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Elektrische Zahnbürste

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Elektrische ZahnbürsteNach wie vor hat die herkömmliche Handzahnbürste ihren Platz bei den Verbrauchern. Jedoch liegt hier die Gefahr darin, dass es die meisten Menschen dabei kaum schaffen, ihre Zähne gründlich genug zu reinigen. Besonders in den Zahnzwischenräumen oder an schwer erreichbaren Stellen werden die vorhandenen Beläge gar nicht oder nur unzureichend entfernt. Dies führt dann über einen längeren Zeitraum gesehen zu Schädigungen an den Zähnen oder sogar am Zahnfleisch. Häufig liegt der Grund für eine mangelnde Reinigung in der Zeit, denn so mancher Verbraucher reinigt seine Zähne nur mal so eben zwischendurch und hält die empfohlene Putzzeit von drei Minuten nicht ein. Aber ebenso führt eine falsche Putztechnik zu einer mangelnden Mundpflege. Auch wenn die korrekte Vorgehensweise beim Zahnarzt vorgeführt wird, so hält sich doch kaum jemand daran. Der Grund dafür, warum trotzdem noch so viele Verbraucher an der herkömmlichen Zahnbürste festhalten, die bereits in der jetzigen bekannten Form seit 1938 bekannt ist, liegt in dem überaus günstigen Preis. Durch die damalige Erfindung des Nylons war es möglich geworden, die Zahnbürsten nicht nur kostengünstig, sondern auch als Massenproduktion herstellen zu können. Seitdem sind auch in diesem Bereich so manche Weiterentwicklungen erkennbar, wie beispielsweise verschiedene Härtegrade der Bürsten oder die Wechselkopfzahnbürste, bei der bereits der Müllanfall minimiert wird. Ebenso lassen sich jetzt Bürsten mit abgerundeten Borsten finden. Jedoch ändern diese alle grundsätzlich nichts am Putzergebnis, denn die für manchen Verbraucher mühsame Handarbeit bleibt.

Die elektrische Zahnbürste als Alternative

Da die Zahnärzte von den Problemen bei der Verwendung der Handzahnbürste wissen, empfehlen immer mehr heute die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste. Aber selbst viele Verbraucher interessieren sich dafür und schaffen sich die Alternative zur herkömmlichen Zahnbürste an. Der Vorteil ist eindeutig erklärbar. Mittels der elektrischen Zahnbürste ist es möglich, die Zähne selbst an schwer zugänglichen Stellen schnell und bequem reinigen zu können. Der Kopf bewegt sich, je nach Modell, bis zu 30.000 mal in der Minute und bereits aus diesem Grund erfolgt die Reinigung um ein vielfaches gründlicher. Reinigt der Verbraucher das erste Mal mit der elektrischen Zahnbürste seine Zähne, wird er bereits ein deutliches Putzergebnis optisch sehen können. Festsitzende Beläge oder deutlich sichtbare Verfärbungen werden schon mit der elektrischen Zahnbürste minimiert, die Zähne sehen heller und gepflegter aus. Weitere Vorteile liegen natürlich in der Bequemlichkeit, denn der Arm wird nicht mehr so schnell lahm und die Putzzeit beträgt etwa zwei Minuten. Dazu werden Signale von der Zahnbürste gesendet, die deutlich spüren lassen, wann die Zeit der Reinigung beendet ist. So mancher Patient, der unter Zahnerkrankungen litt aufgrund einer mangelnden Pflege, freut sich nun, wenn er beim Zahnarzt ohne eine aufwendige Behandlung die Praxis verlassen kann. Natürlich ersetzt die elektrische Zahnbürste nicht die regelmäßige Kontrolluntersuchung.

Anfänge der ersten elektrischen Zahnbürste in der Schweiz

Behauptet wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts, dass der US-Amerikaner Dr. Scott die elektrische Zahnbürste erfunden haben soll. Jedoch handelt es sich hierbei um einen Irrglauben, denn er hat lediglich im Griff einer herkömmlichen Zahnbürste einen Dauermagneten untergebracht. Das somit erzeugte Magnetfeld sollte sich positiv auf die Zahngesundheit auswirken. Mitte der Fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts entwickelte Dr. Woog in der Schweiz eine, als erste echte bekannte, elektrische Zahnbürste. Sie soll nach dem Zweiten Weltkrieg das meistverkaufte Modell auf der ganzen Welt gewesen sein und war in der Form für all die Menschen gedacht, die entweder einer Behinderung hatten oder für all die Patienten, die sich in einer kieferorthopädischen Behandlung befanden. In den USA sorgte erst ein Nachfolgemodell 1960 für die entsprechende Aufmerksamkeit.

