Bleaching Methoden

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Bleaching MethodenImmer wieder werden wir gefragt, welche Bleaching Methoden es überhaupt gibt. Wir haben daher eine schematische Übersicht über die existenten Methoden erstellt. Vorab sei jedoch gesagt, dass nicht jede Methode auch erfolgsversprechend und empfehlenswert  ist. Die wirklich funktionierenden Bleaching Methoden sind daher grün hervorgehoben. Doch: der Reihe nach. Fakt ist, dass viele Menschen mit Zahnverfärbungen zu kämpfen haben. Der tägliche Konsum von Kaffee, Tee, Zigaretten und Schokolade sowie anderen „färbenden“ Lebensmitteln und Genussmitteln (so auch beispielsweise die weit verbreitete Cola) führt im Laufe der Zeit zu hartnäckigen Verfärbungen, an denen Millionen Menschen alleine im deutschsprachigen Raum – selbst bei richtiger Zahnpflege (!) – leiden. Diese Verfärbungen sind nach einiger Zeit so stark verfestigt und so tief in den Zahnschmelz eingezogen, dass sie durch den Endverbraucher bzw. Patienten nicht mehr selbst entfernt werden können. Einigen Menschen reicht der regelmäßige Zahnarztbesuch (und die damit fast standardmäßig einhergehende Professionelle Zahnreinigung) aus, um ihre natürliche Zahnfarbe wieder zu erhalten. Bei vielen reicht diese Maßnahme jedoch nicht aus, um wieder schöne, weiße Zähne zu erhalten, auch, wenn sie nach dem Zahnarztbesuch zweifelsohne „sauber“ sind.

Auch wenn uns die Stars und Sternchen aus Hollywood „weiss“ machen wollen, dass strahlende Zähne einfach „normal“ sind: dem ist definitiv nicht so. Das natürliche Spektrum der Zahnfarben reicht von dunklen Grautönen, über natürlich gelbe Zähne bis hin zu strahlend weißen Zähnen in der Zahnfarbe A1. Letzteres ist jedoch sehr selten der Fall. Die meisten Menschen in unseren Breitengraden besitzen aufgrund von Umweltfaktoren (z.B. Nährstoffaufnahme, chemische Zusammensetzung des Trinkwassers) eher dunkle Zähne, die eben nicht dem Schönheitsideal von weißen Zähnen entsprechen. Vor diesem Hintergrund lässt sich also festhalten, dass viele Menschen auch bei optimaler Zahnpflege über vermeintlich verfärbte, dunkle Zähne verfügen, die eben nicht mit den schönen, weißen Zähnen aus Film und Fernsehen (an denen wir uns logischerweise trotzdem unterbewusst orientieren!) übereinstimmen.

Halten wir also fest: es gibt Menschen mit – von Natur aus – verfärbten Zähnen und Menschen, die durch den Konsum von Nahrungs- und Genussmitteln Zahnverfärbungen erhalten. Beides ist absolut normal und entspricht der Natur des Menschen. Fakt ist jedoch auch, dass fast jeder gerne makellose, saubere, schöne, weiße Zähne haben möchte. Weiße Zähne entsprechen voll und ganz dem weltweit gängigen Schönheitsideal. Sie manifestieren Gesundheit, Erfolg und Schönheit und sind daher in allen Kulturkreisen gleichermaßen „wichtig“. Nicht zuletzt natürlich auch, um privat und beruflich Erfolg zu haben. Wer möchte schon einen Partner mit hässlichen Zähnen küssen,  bei deren Anblick man sich lieber direkt übergeben würde? Wer will schon einen Mitarbeiter einstellen, dessen Zähne schon von Weitem suggerieren, dass er ungepflegt ist? Diese Fakten bringen die Problematik sehr gut auf den Punkt. Weiße Zähne sind einfach schön. Gerade deshalb haben wir uns dazu entschlossen, eine umfassende Liste der Bleaching Methoden für Sie zu erstellen.

