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Veneers

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VeneersDas Wort Veneers stammt aus der englischen Sprache und bedeutet „Furnier“. Veneers sind fragile, leicht transparente Keramikschalen für die Zähne. Sie werden mit einem speziellen Kleber auf der Oberfläche der Zähne, insbesondere auf den beim Lächeln, Sprechen oder Essen sichtbaren Frontzähnen, fixiert. Veneers bestehen aus speziellen Porzellan- und Keramiksorten. Gängig sind bei Veneers keramische Bestandteile. Jedoch werden auch Veneers aus Kunststoff angeboten. Das keramische Material von Veneers garantiert eine sehr gute Verträglichkeit. Die Keramikschicht ist eine inerte Substanz; löst sich also innerhalb des Mundraumes nicht auf. Nur ein äußerst geringer Anteil der Veneers-Träger klagte über Allergien, die auf die Inhaltsstoffe des Spezialklebers und nicht auf die Veneers an sich zurückzuführen waren. Ansonsten stellt das Tragen von Veneers keinerlei Gesundheitsgefährdung dar. Durch das Fixieren von Veneers auf der Zahnoberfläche kann der optische Gesamteindruck des Gebisses optimiert werden. Beispielsweise korrigieren Veneers geringfügige Fehlstellungen der Zähne, überbrücken kleine Zahnlücken und überdecken unschöne Flecken oder dunklere Zahnfarben. Insbesondere das attraktive Erscheinungsbild von ebenmäßigen und hellen Zähnen lässt viele Menschen auf Veneers zurückgreifen. Denn die Keramikschicht von Veneers ist lichtdurchlässig und der natürlich hellen Zahnfarbe ähnlich. Diese Kombination ermöglicht ein sehr ästhetisches Gesamtbild des Gebisses. Veneers werden vom Zahnarzt aufgebracht. Oftmals werden dabei vorab alte Zahnfüllungen aus Kunststoff oder Zahnaufbauten entfernt. Problematisch könnte der Einsatz von Veneers nur bei stark fluoridiertem Zahnschmelz sein.

Veneers halten sehr lange. Mehrere Studien haben über längere Zeiträume die Haltbarkeit von Veneers untersucht. Im Ergebnis haben lediglich zwei Prozent der Probanden innerhalb eines Zeitraumes von sechs Jahren eine ganze Keramikschale oder einen Teil davon verloren. Bei der Haltbarkeit von Veneers ist eine über zehn Jahre lange Tragedauer keine Seltenheit. Dieses immens positive Ergebnis hat sogar dazu geführt, dass die DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde) das Veneers-Verfahren anerkannt hat.

Historie der Veneers

Erzählungen zufolge, gab es Veneers bereits in den 30er Jahren. Denn es heißt, dass der berühmte Kinderstar Shirley Temple über sehr kurze Milchzähne verfügte, sodass während der Filmaufnahmen ein Zahnarzt mit Veneers zur Verfügung stehen musste. Wie die Veneers zu damaligen Zeiten auf Shirley Temples Gebiss fixiert wurden, ist nicht bekannt. Zunächst waren Veneers den Hollywoodgrößen wie Marilyn Monroe und anderen Stars und Sternchen vorbehalten. Jedoch kann heute jeder von den modernen Veneers, die sich nicht mehr von einem natürlichen Gebiss unterscheiden, profitieren. Veneers werden in hochmodernen Computerzentren von professionellen Zahntechnikern hergestellt. Zwischenzeitlich haben sich viele Techniker ausschließlich auf die Anfertigung keramischer Veneers für kosmetische Zahnbehandlungen spezialisiert.

Arten von Veneers

Grob können Veneers in drei Arten unterteilt werden. Bei den konventionellen oder klassischen Veneers handelt es sich um Keramikschalungen mit einer Stärke von etwa 0,5 bis 1,5 mm. Für die Einbringung dieser Veneers sind Vorbereitungshandlungen beim Zahnarzt notwendig. Bei Veneers mit dem Zusatz Non-Prep oder Non-Invasive handelt es sich im Gegenzug um dünne keramische Veneers mit einer Stärke bis zu 1,0 mm. Diese Veneers werden auf dem unbehandelten Zahn fixiert. Veneers aus speziellen Kunststoffen aus der Zahnmedizin werden auch Composite-Veneers genannt. Diese Veneers modelliert der Zahnarzt direkt auf dem Zahn. Der Patient sollte in Absprache mit dem Zahnarzt entscheiden, welche Art von Veneers sich für seine Zähne eignet.

So kommen Veneers auf den Zahn

Ziel der Präparation eines Gebisses mit Veneers ist das optimale kosmetische Erscheinungsbild. Dennoch muss sich der Zahnarzt nach den individuellen anatomischen Gegebenheiten richten, damit das Ergebnis sowohl optisch ansprechend als auch haltbar ist. Der Zahnarzt schleift für den Einsatz konventioneller Veneers eine etwa 0,3 bis 1,0 mm dünne Schicht vom Zahnschmelz auf der Außenfläche des Zahnes ab. Dies geschieht in der Regel nach einer örtlichen Betäubung, damit das Prozedere nicht als unangenehm empfunden wird. Nach der Reinigung des Gebisses nimmt der Zahnarzt einen Abdruck, der den Zahntechnikern als Modell für die Veneers dient. In der Zwischenzeit erhält der Patient ein Provisorium aus Kunststoff-Veneers zum Schutz der bereits präparierten Zähne.

