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Der Zahn

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Der ZahnDefinition: Das Wort Zahn, meist im Plural (Zähne) verwendet, bezeichnet ganz unterschiedliche Dinge; im Folgenden soll es aber um die Zähne im menschlichen Gebiss gehen. In zwei Reihen stehen sich im Gebiss relativ harte, teils spitz zulaufende, teils flache aus dem Zahnfleisch ragende Gebilde gegenüber, die die Aufgabe haben, Nahrung zu greifen, zu portionieren und zu zerkleinern. Diese Gebilde, die sich regelmäßig in der Mundhöhle von Wirbeltieren, zu denen auch der Mensch gehört, finden, werden Zähne genannt. Zähne sind, entwicklungsgeschichtlich gesehen, Gebilde, die aus dem Ektoderm (ektodermal), dem obersten Keimblatt des menschlichen Embryoblasten (der Stammzelle), entstanden sind. Sie wurzeln im Kiefer und sind, wenn sie gesund sind, ziemlich widerstandsfähig und hart. Dies müssen die Zähne auch sein, um ihre Aufgaben bei der Ernährung und der Verdauung erfüllen zu können. Zu den weiteren Aufgaben gehören die Lautbildung, insbesondere des S-Lautes, und die mimischen Aspekte; also haben sie auch nicht unbeträchtliche soziale Funktionen. Im Tierreich kommen noch die Angriffs- und Verteidigungsfunktionen hinzu.

Geschichte der Zähne

Zähne sind Abkömmlinge des Ektoderms (oberstes Keimblatt des Embryoblasten), aus dem sich auch die Außenhaut bildet. Diese Abkömmlinge, aus denen dann die Zähne entstehen, sind bei allen Wirbeltieren im Verlauf der Entwicklungsgeschichte in die Mundhöhle gewandert und seither dort angesiedelt. Bei den Säugetieren stellt das Gebiss den Rest einer vormals bei den älteren Wirbeltieren vorhandenen Schutzpanzerung dar. Durch Entwicklungen und Veränderungen entstand mit der Zeit der Zahn, wie er heute ist. Beim Menschen, der ja ebenfalls zu den Säugetieren gehört, wird die Ausbildung der Zähne insgesamt und der weiteren Zahnbestandteile aus der Neuralleiste im Innern des Mundes angeregt und gesteuert. Die Abkömmlinge des Ektoderms liefern dabei bis heute die harte Außenhülle des Zahnes. Die weiteren Bestandteile des Zahnes erwachsen aus dem Mesenchym, das aus dem Mesoderm (mittleres Keimblatt des Embryoblasten, aus dem sich eine Reihe weiterer Strukturen und Gewebe bilden) entstanden ist. Das Mesenchym ist ein in der Embryonalzeit ausgebildetes Gewebe, unter anderem auf dem Kiefer als Bestandteil der Neuralleiste angelegt, das hier als Ursprung für die einzelnen Bestandteile des späteren Zahnes dient.

Entwicklung der Zähne

Während der Embryonalentwicklung entstehen beim Menschen alle Strukturen aus den drei Keimblättern des Embryoblasten (Stammzelle, aus denen sich der Mensch entwickelt). In der fünften Schwangerschaftswoche entwickelt sich die Zahnleiste aus dem Ektoderm (oberes Keimblatt des Embryoblasten, aus dem sich Haut, Nerven und Sinnesorgane bilden ). Diese wächst in die Tiefe. Das Wechselspiel zwischen Ektoderm und Mesoderm (mittleres Keimblatt des Embryoblasten, aus dem sich etliche unterschiedliche Strukturen entwickeln) und dem Mesenchym (Gewebe aus dem Mesoderm, das sich noch zu den unterschiedlichen Strukturen entwickeln kann) führen zur Ausbildung der epithelialen Schmelzorgane und der Zahnpapille. Beide zusammen bilden die Zahnknospe, aus der dann der Zahn entsteht.