Bleaching Methoden beim Zahnarzt bzw. in der Zahnarztpraxis

Die professionelle Zahnaufhellung beim Zahnarzt ist selbstverständlich die sicherste und professionellste Bleaching Methode. Fakt ist jedoch auch, dass Qualität ihren Preis hat. Zahnärzte lassen sich diese kosmetischen Bleachings sehr gut bezahlen, auch wenn sie natürlich mit großem Abstand die sinnvollste Vorgehensweise zum Erhalt von weißen Zähnen darstellen. Fakt ist: es gibt meines Wissens nach weder eine gesetzliche Krankenkasse, noch eine private Krankenversicherung, die ein Bleaching aus kosmetischen Gründen übernimmt. Das wäre ja auch entgegen der gesamten Logik unseres Gesundheitssystems und ist daher sehr gut nachvollziehbar. Trotzdem oder gerade deshalb ist es sinnvoll, dass wir an dieser Stelle die beim Zahnarzt verfügbaren Bleaching Methoden vorstellen:

Power Bleaching

Der Inbegriff des In-Office Bleachings ist das sogenannte Power Bleaching. Bei dieser Methode besucht der Patient die Zahnarztpraxis und erhält vorab eine Kontrolle auf potentielle Löcher und Defekte sowie eine Professionelle Zahnreinigung. Im Anschluss erhält der Patient einen Wangenhalter, der die Öffnung des Mundes während der Behandlung gewährleistet. Die Zahnärztin oder eine Zahnarzthelferin deckt dann das Zahnfleisch mit einer Masse ab, die sich Guttapercha nennt. Guttapercha ist von der Konsistenz ähnlich wie Kautschuk und schützt das Zahnfleisch vor dem Einfluss der eingesetzten Bleaching Mittel. Diese Vorarbeiten dauern in der Regel nur kurz und sind es auf jeden Fall wert, wenn man das anschließende Ergebnis betrachtet. Nachdem der Schleimhautschutz aufgebracht wurde, bestreicht der Zahnarzt die Zähne mit einem Bleachingmittel (i.d.R. Carbamidperoxid). Um den Prozess der Aufhellung zu beschleunigen wird meist parallel mit UV-Licht bestrahlt. Die UV-Lampe beschleunigt den Vorgang und führt zu einem optimalen Ergebnis. nach nur wenigen Minuten (meist unter 20) wird das Mittel wieder abgetragen und schlussendlich der Wangenhalter und das Guttapercha wieder entfernt. Nach einer kurzen Mundspülung kann der Patient (je nach Ausgangszahnfarbe) mit einem strahlenden Lächeln die Praxis verlassen. Der Vorteil dieser Methode liegt klar auf der Hand: Ablauf und Ergebnis sind absolut tadellos. Der Nachteil liegt in den Kosten begründet, die nicht selten bei nur einer Anwendung bei 600 Euro und mehr liegen, bei mehreren Anwendungen natürlich entsprechend noch höher angesiedelt sein können. So erhalten übrigens die meisten Stars und Sternchen (mit natürlichen Zähnen) ein strahlend weißes Lächeln. Bei dem Preis auch kein Wunder.

