Zahnarzt eine Versiegelung des oberen, zuvor eröffneten Zahnbereichs vor, die zunächst als Provisorium fixiert wird. Wenn die gewünschte Farbe des Zahnes im Zusammenhang mit den chemischen Aufhellungsprozessen zum gewünschten Resultat geführt hat, wird das Bleichmittel aus dem Zahn wieder entnommen und die ein stabiler, widerstandsfähiger Verschluss der Zahnkrone umgesetzt. Diese Behandlungsform dauert in der Regel einige Tage, da die Intensität der Verfärbungen individuell unterschiedlich ist und das eingebrachte Wasserstoffperoxid nicht bei jedem Patienten gleich schnell wirkt.

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