Erst nach der Geburt führt das weitere Wachstum der ersten Zähne, der Milchzähne, dazu, dass diese nacheinander etwa ab dem sechsten Lebensmonat beginnen, durch das Zahnfleisch zu stoßen, sodass etwa mit dem dreißigsten Lebensmonat das Milchgebiss vollständig zur Verfügung steht. Das Milchgebiss besteht aus insgesamt zwanzig Zähnen. Wie bei vielen anderen Säugetierarten kommt es auch beim Menschen in einem zweiten Schritt dann zwischen dem sechsten und dreizehnten Lebensjahr zum Zahnwechsel. Die dann ausgebildeten Zähne sind die bleibenden Zähne, die bis zum siebzehnten Lebensjahr, manchmal auch noch später, noch durch die sogenannten Weisheitszähne ergänzt werden können. Die mögliche Anzahl der bleibenden Zähne beträgt zweiunddreißig. Ein weiteres Nachwachsen von Zähnen, wie es im Tierreich dokumentiert ist, kommt bei den meisten Säugetieren und beim Menschen nicht vor.

Zahn Aufbau / Aufbau des menschlichen Gebisses

Der Aufbau des einzelnen Zahnes: ein Zahn besteht aus Zahnkrone (Corona dentis), Zahnhals (Cervix dentis, manchmal auch: Collum dentis) und Zahnwurzel (Radix dentis). Die drei äußeren, festen Schichten des Zahnes sind: Zahnschmelz, Dentin und Zement.

Der Zahnschmelz (Enamelum) ist die äußerste, härteste Schicht des Zahnes, welche die Zahnkrone und den Zahnhals umgibt. Sie besteht aus bis zu 98% aus anorganischen Substanzen (Hydroxylapatid, Carbonapatit und Fluorapatid) und wird von Adamantoblasten gebildet. Der Zahnschmelz ist anfällig für Karies, sobald die Säurewerte im Mund unter pH 5,5 – 5,7 sinken (normal: um 6,5) und er regeneriert sich nicht. Ist er durch äußere Einwirkungen (Karies, Absplitterung) verloren gegangen, dann muss er ersetzt werden, wenn kein Loch im Zahn bleiben soll.

Auch das Zahnbein (Dentin), das unter dem Zahnschmelz liegt, besteht aus bis zu 72% aus anorganischen Stoffen, hauptsächlich aber aus Hydroxylapatid. Dentin bildet die Hauptmasse des Zahnes. Es ist von „Tomes’schen Fasern“, welche in den Dentinkanälchen verlaufen, durchzogen. Gegen Karies ist das Dentin schon empfindlicher als der Schmelz. Die kritische Grenze für die Säurewerte liegt hier bei 6,3- 6,5%. Dentin ist in gewissem Umfang regenerierbar. Im Dentin finden sich regelmäßig Zonen von Verkalkung, die Interglobulärdentin genannt werden. Das Prädentin, eine Vorstufe des Dentins, umschließt unmittelbar die Pulpa.

Schmelz und Dentin zusammen sorgen dafür, dass der Zahn die höchste Dauerfestigkeit im menschlichen Organismus aufweist. Zahnschmelz und Dentin sind für einige Stoffe bedingt durchlässig. Heute wird dieser Umstand genutzt, um durch die Gabe von Fluorid in der Säuglingszeit den Zahn noch widerstandsfähiger zu machen.

Der Wurzelzement (Cementum) besteht aus 65 % Hydroxylapatid und bedeckt in dünnen Schichten die Zahnwurzel, ist also im Wurzelbereich die äußere Schicht des Zahnes, die dort nicht nur schützt, sondern auch Zahn und Knochen miteinander verbindet. Der Primärzement enthält keine Zellen. Der Sekundärzement enthält Zellen. Der Zahnzement ist von Sharpey-Fasern durchwachsen, die ihn gemeinsam mit der Zahnwurzelhaut mit dem Alveolarknochen verbinden. Diese federnde, elastische Aufhängung des Zahnes sorgt genauso für Halt, wie die Zahnwurzel, die in den Knochen ragt. Wenn die Sharpey-Fasern durch Zahn- beziehungsweise durch Zahnfleischerkrankungen zerstört sind, dann bietet die Zahnwurzel allein nicht mehr genügend Halt und der Zahn geht auf längere Sicht verloren.