Laser Bleaching

Das sogenannte Laser Bleaching ist ebenfalls eine In-Office Methode. Der Ablauf ist hierbei mit dem des Power Bleachings vergleichbar. Nach einer gründlichen Kontrolle der Zähne auf Karies und andere Defekte erfolgt eine PRZ. Nachdem die Zähne gereinigt wurden, wird ein Guttapercha Schutz auf die Schleimhäute aufgebracht und ein Gel – in der Regel Carbamidperoxid – in einer entsprechend hohen Dosierung auf die frisch gereinigten Zähne aufgetragen. Dann jedoch folgt der eigentliche Unterschied zum herkömmlichen In-Office Bleaching: das Gel wird nicht per UV Licht in seiner Wirkungskraft bestärkt, sondern durch einen speziellen zahnmedizinischen Laser. das Laserlicht bewirkt, dass das Bleachingmittel noch schneller noch besser in Zahnschmelz und Dentin einzieht. Das Resultat sind schnell weisse Zähne. Der Vorteil des Laser Bleachings ist zweifelsohne die Tatsache, dass es vom Zahnarzt in einer kontrollierten Umgebung durchgeführt wird. Der Nachteil besteht jedoch im Kostenfaktor. Medizinische Laser sind sehr teuer, was sich natürlich auch auf die vom Patienten pro Anwendung zu tragenden Kosten niederschlägt. Es gibt meines Wissens nach aktuell keine teurere Bleaching Methode, als ein In-Office Laser Bleaching. Im gleichen Atemzug muss jedoch auch die Tatsache benannt werden, dass das Laserbleaching exzellente Ergebnisse abliefert und das wohlgemerkt in Rekordzeit. Es ist somit nicht verwunderlich, dass sich gut betuchte Leute eher für diese Art der Zahnaufhellung entscheiden, als Menschen, die jeden Cent 2 Mal umdrehen müssen. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass sich diese Methode der Zahnaufhellung auch in Zukunft noch weiter verbreitet und hierdurch die Kosten pro Anwendung sinken. Aktuell ist der Preis für ein professionelles Laser Bleaching in der Zahnarztpraxis über den Kosten eines normalen In-Office Bleachings angeordnet. Uns wurden Preise ab 600 Euro pro Anwendung zugetragen, die jedoch auch schnell über 800 Euro angesiedelt waren. Je nachdem, wie häufig man so ein Bleaching benötigt (was natürlich auch mit den individuellen Lebensgewohnheiten zusammenhängt), kann das Ganze also sehr schnell sehr teuer werden.

Internal Bleaching

Ein Grundproblem bei der Zahnaufhellung ist, dass eigentlich nur vitale, also lebende Zähne von außen aufgehellt werden können, da nur sie das Einziehen der Bleichmittel in den Zahn ermöglichen. Selbst der Zahnarzt muss sich dieser körperlichen Gegebenheit beugen, auch die in der Zahnarztpraxis eingesetzten Bleaching Mittel können nicht in einen toten Zahn einziehen. Ein Zahn, der durch eine Wurzelspitzenresektion oder eine Wurzelbehandlung gezielt abgetötet wurde oder auch Zähne, die durch Sportunfälle oder andere Unfälle abgetötet wurden („graue Zähne“) sind mit herkömmlichen Mitteln daher nicht zu bleichen. In der Trickkiste des Zahnarztes befindet sich jedoch eine Lösung: das Internal Bleaching. Bei dieser Methode wird der Zahn geöffnet (was bei abgetöteten Zähnen schmerzfrei ist!) und das Bleichmittel in den Zahn eingebracht. Je nach Methode und eingesetzter Materialien dauert die Aufhellung nur sehr kurz und der Patient kann mit einem wieder strahlenden Lächeln die Praxis verlassen. Der Vorteil hierbei ist, dass ansonsten nicht zu bleichende Zähne eben doch gebleicht werden können. Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass ein auf diese Art und Weise gebleichter Zahn nicht – wie die gesunden, ebenfalls gebleichten Zähne – nachdunkelt, sondern immer die gleiche Farbe behält. Andererseits ist ein via Internal Bleaching aufgehellter Zahn auch von Vorteil, da man sich an ihm orientieren kann und hierdurch schneller bemerkt, wenn das Weiss der anderen Zähne langsam nachlässt. Man verpasst somit nicht den Zeitpunkt, um erneut zu Bleachen. Das Resultat sind dann immer gleich weiße Zähne, was sich wiederum jeder wünscht, der sich die Zähne aufhellen lässt.