Die Anfertigung der Veneers durch den Zahntechniker erfolgt in der Regel innerhalb einer Woche. Nach Erhalt der keramischen Veneers kann der Zahnarzt mit der Anprobe beginnen. Zunächst werden die Zähne gründlich gereinigt und der zu behandelnde Zahn mit einem Kofferdam separiert. Anschließend wird der Zahnschmelz angeätzt und das Zahnbein mit einem Dentinadhäsiv behandelt. Die Keramikschale ihrerseits wird mit einem speziellen Ätzgel behandelt, damit gute Haftungseigenschaften gewährleistet werden. Nach dem Fixieren der Veneers erfolgt in der Regel eine Aushärtung des Klebers mit einer UV-Lampe. Die Vorbereitungen und das passgenaue Fixieren des Veneers mit dem Zahn nimmt etwa eine halbe Stunde Zeit in Anspruch.

Veneers und Zahnfarben

Die endgültigen Veneers können nicht provisorisch eingesetzt und damit „Probe getragen“ werden. Deshalb sollte die zu erreichende Zahnfarbe bereits im Vorhinein ganz genau festgelegt werden. Dies kann in Einzelfällen mit speziellen Farbpasten erfolgen, die zur Probeansicht dienen. Denn Veneers werden mit speziellen Zweikomponenten-Klebern auf den Zähnen fixiert. Diese Kleber haben, ebenso wie die Veneers und die natürlichen Zähne, verschiedene Farbtöne. Einen nicht unerheblichen Einfluss auf die spätere Zahnfarbe haben also die natürlichen Zähne, die Stärke und der Farbton der Veneers sowie die Kleberfärbung. Auf den Einsatz von Veneers spezialisierte Zahnärzte wissen genau, welche Komponenten benötigt werden, damit die mit Veneers behandelten Zähne nicht nur optisch attraktiv wirken, sondern auch zu den unbehandelten Nachbarzähnen passen.

Innovationen im Bereich der Veneers

Dank moderner Technologien können Veneers heute auch in Stärken von knapp 0,2 mm hergestellt werden. Dies entspricht etwa der Stärke einer Kontaktlinse. Diese sogenannten „Non-Prep“ oder „Non-Invasive“ Veneers können im Gegensatz zur herkömmlichen Methode direkt auf dem Zahn fixiert werden. Bei diesen Veneers entfallen somit das Abschleifen des Zahnschmelzes und das Anfertigen eines Provisoriums. Des Weiteren können diese dünnen Veneers auch auf alte Füllungen aus Kunststoff, Kronen aus Keramik oder Brücken fixiert werden. Noch mehr Hightech bieten die modernen Einsetzhilfen für Veneers. Denn diese Einsetzhilfen sparen enorm Zeit, da in diesem Verfahren gleichzeitig mehrere Veneers befestigt werden können. Die Zeitersparnis bei dieser Methode beträgt sogar bis zu 90 %, wobei dies auch mit einer Kostenersparnis einhergeht.

Kosten von Veneers

Aufgrund der unterschiedlichen Methoden und Einsetzverfahren kann die Frage nach den Kosten von Veneers nicht pauschal beantwortet werden. Die Kosten richten sich nach dem betriebenen Aufwand und nach der Qualität der Veneers und können grob mit Beträgen zwischen 500,00 und 1.500,00 Euro pro Zahn angegeben werden. In der Regel erfolgt der Einsatz von Veneers aus ästhetischen oder kosmetischen Gründen, sodass keine Kostenübernahme von gesetzlichen und privaten Krankenkassen erfolgt. Jedoch hat beispielsweise das Landgericht Frankfurt am Main im Jahre 2004 den Einsatz von Veneers als vertretbare Heilbehandlung angesehen und eine private Krankenkasse zur angemessenen Kostentragung verurteilt.

Veneers – Vorteile

Zunächst handelt es sich bei dem Einsatz von Veneers um eines der schonendsten zahnmedizinischen Verfahren, da keramische Veneers biologisch und damit sehr gut verträglich sind. Professionelle Veneers sind in ihrer Ästhetik und Natürlichkeit kaum durch eine andere Methode der Zahnrestauration zu übertreffen. Nach dem Einsatz von Veneers haben Ablagerungen oder Plaque keine Chance. Denn diese Ablagerungen finden auf der glatten Oberfläche von Veneers keinen Halt. Diese Tatsache trägt zu einer optimalen Mundhygiene und sauberen Zähnen bei.

Die Farbe von Veneers ist dauerhaft stabil. Keramische Veneers dunkeln nicht nach oder verfärben sich aufgrund des Genusses von Kaffee oder Tee, wie es beispielsweise bei natürlichen Zähnen sein kann. Veneers sind transparent und lichtdurchlässig. Aus diesem Grund verleihen sie dem Zahn ein natürliches Aussehen und eine lebendige Optik. Der Einsatz von Veneers ist unkompliziert. Bei klassischen Veneers wird etwas Zahnsubstanz abgetragen. Bei den Non-Prep-Versionen werden keinerlei Vorarbeiten benötigt.

Fazit

Veneers sind in erster Regel das Mittel der Wahl, wenn die natürlichen Zähne kleine Mängel aufweisen oder ihre Färbung unattraktiv wirkt. Mit Veneers können kleine Lücken geschlossen oder auch Zähne verlängert oder vergrößert werden, damit ein ebenmäßiges Zahnbild entsteht. Veneers empfehlen sich insbesondere für dauerhafte Veränderungen des Erscheinungsbildes. Denn Veneers halten extrem lange und bieten im Gegensatz zum Bleaching dauerhafte Farbtreue. Veneers können weitestgehend den Wünschen der Patienten entsprechen. Denn vom Hollywood-Lächeln mit blitzweißen Zähnen bis hin zu einem ebenmäßigen und natürlich wirkenden Gebiss ist mit Veneers alles erreichbar.

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