Die innere, weiche Schicht: die Pulpa

Der innere, weiche Kern des Zahnes wird Pulpa genannt. Die Pulpa wird in Kronenpulpa und Wurzelpulpa unterteilt. Letztere geht durch die Bildung von Pulpenausläufern eine Verbindung mit dem Wurzelzement ein. Die Pulpa besteht aus einem gallertartigen Bindegewebe, das mit Blut- und Nervengefäßen durchsetzt ist. Odontoblasten kleiden die Nervenhöhle aus und das Geflecht der Nervengefäße in einem Zahn ist mit diesen Odontoblasten verbunden.Das Foramen apikale, das sich an der engsten Stelle der Pulpa befindet, ist die Versorgungsöffnung des Zahnes. Hier wird das Dentin gebildet und der Zahn ernährt. Außerdem sitzen hier die Sensoren für chemische, osmotische, sensorische und thermische Reize, die als Zahnschmerzen empfunden werden können.

Härte und Stabilität des Zahns

Die erstaunliche Stabilität und Härte des Zahns wird bestimmt durch die spezifischen Kombinationen aus organischen und anorganischen Bestandteilen, die als Zahnschmelz, Zahnzement, das Dentin und die Zahnpulpa oder Zahnmark bezeichnet werden. In der Pulpa liegen die Blutgefäße und der Zahnnerv. Den Hauptanteil an Bausubstanzen des Zahns stellt das Dentin dar. Die anatomischen Bauelemente eines Zahns sind immer gleich, sodass es bei jedem Menschen nur einige wenige individuell abweichende Merkmale beim Zahn gibt. Dies ist beispielsweise die Farbe des Zahns.

Der Zahnhalteapparat / das menschliche Gebiss

Der Zahn wird im Zahnhalteapparat fixiert, der aus dem Kieferknochen und dem Zahnfleisch besteht. Darüber hinaus ummantelt das Zahnfleisch den unteren Bereich des Zahnes, sodass bei intaktem Zahnfleisch der Zahn vor eindringenden Krankheitserregern geschützt ist. Die Zahnkrone ist der Teil am Zahn, der sichtbar ist und der sich in einer weißlichen Farbe darstellt. Der Zahnhals und die Zahnwurzel gehören ebenfalls zu den wichtigsten Bestandteilen eines Zahns. Bei einem Querschnitt durch den Zahnhals wird deutlich, dass am Aufbau mehrere Schichten beteiligt sind. Diese stellen sich im Rahmen schmerzhafter Beschwerden dar, wenn Zerstörungen am Zahnhals auftreten und bestimmte Bereiche freigelegt werden. Der Zahnschmelz umgibt das Zahnbein, das auch als Dentin bezeichnet wird. Das Dentin ist eine extrem harte Substanz, die der des Knochens ähnlich ist. Nur unter gewissen ungünstigen Voraussetzungen kann das Dentin zerstört werden. Unter dem Dentin befindet sich das Zahnmark in einer geschützten Hülle. Um ebenfalls die Wurzel vor Beeinträchtigungen zu bewahren, liegt dieses in einer festen Kapsel aus Zahnzement. Das Zahnzement ist ein Knochengewebe, welches in einer Bindegewebsstruktur und einer sogenannten Wurzelhaut eingelagert ist.
Grundsätzlich benötigt der Mensch den Zahn, um Nahrungsmittel abzubeißen und zu zerkleinern und um sprachliche Laute zu artikulieren.

Der einzelne Zahn ist ein aus den oben beschriebenen Substanzen bestehendes Hartgebilde, das der Zerteilung und Zerkleinerung von Nahrung, der Lautbildung und sozialen Funktionen dient. Seine Farbe ist milchigweiß oder hellcremefarben, wobei die ursprüngliche Farbe aber im Verlauf des Lebens dunkler und gelblicher wird. Beim erwachsenen Menschen sind mindestens achtundzwanzig und bis zu zweiunddreißig Zähne im Mund vorhanden, die insgesamt in typischer Weise zum Gebiss angeordnet sind.