Walking Bleach Technik

Die sogenannte Walking Bleach Technik ist eine Methode des Internal Bleachings. Sie bezieht sich auf tote Zähne, die per Wurzelbehandlung abgetötet wurden. Diese Zähne können nicht mit herkömmlichen Methoden gebleicht werden. Der Zahnarzt eröffnet hierfür die Zahnkrone (Kaufläche) und bringt ein Mittel in den Zahn ein, das ihn von Innen heraus aufhellt. Anschließend wird die Öffnung durch eine provisorische Füllung wieder verschlossen. Das Mittel kann dann einige Tage einwirken, bis die gewünschte Zielzahnfarbe erreicht ist. Im Regelfall kennt der behandelnde Zahnarzt den genauen Zeitraum und kann dann direkt kontrollieren, ob das Ergebnis bereits stimmig ist. Ist das Ziel der Walking Bleach Technik erreicht, so entfernt der Zahnarzt das Bleachingmittel aus dem Zahninneren und verschließt den Zahn wieder dauerhaft. Da der wurzelbehandelte Zahn schon vorher devital, also tot, war, ist diese Methode absolut schmerzlos – auch wenn es sich nicht so anhören mag. Es ist und bleibt aber die einzige Möglichkeit, einen per Wurzelbehandlung abgetöteten Zahn zu bleichen, was Patienten hilft, die trotz einer Wurzelbehandlung um sichtbaren Bereich des Gebisses ein durchweg strahlendes Lächeln erreichen wollen. Fakt ist aber auch, dass natürlich auch die anderen Zähn gebleicht werden müssen, um ein durchweg weisses Gebiss zu erhalten. Die Preise variieren stark je nach Ausgangs- und Zielzahnfarbe und danach, wie viele Zähne mittels Walking Bleach Technik behandelt werden müssen. Nicht selten sind die Kosten im deutlich dreistelligen Bereich angesiedelt. Die Kosten können nicht von einer Krankenversicherung oder PKV getragen werden, da es sich um eine rein kosmetische Behandlung handelt.

Fazit: das Bleaching beim Zahnarzt ist in den Punkten Sicherheit und Effizienz (die Ergebnisse sind natürlich tadellos!) durch nichts zu überbieten. Wem die Kosten für ein professionelles In-Office Bleaching beim Zahnarzt jedoch zu hoch sind, der kann sich auch guten Gewissens über die verfügbaren Home Bleaching Methoden informieren. Diese haben sich in den letzten Jahren weltweit und insbesondere auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz etabliert und sind in diesen Ländern auch problemlos erhältlich. Dies allein spricht bereits dafür, dass auch ein Home Bleaching seine Vorzüge besitzt.

Home Bleaching Methoden – Methoden für die Zahnaufhellung zuhause

Das sogenannte Home Bleaching bietet einen ganzen Methodenkanon für die Zahnaufhellung zuhause. Viele Patienten befürworten die Aufhellung im heimischen Umfeld, nicht zuletzt, weil die dadurch gebotene Privatsphäre sehr gut mit dem Anspruch der meisten Patienten harmoniert. Im Bereich des Home Bleachings stehen folgende Methoden zur Verfügung:

Backpulver

Das wohl berühmt berüchtigste Hausmittel für die Zahnaufhellung ist Backpulver. Es gibt kaum ein Produkt im heimischen Umfeld, das häufiger für das Bleaching eingesetzt wird. Fakt ist jedoch, dass sich Backpulver definitiv nicht für die Anwendung im Mundraum und erst Recht nicht für das Bleaching eignet. Die urbane Legende, dass Backpulver die Zähne aufhellt, entbehrt chemisch jeglicher Grundlage. Im schlimmsten Fall entstehen sogar irreparable Gesundheitsschäden. Gerade deshalb gehen wir auch ausführlich darauf ein und weisen darauf hin, dass sich Backpulver –  wenn auch noch so häufig „empfohlen“ – absolut nicht zum Bleachen eignet.