Hier können bereits die Parallelen zur heutigen Zahnbürste erkannt werden, denn das Modell der Firma General Electric war bereits schnurlos und wurde mittels einem NiCD-Akku betrieben. Jedoch hatte dieses Modell auch seine Nachteile, denn die Entwicklung der Akkus war noch lange nicht so fortgeschritten wie heute. Somit war die elektrische Zahnbürste nicht nur sehr unhandlich, weil sie sehr massig aussah, sondern ebenso ließ die Leistung des Akkus mehr als zu wünschen übrig. So konnte es passieren, dass ein Putzvorgang nicht sein Ende nehmen konnte, weil das Akku leer war. Dennoch legten sich immer mehr amerikanische Verbraucher eine elektrische Zahnbürste hinzu. Das zuerst auf dem Markt erhältliche Konkurrenzprodukt Broxodent hingegen wurde durchgehend mit Strom betrieben, was zu keinerlei Leistungsverlust führte. Jedoch störte viele Verbraucher das Kabel, und ebenso wurde aus sicherheitstechnischen Gründen die Verwendung als bedenklich deklariert, was zu einer Unterbindung führte. Dennoch hatte dieses Modell aufgrund des schlanken Aussehens ihre Anhänger. Somit galt es, die Vorzüge beider Modelle in einem zu vereinen. Die ersten Modelle hierzu kamen Anfang der Sechziger Jahre mit einem länglichen Bürstenkopf, der seitlich schwenkende Bewegungen ausführte, auf den Markt.

Geschichte der elektrischen Zahnbürste in Deutschland

Die eigentliche elektrische Zahnbürste in Deutschland, wie sie heute bekannt ist, kam erst in der ersten Generation in den 80er Jahren auf den Markt. Die bekannten Hersteller hierfür waren zu der Zeit die Firma Braun mit ihrer Oral-B sowie der niederländische Hersteller Philips mit der Sonicare. Sie unterschieden sich in den Bewegungen der Bürstenköpfe, die wippend, rotierend oder vibrierend waren. Aber somit war ein Anfang genommen und die Entwicklungen konnten weitergehen. In der zweiten Generation wurden die Bewegungen bereits komplexer. Die Bürstenköpfe wurden kleiner und runder, sie führten sogenannte rotierend-oszillierende Bewegungen aus. Dies bedeutet, dass diese mit bis zu 8.000 Bewegungen in der Minute abwechselnd links und rechts herum drehten. Sie können dreidimensionale Bewegungen durchführen, die noch mit einer schnell pulsierenden Vorwärts- und Rückwärtsbewegung gepaart werden.

Anfang der Neunziger Jahre kam dann die dritte Generation auf den Markt. Sie werden als Schallzahnbürsten bezeichnet und verfügen über einen Kopf, der in der Form an denen der Handzahnbürsten erinnert. Sie werden über einen Magneten angetrieben, bei dem das Magnetfeld ständig wechselt. Damit ist es möglich, mit einer Frequenz von bis zu 516 Hertz nun bis zu 31.000 Bewegungen pro Minute zu erzeugen. Diese werden auf- und abwärts erzeugt. Den Namen Schallzahnbürste hat diese Generation daher erhalten, das die daraus entstehenden Schwallwellen einen durchgehenden Brummton erzeugen. Der Schall spielt aus einem ganz wichtigen Grund eine enorme Rolle bei diesen elektrischen Zahnbürsten, denn es wird vermutet, dass die hieraus entstehende Schwingungsenergie eine maßgebliche Rolle an der Reduzierung von Plaque spielt. Selbst schwer zugängliche Zahnzwischenräume sollen durch die dynamisch erzeugten Flüssigkeitsströmungen besser erreicht und gereinigt werden. Dies wäre dann ein maßgeblicher Beitrag zur Zahnhygiene, wobei der Verbraucher dennoch nicht auf die Verwendung von Zahnseide verzichten sollte.

Anwendung der elektrischen Zahnbürste

Das Reinigen der Zähne mit der elektrischen Zahnbürste ist nicht nur schneller, sondern auch gründlicher. Jedoch bedarf es einer gewissen Umstellung, wenn der Verbraucher das erste Mal diese Form der Zahnbürste verwendet. Durch die zumeist anstrengenden Bewegungen, die mit einer Handzahnbürste durchgeführt werden, über der Verbraucher auch einen gewissen Druck auf die Zähne aus, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis in der Reinigung zu kommen. Dies ist bei der Verwendung der elektrischen Zahnbürste unbedingt zu vermeiden. Hier ist es völlig ausreichend, die Zahnbürste in der Hand zu halten und lediglich über die Zähne zu fahren. Angewendet wird hier nur ein leichter Druck, dieser reicht bereits völlig aus für eine grundtiefe Reinigung. Wird ein überhöhter Druck auf die Zähne ausgeübt, dann kann dies nicht nur zu Lasten des Bürstenkopfes gehen, sondern darüber hinaus auch zu Verletzungen des Zahnfleischs führen. In der Regel sollte der Bürstenkopf etwa einmal monatlich ausgewechselt werden. Damit dies nicht übersehen werden kann, sind die Bürstenköpfe entsprechend bläulich eingefärbt. Diese Verfärbung verringert sich stets weiter, je häufiger die elektrische Zahnbürste angewendet wird. Ist der blaue Farbton bereits im unteren Bereich angekommen, sollte der Bürstenkopf umgehend gewechselt werden. Dies gilt auch der Fall, wenn die Borsten zu weit abstehen. Dies ist häufig die Folge von einem zu hohen Druck, der ausgeübt wurde. Nur ein vollständig intakter Kopf garantiert die perfekte Mundhygiene und beugt Erkrankungen im Zahnbereich vor. Mittlerweile konnten die Vorteile der elektrischen Zahnbürste gegenüber einer Handzahnbürste mehrfach nachgewiesen werden. Benutzt der Anwender entsprechende, fluoridhaltige Zahnpaste und benutzt die Zahnbürste, wie es für die Reinigung für die Zähne erforderlich ist, kann sogar Karies oder einer Zahnfleischentzündung vorgebeugt werden. Das Ergebnis sind nicht nur gesunde, sondern schöne und gepflegte Zähne.