Das Milchzahngebiss

Wie schon beschrieben, entwickeln sich die Anlagen für die späteren Zähne schon in der Frühschwangerschaft und mit etwa dem sechsten Lebensmonat nach der Geburt bricht der erste Zahn des Milchzahngebisses durch, das dann mit etwa dreißig Monaten vollständig ist. Das Milchzahngebiss besteht aus insgesamt 20 Zähnen, die jeweils verschiedene Formen und unterschiedlich viele Wurzeln haben. Zähne haben generell die Aufgabe, die Nahrung zu packen, zu zerteilen, zu halten und zu einem gut verdaubaren Nahrungsbrei zu zerkleinern und zu mahlen. Damit die Zähne diese Aufgaben erfüllen können, besteht das Gebiss aus Schneidezähnen und Eckzähnen, welche Frontzähne heißen, und aus den Vormahl- und Mahlzähnen, auch Seiten- oder Backenzähne genannt, die alle, jeweils angepasst an ihre Aufgabe, unterschiedlich geformt sind. Die Schneidezähne sind hinten abgeflacht, wodurch sie nach oben hin auf die gesamte Breite spitz zulaufen, ähnlich wie bei einer Messerschneide oder bei einem Beil. Sie sind geschaffen, um die Speisen zu zerteilen. Die Eckzähne sind nach oben hin rund und schmal und somit wie ein Pickel zum Festhalten sehr gut geeignet. Die Seitenzähne dagegen haben eine breite, runde Oberfläche und erfüllen die Aufgabe, die Speisen zum Brei zu zermahlen. Das Milchgebiss besteht insgesamt aus insgesamt acht Schneidezähnen, vier Eckzähnen und acht Seitenzähnen.

Das bleibende Gebiss

Wie bei den meisten Säugetieren gibt es auch beim Menschen einen einmaligen Zahnwechsel, der im Alter von etwa sechs bis dreizehn Jahren erfolgt. Das Erwachsenengebiss weist dann mindestens 28 Zähne auf. Dazu können bis zum siebzehnten bis zwanzigsten Lebensjahr oder noch später zusätzlich noch vier Weisheitszähne durchbrechen. Allerdings hat nicht jeder Erwachsene Weisheitszähne. Die Zähne des Erwachsenengebisses sind dann acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Prämolaren (kleine Seitenzähne, die im Milchgebiss noch nicht vorhanden sind) und acht Molaren (große Seitenzähne) und gegebenenfalls vier Weisheitszähne.

Zahlencode und Zahnmerkmale

Zahnärzte bezeichnen die Zähne zum Zwecke der Eindeutigkeit mit einem allseits bekannten und gültigen Zahlencode. Hierbei sind die Zähne jeweils einem Quadranten (1-4), in die das Gebiss unterteilt wird, zugeordnet und mit einer laufenden Nummer versehen (1-8). In einem Quadranten, zum Beispiel Nummer eins (rechts oben aus der Sicht des Gebissträgers), befinden sich dann zwei Schneidezähne, ein Eckzahn, zwei Prämolaren, zwei Molaren und ein Weisheitszahn). Der Code lautet: 1.1-1.2-1.3-1.4-1.5-1.6-1.7-1.8 von vorne nach hinten. Dies gilt ebenso für Quadrant zwei (oben links) und die Quadranten drei und vier im Unterkiefer.

Ebenso eindeutig ist die Bestimmung, um welchen Zahn es sich handelt an bestimmten Zahnmerkmalen: Das Winkelmerkmal der Kau- beziehungsweise Schneidefläche, das Krümmungsmerkmal der Zahnfläche und das Wurzelmerkmal, das eine Neigung der Wurzel nach links oder rechts zeigt. Die Kronenflucht, das heißt, die Neigung der Seitenzähne zur Zunge oder zur Wange, gibt uns Auskunft darüber, ob der Zahn zum Ober- oder Unterkiefer gehört. Außerdem ist noch interessant, dass die Zähne, je nach Funktion, unterschiedlich viele Wurzeln haben. Die hinteren Seitenzähne (Molaren) haben zum Beispiel drei Wurzeln und bis zu vier Wurzelkanälchen, die Schneidezähne haben normalerweise nur eine.