Bleaching Schiene

Die Bleaching Schiene in der Heimanwendung ist die effektivste Homebleaching Methode. Egal, ob diese beim Zahnarzt angefertigt, oder als Set zum Heimgebrauch gekauft wird: die Schiene deckt die gesamte Zahnreihe des Ober- und Unterkiefers ab und wird mit einem Gel (normalerweise Carbamidperoxid) gefüllt. Dieses Gel zieht durch den Zahnschmelz und wirkt im Zahn. Die Aufhellung stellt sich – je nach Stärke des verwendeten Gels – bereits nach wenigen Minuten und der ersten Anwendung ein. Der Patient hat somit die optimale Kontrolle und kann durch Anzahl und Länge der Anwendungen die Zielzahnfarbe optimal bestimmen. Fakt ist jedoch auch, dass man die Gebrauchsanweisungen beachten und den ärztlichen Rat zur Anwendung unbedingt befolgen sollte, da ansonsten Irritationen von Zahn und Zahnfleisch auftreten können. Korrekt angewendet, ist die Bleaching Schiene das optimale Bleachingmittel für die Heimanwendung.

Bleaching Gel

Das Bleaching Gel ist ebenfalls integraler Bestandteil der Bleaching Methode mit Schiene. Die chemische Beschaffenheit und die Stärke des Bleachinggels bestimmen den Erfolg der Zahnaufhellung per Schiene. Das Bleaching Gel besteht heutzutage (insbesondere beim vom Zahnarzt verordneten Home Bleachings) aus dem Mittel Carbamidperoxid und besitzt eine Konzentration von 10% (für das Tragen der Schiene über Nacht) bis hin zu 35% (intensives Gel für kurzzeitiges Tragen von ca. 30 Minuten). Die Wirksamkeit des Gels wird durch den Anwender mitbestimmt: je besser er das Gel in der Bleaching Schiene verteilt, desto gleichmäßiger wird das Ergebnis. Im Gegensatz zu beispielsweise Selbstbräuner haben Anwender jedoch auch bei laienhaftem Auftragen des Gels in die Schiene kein fleckiges Ergebnis zu befürchten. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass das Einbringen des Gels in die Schiene absolut unproblematisch ist, was die Kombination aus Schiene und Gel zu meiner favorisierten Methode macht. Nachteilig hierbei ist jedoch bei vom Zahnarzt angefertigten Schienen der Kostenfaktor.  Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, Bleaching Schienen und Gel günstig im Internet zu bestellen.

Bleaching Streifen (sog. „Strips“)

Es gibt mittlerweile kaum mehr eine Drogerie, keine Apotheke und generell kaum mehr einen Supermarkt, in dem man sie nicht kaufen könnte: die Bleaching Streifen, in korrektem „Denglisch“ auch als Bleaching Strips bezeichnet. Bei diesen Streifen handelt es sich um eines für den Endverbraucher sehr einfach anzuwendendes, quasi risikofreies Produkt zur Zahnaufhellung. Die dahinterstehende Methode ist denkbar einfach: die Streifen sind mit einem dünnen, gleichmäßigen Film eines Bleaching Mittels und einem (für das Mittel durchlässigen Klebefilm) versehen. Man putzt sich einfach die Zähne und klebt die Streifen auf. Die Zahnaufhellung setzt bereits nach den ersten Anwendungen ein. Der elementare Vorteil dieser Methode besteht in der einfachen Anwendbarkeit und darin, dass die Kosten selbst für Großpackungen mit 50 Stück sehr gering sind. Der Nachteil ist, dass das Ergebnis davon abhängt, wie genau der Anwender die Streifen aufklebt. Formbedingt (rechteckige Streifen können nie den gesamten Zahn er- bzw. umfassen!) besteht ein Nachteil darin, dass das Ergebnis nicht ganz so perfekt sein kann, wie beispielsweise durch die Nutzung eines Bleachinggels, das auch in die hintersten Ecken gelangen kann. Alles in allem trotzdem eine schicke Alternative, um billig an weiße Zähne zu kommen.

