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Zahnbürsten

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ZahnbürstenSeit rund 5.000 Jahren putzt man Zähne. Dies mit mehr oder minder hochwertigen Hilfsmitteln. Während man damals, 3.000 Jahre vor Christus, für die tägliche Zahnhygiene auf ein kleines Stöckchen, welches an einem Ende ausgefasert wurde, zurückgriff, setzt man heutzutage auf Hightech bei der Mundhygiene. Erlesene Materialien und Zahncreme, welche schon beim bloßen Anblick die Zähne in einem atemberaubenden Weiß erstrahlen lassen soll, gehören zur Grundausstattung. Aber alles der Reihe nach.

Geschichte der Zahnbürste

Schon vor vielen tausend Jahren setzte man auf einen gepflegten Mundraum. Zum einen wohl, um attraktiv und begehrenswert zu wirken. Zum anderen aber auch wohlweißlich, dass schlechte Zähne recht unangenehme Schmerzen hervorrufen können. einen Zahnarzt, wie wir ihn heute kennen, ausgestattet mit hochwertigem Arbeitsmaterial und etlichen Hilfsmittel für die Betäubung gab es damals nicht. Tat ein Zahn weh, musste er gezogen werden. Ersatz gab es nicht und so musste man mit einer Zahnlücke leben.

Während man in den Anfangstagen der Zahnbürste noch auf einfache Stöckchen zurückgriff, wurde in jüngerer Zeit stark am Design und der Qualität der Bürsten gefeilt. Griffstücke aus unterschiedlichsten Materialien und Ausführungen wurden an der Spitze mit Borsten vom Schwein oder Haaren vom Rind versehen. Die groben Materialien konnten gut die Beläge von den Zähnen holen und somit für ein strahlendes Lächeln sorgen.

Die erste moderne Zahnbürste stammt aus dem Jahr 1950. Hier kam die erste Zahnbürste aus Nylonfasern und Kunststoff auf den Markt. Eine Revolution am Zahnbürstenmarkt, an der bis heute nur wenig verändert wurde. Zwar gibt es inzwischen auch Zahnbürsten aus Naturmaterialien, biologisch abbaubar und korrekt, doch das Grundprinzip der Nylonborsten und des stabilen und sicheren Griffes hat sich bewährt und ist gleich geblieben.

Heute unterscheidet man zwischen manuellen Zahnbürsten und elektronischen Bürsten. Zudem gibt es Modelle für Kinder, Erwachsene und Zahnersatz. Hier die genauen Unterschiede zu finden, soll im weiteren Verlauf geschehen.

Kinderzahnbürsten

Bei Kinderzahnbürsten unterscheidet man in der Regel zwischen 4 verschiedenen Zahnbürstenarten. Diese richten sich nach dem Alter des Kindes und der Beschaffenheit des Mundraumes. Da das Zähneputzen bereits ab dem ersten Zahn zum täglichen Programm gehören sollte, beginnt die Einteilung der Kinderzahnbürsten bereits hier.

Eine Zahnbürste für Babys und Kleinkinder bis zum 2. Geburtstag sollte einen kleinen, aber breiten Bürstenkopf haben. Der Kopf muss mit weichen Borsten und einer guten Polster ausgestattet sein, damit das noch sehr empfindliche Zahnfleisch nicht beschädigt werden kann. Da in diesem Alter in der Regel noch die Eltern die Zahnhygiene den Filius übernehmen, muss der griff der Bürste so konzipiert sein, dass er gut in einer großen Hand liegt. Eine Rillen- oder Noppenoptik sowie ein gummierter Überzug sind hierbei optimal.

Die nächste Stufe der Kinderzahnbürsten deckt das Alter von 2 bis vier Jahren ab. Auch hier ist es sehr wichtig, dass der Borstenkopf klein und die Borsten sehr weich sind. Einen Unterschied zum Vorgängermodell gibt es beim Griff. Dieser ist nun so geformt, dass er von kleinen Kinderhänden gut gegriffen werden kann.

Einteilung Nummer drei betrifft die Jahre 5 bis 7. Da hier der erste Zahnwechsel stattfindet, besitzt eine optimale Zahnbürste für dieses alter einen kurzen Bürstenkopf mit weichen Borsten, die am Ende des Bürstenkopfes etwas länger sind. So werden auch die hinteren Zähne gut erreicht und die Zahnlücken, die sich in diesem Alter zwangsläufig auftun, können ebenso gründlich gereinigt werden.

Für Kinder ab dem 8. Lebensjahr gibt es dann die „letzte“ manuelle Kinderzahnbürste. Der Griff ist der Größe der Hand perfekt angepasst. Die Borsten sind weich und am Ende etwas länger. Zudem sind die Borsten an den Seiten des Borstenkopfes leicht schräg, damit eine gute Reinigung der bleibenden Zähne und der restlichen Milchzähne erfolgen kann. Die schrägen Randborsten ermöglichen es außerdem, dass das Zahnfleisch leicht massiert wird und somit die Durchblutung des Selbigen gefördert wird.