Lebensdauer der Zähne

Der Zahn entwickelt sich bis zu einer bestimmten Lebenszeit, wobei innerhalb eines bestimmten Lebensalters die Gebissausprägung abgeschlossen ist. Typisch sind die Milchzähne, die jedoch keine bleibenden Zähne sind und durch die Erwachsenenzähne ersetzt werden. Der Erwachsenenzahn sollte unter normalen Umständen bis zum Lebensende erhalten bleiben. Der Zahn kann unterschiedliche Formen annehmen. Abgeflachte und leicht spitz zulaufende Zähne werden sowohl als Schneide- oder Eckzähne bezeichnet. Ist ein Zahn kubisch, dann handelt es sich um einen Vormahl- oder Mahlzahn.

Kranke Zähne

Ein intakter und fest sitzender Zahn ist die Voraussetzung dafür, dass die natürlichen Funktionen realisierbar sind. Wird ein Zahn locker oder ist dieser durch krankhafte Prozesse instabil und schmerzt, dann stellt insbesondere das Kauen einen schwierigen Vorgang dar. Darüber hinaus ist ein geschädigter oder faulender Zahn eine unerwünschte Voraussetzung dafür, dass Krankheitskeime in den Organismus eintreten können. Aus diesem Grund ist es wichtig, jeden Zahn möglichst gesund zu erhalten. Dies ist mit einer entsprechenden Zahnpflege und einer ärztlichen vorbeugenden Untersuchung umsetzbar. Der Zahnarzt erkennt nicht nur krankhafte Schädigungen des Zahnes, die bei einem unbehandelten Verlauf sogar zum Verlust des Zahnes führen. Der Facharzt ist ebenfalls in der Lage, abnorme Veränderungen des Zahnhalteapparates zu erkennen und zu behandeln. Insbesondere im Zusammenhang mit entzündlichen Vorgängen des Zahnfleisch, der Parodontitis, die später als Parodontose zum Verlust des Zahnes beiträgt, sind rechtzeitige therapeutische Maßnahmen erforderlich.

Zahnerkrankungen

Die häufigste Zahnerkrankung ist Karies, eine durch Bakterien verursachte Zahnfäule, die durch ein zu saures Milieu im Mund und durch mangelnde Zahnpflege begünstigt wird. In Deutschland hat nur etwa ein Prozent aller Erwachsenen ein gesundes, von Karies freies Gebiss. Eine Wurzelentzündung gehört ebenfalls zu den häufigen Zahnerkrankungen und dann können Zähne auch durch Gewalteinwirkung von außen, zum Beispiel durch einen Unfall, kaputt oder verloren gehen. Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischschwund oder Knochenschwund sind zwar keine Zahnkrankheiten, führen aber auch zum Zahnverlust, wenn Betroffene dem nicht vorbeugen und ihre Beschwerden rechtzeitig behandeln lassen.

Unsere Zähne leisten Erstaunliches. Im Verlauf eines Lebens zerkleinern und zerkauen sie durchschnittlich die riesengroße Menge von achtzehn Tonnen Nahrungsmitteln. Das entspricht zum Beispiel einem Brot von viereinhalb Kilometer Länge oder fünfundvierzig Schweinen. Unsere Zähne sind von Natur aus sehr widerstandsfähig und stabil. Unverwundbar sind sie jedoch nicht. Durch unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten und unseren Lebensstil setzten wir unseren Zähnen oftmals sehr zu. Deshalb ist eine gute Pflege mit der passenden Zahnbürste, dem richtigen Putzstil und zusätzlichen Maßnahmen zur Mundhygiene unerlässlich für die Gesundheit unserer Zähne.

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