Bleaching Zahncreme / Zahnpasta für weisse Zähne

Die am weitesten verbreitete Methode der Zahnaufhellung zuhause ist die Bleaching Zahncreme. Die Methode dahinter ist relativ leicht zu erklären: es handelt sich bei dieser Bleaching Zahnpasta um ein Produkt mit hohem Abrasionswert (RDA-Wert). Dieser Wert gibt an, wie viel vom Zahn beim Zähneputzen  „abgeschmirgelt“ wird. Zum anderen besitzt diese Zahncreme bleichende Bestandteile, die die eigentliche Aufhellung bewirken. Bleaching Zahncreme ist praktisch überall erhältlich und auch sehr kostengünstig. Fakt ist jedoch auch, dass die Wirkung selbst bei sehr guten Produkten nur dezent ist. Ich persönlich benutze eine aufhellende Zahnpasta nur, um das Bleaching Ergebnis länger zu erhalten. Bei vielen Menschen (insbesondere bei Nichtrauchern) ist eine aufhellende Zahncreme aber sogar DAS Mittel der Wahl, um kostengünstig und dauerhaft weisse Zähne zu erhalten. Es kommt hierbei stark auf die Konsum- und Lebensumstände an. Fakt ist jedoch auch, dass eine aufhellende Zahncreme nicht dazu in der Lage ist, natürlich dunkle, besonders graue oder gelbe Zähne nachträglich aufzuhellen. Der Versuch ist jedoch sehr kostengünstig und kann daher auf jeden Fall gewagt werden.

Bleaching Pen – der Stift zur Zahnaufhellung

Die wohl neueste Methode zur Zahnaufhellung ist der sogenannte Bleaching Pen. Hierbei handelt es sich um einen Stift mit einem Pinsel zum Auftragen, wie man es beispielsweise vom prinzip der Wimperntusche kennt. Der Bleaching Stift besteht aus einem Behälter, der mit einem aufhellenden, dünnflüssigen Gel gefüllt ist und eben dem Pinsel zum Auftragen. Die Anwendung selbst ist hierbei sehr einfach. Man putzt sich die Zähne, pinselt mit dem Bleaching Stift die sichtbaren Zahnoberflächen an, wartet einige Minuten (Gebrauchsanweisung beachten!) und entfernt dann die Flüssigkeit durch erneutes Zähneputzen. Die Vorteile des Bleaching Pen liegen auf der Hand: er ist sehr günstig und sehr effektiv. Die Anwendung des Stifts ist ebenfalls ein Kinderspiel. Die Ergebnisse sind ebenfalls sehr gut, da man durch den Pinsel auch die Zahnzwischenräume (sog. Interdentalräume) und alle „Ecken und Enden“ erreichen kann. Das Resultat ist daher ein gleichmäßig aufgehelltes Gebiss und das wiederum zum kleinen Preis. Da diese Methode noch sehr neu ist, sind Bleaching Stifte oftmals jedoch nur über das Internet zu erhalten. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass ortsansässige Drogerien oder gar Apotheken nur sehr selten über derart spezialisierte, innovative Produkte in ihrem Sortiment verfügen. Es bietet sich daher – nicht zuletzt auch aus Kostengründen – an, den Bleaching Stift einfach online zu bestellen und ihn direkt anzuwenden.

Es lässt sich daher zusammenfassen, dass die für zuhause verfügbaren Methoden mittlerweile schon sehr nah an den professionellen Bereich heran reichen. Wer ein Home Bleaching mit der Professionalität des Zahnarztes des eigenen Vertrauens kombinieren möchte, dem ist auf jeden Fall zu einer beim Zahnarzt angefertigten Bleaching Schiene anzuraten, die mit Bleichmittel vom Zahnarzt gefüllt und bei Bedarf getragen werden kann. Diese Methode ist nicht günstig, kombiniert aber den Anspruch von Privatsphäre mit der professionellen Anleitung und der Fachkenntnis eines Zahnarztes.

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