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Zahncreme

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ZahncremeDie Formel ‚five a day‘ soll die Bevölkerung dazu animieren, täglich mehrfach Obst zu essen. Sicherlich eine sinnvolle Empfehlung, doch säurehaltige Lebensmittel, wie Obst, Fruchtsäfte, Limonaden aber auch Zitronensäure, die in vielen Fertigprodukten als Konservierungsstoff Verwendung findet, greifen den Zahnschmelz an. Um eine gute Reinigungswirkung zu erzielen, wird vielfach empfohlen, die Zähne etwa eine halbe Stunde nach dem Genuss säurehaltiger Speisen zu putzen.

Karies ist auf dem Rückmarsch

Die Kariesrate bei Erwachsenen liegt bei 95 Prozent, Kinder leiden zu rund 79 Prozent an den Folgen von Karies. Dabei ist Karies in den letzten Jahrzehnten auch dank moderner Zahnpflegeprodukte drastisch zurückgegangen.

Weniger Karies dank Fluorid in der Zahncreme?

Der Zusatz von Fluoriden in Zahncremes hat einen maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Bekämpfung von Karies. Im Angebot stehen 19 verschiedene Fluoridverbindungen. Ob Natriummonofluorphosphat oder Natriumfluorid eine bessere Wirksamkeit auf die Zahngesundheit haben, ist wissenschaftlich stark umstritten und bis heute nicht abschließend geklärt. Auch Aminfluoride konnten bis heute die Behauptung, nützlicher im Kampf gegen Karies zu sein, nicht bestätigen. Eindeutige Empfehlungen, welche Fluoridverbindung die Wirkungsvollste ist, gibt es daher nicht. Grundsätzlich sollte eine Zahncreme jedoch etwa 1.000 bis 1.500 mg/kg eines Fluorides aufweisen. Diese sind auch in billigeren Zahncremes meistens enthalten. Nur Zahncremes von Naturkosmetikherstellern fehlt in der Regel dieser wichtige Zusatz.

Empfindliche Zähne – neueste Erkenntnisse

Zugenommen haben auch Zahnfleischprobleme, die mit einer hohen Empfindlichkeit der Zähne einhergehen. Hier sind Spezialzahncremes auf dem Markt, insbesondere nach neuesten Erkenntnissen mit naturidentischem Hydroxylapatit in Verbindung mit Zinkcarbonat versetzte Produkte, die nanokleinste Defekte im Zahnschmelz ausbessern und so zu einer glatteren Zahnoberfläche führen sollen, die die Neubildung von Zahnbelag und somit Zahnfleischprobleme und Karies effektiver verhindert. Das Produkt wurde zum Patent angemeldet, ein wissenschaftlicher Nachweis steht jedoch noch aus.

Welche Zahncreme hätten’s denn gern?

Grundsätzlich sind sowohl unter günstigen Discounter-Produkten als auch teurer Markenware empfehlenswerte Zahncremes zu finden. Gerade bei Zahncremes, die bakterienhemmende Substanzen wie Triclosan enthalten, sollte man aber Vorsicht walten lassen. Diese Substanzen tauchen immer wieder in Zusammenhang mit der Bildung von Antibiotikaresistenzen auf! Ansonsten sollte man insbesondere noch darauf achten, dass man auf eine Zahncreme mit einem möglichst geringen Abrasionswert (übersetzt in etwa „Abschmirgelwert“) setzt – man will den Zahn ja schließlich putzen und nicht abschmirgeln. Achten Sie beim Kauf einfach darauf, dass der sog. RDA-Wert der Zahncreme möglichst unter 40 liegt.  Bei besonders intensiven Zahncremes, die nur für kurze Zeit angewandt werden, kann dieser Wert aber auch höher sein. Im Zweifelsfalls wenden Sie sich an Ihren Zahnarzt!

Gute Zahncreme findet man im Fachhandel, in Apotheken und Zahnarzt-Shops. Mittlerweile gibt es aber auch Online-Shops, die auf Zahngesundheit spezialisiert sind. Dort kann man auch außerhalb der Öffnungszeiten professionelles Zahnpflege-Zubehör bestellen.

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