Auswahl der passenden, elektrischen Zahnbürste

Während in den Anfängen der elektrischen Zahnbürste in Deutschland nur die zwei Hersteller Braun und Philips auf dem Markt zu finden waren, tummeln sich mittlerweile eine Vielzahl von Produzenten der elektrischen Zahnbürste. Da diverse Hersteller davon sehr günstige Modelle anbieten, wird jedes Preissegment bedient. Aber nicht immer sind sehr günstige Marken auch wirklich empfehlenswert. Einige kleiner Hersteller bieten ein preisattraktives Modell mit nur wenig Zubehör an. Gerade diese Geräte sind in den großen Discountern als Aktionsware zu finden, und selbst die Ersatzbürstenköpfe sind oftmals um ein vielfaches günstiger. Qualitativ können diese elektrischen Zahnbürsten nicht zwingend als schlecht bezeichnet werden, denn sie bestehen in den meisten Fällen aus den gleichen Komponenten wie die teureren Markengeräte. Aber dennoch sind sie häufig mit einem Nachteil versehen, der sich nicht von der Hand weisen lässt und in der Nutzungsdauer begründet ist. Diese Geräte können schneller verschleißen, so dass ein Neukauf nach wenigen Jahren nötig wird. Wer jedoch erst einmal ausprobieren möchte, wie er mit der Nutzung einer elektrischen Zahnbürste zurechtkommt, für den mag sich diese Alternative zweifelsohne lohnen. Mittlerweile jedoch bieten auch die namhaften, großen Hersteller günstige Modelle ihrer Marken an, wie die Oral B-Zahnbürste. Diese sind vielfach dann bereits unter 25 Euro zu haben, aber es können nicht unbedingt alle Bürstenköpfe aus der Oral B-Reihe verwendet werden, wie es bei den teureren Modellen möglich wäre. Besonders bei den preisgünstigen Markenzahnbürsten sind die Ersatz-Bürstenköpfe häufig teurer. Darauf achten sollte der Verbraucher in jedem Fall, dass ein Timer integriert ist. Dieser sendet ein optisches oder akustisches Signal, wenn beispielsweise der Druck auf die Zähne zu hoch ist oder das Ende der Putzzeit erreicht ist. Einige der elektrischen Zahnbürsten verfügen ebenfalls über verschiedene Geschwindigkeitsstufen, wobei jeder Verbraucher für sich individuell entscheiden muss, wie sinnvoll diese Einrichtung für ihn ist. In den verschiedensten Testergebnissen konnten eine Vielzahl von namhaften Herstellern gut abschneiden, aber selbst durch Aldi, dm oder Tchibo angebotene Produkte überzeugten durch ihre Qualität. So werden dann weitere Kriterien für die Anschaffung der perfekten, elektrischen Zahnbürste hinzugezogen. Dazu gehört sicherlich der Anschaffungspreis, aber auch die zukünftigen Kosten für die Ersatzbürsten. Für viele ist die Anzahl der mitgelieferten Bürstenköpfe ebenfalls ein wichtiges Kriterium, um so nicht gleich nach kurzer Zeit erneute Kosten tragen zu müssen. Und natürlich sollte ebenfalls die Handhabung des Gerätes eine wichtige Rolle spielen, und dies nicht nur beim Zähneputzen. Der Bürstenwechsel sollte unproblematisch sein und das Gerät selber leicht zu reinigen. Da auf dem Markt heutzutage eine Vielzahl von verschiedenen, elektrischen Zahnbürsten zu finden sind, ist es leicht geworden, jedes individuelle Bedürfnis zu befriedigen. Wer sich jedoch nicht absolut sicher in seiner Wahl ist, sollte eine fachliche Beratung durch den Zahnarzt in Anspruch nehmen. Mit dieser kompetenten Hilfe wird jeder Patient die für sich perfekte, elektrische Zahnbürste finden.

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