Gute Zahnbürsten für Erwachsene

Auch für Erwachsene gibt es die unterschiedlichsten Arten von Zahnbürsten. Schreitet man in den Supermärkten und Drogerien die großzügigen Angebote in diesem Bereich ab, kann man schnell unsicher werden. Die sehr umfangreiche Auswahl kann nämlich auf den ersten Blick etwas erdrückend wirken. Doch beachtet man einige Dinge bei der Auswahl, so wird man auch hier das passende Produkt finden.

So unterscheidet man zwischen Zahnbürsten mit unterschiedlichen Härtegraden. Hart, mittel und weich steht hierbei zur Auswahl. In der Regel sollte man sich eher für eine Zahnbürste mit weichen Borsten entscheiden. Sie schont das Zahnfleisch und reizt es nicht zusätzlich. Zahnbürsten mit harten Bürsten sollten nur dann zum Einsatz kommen, wenn hartnäckiger Zahnbelag entfernt werden muss.

Doch es gibt weitere Merkmale die eine gute manuelle Zahnbürste für Erwachsene ausmacht. So sollte sie einen kleinen Bürstenkopf haben, der in alle Ecken des Mundraumes vordringen kann. Die Borsten sind mit runden Kanten ausgestattet, damit das Zahnfleisch beim Putzen nicht beschädigt wird. Bei einer guten Zahnbürste ist diesbezüglich ein Hinweis auf der Verpackung zu finden. Kann man zwischen Kunststoff- und Naturborsten wählen, so sollte die Wahl auf eine Zahnbürste mit Kunststoffborsten fallen. Bei Naturborsten können sich in den dort vorhandenen Hohlräumen schneller Bakterien ansammeln, die wiederum die Zähne schädigen können. Der Griff der Zahnbürste muss gut in der Hand liegen. Ob dieser gummiert ist oder andere Vorkehrungen bezüglich der Rutschfestigkeit hat, ist eine rein optische Sache. Viel wichtiger ist, dass er gut geformt und der Hand angepasst ist.

Die perfekte Zahnbürste für die Reinigung von Prothesen

Auch Zahnersatz muss täglich gereinigt werden. Ablagerungen durch Essen oder Verfärbungen durch Tee, Zigaretten oder andere Genussmittel können diese sonst schnell unansehnlich wirken lassen. Zudem ist guter Zahnersatz heutzutage so teuer, dass wohl kaum jemand auf eine gute Pflege verzichten kann.

Spezielle Prothesenbürsten helfen hier, ein optimales Ergebnis zu erzielen. Dabei sind Prothesenbürsten mit einem breiten und langen Bürstenkopf ausgestattet, dessen Borstenbüschel ebenfalls länger als bei normalen Zahnbürsten ausfallen. Der massive Griff liegt gut in der Hand und ermöglicht ein festes Aufdrücken. Lose Prothesen sollten immer außerhalb des Mundraumes gereinigt werden. Mit der entsprechenden Zahnbürste ist dies kein Problem.

Elektrische Zahnbürsten

Elektrische Zahnbürsten haben in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Und dies nicht ohne Grund. Reinigen sie doch deutlich besser als so manche manuelle Bürste. Zwar ist eine elektrische Bürste deutlich teurer als eine normale Zahnbürste. Doch auswechselbare Bürstenköpfe schränken die Ausgaben beim Nachkauf wieder deutlich ein.

Elektrische Zahnbürsten gibt es bereits für Kinder ab 3 Jahren. Je nach Alter sind diese entsprechend ausgestattet und benötigen eine eigene Zahnputztechnik. Verschiedene Features wie Musik oder das Abschalten bei zu starkem Druck auf das Zahnfleisch verhindern einen falschen Einsatz der Bürste. Wählen kann man hier zwischen einer Bürste mit Akkubetrieb oder mit Ladestation.

Was eine gute Zahnbürste ausmacht

Auch wer sich gut im Bereich der Mundhygiene auskennt, wird sich sicherlich schon einmal gefragt haben, was eine gute Zahnbürste ausmacht und ob man diese am Preis erkennt.

Der Preis macht, wie bei so vielen Dingen, kein gutes Produkt. Denn was teuer ist und edel aussieht, muss auch nicht gleichzeitig das beste Produkt sein. Auch bei Zahnbürsten. Hier sollte eher darauf geachtet werden, dass die Borsten aus Kunststoff sind, der Kopf der Zahnbürste den Bedürfnissen entsprechend groß ist und das Borstenfeld – bis auf Kinderbürsten – plan ist. Hinzu kommt, dass die Zahnbürste gut in der Hand liegt. Seltsam geformte Griffe sind optisch vielleicht ein Highlight. Sie helfen aber nicht dabei, die Zähne hygienisch sauber zu putzen.

Zahnbürste regelmäßig wechseln

Zahnärzte empfehlen, dass eine Zahnbürste alle sechs Wochen ausgetauscht werden sollte. An den Borsten können Bakterien hängen bleiben, die bei jedem Putzen wieder dem Mund zugeführt werden. zudem nutzen sich die Borsten mit der Zeit ab und können die Zähne nicht mehr richtig reinigen.

Wechselt man die Zahnbürste hingegen regelmäßig, so beugt man Entzündungen im Mundraum vor und hilft zudem, ein perfekt gepflegtes Lächeln zu erzielen. Das ist er doch – der Grund – warum man seine Zähne täglich pflegt.

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