Bleaching mit Zahnprotese

Bleaching mit ZahnproteseSolange man nur eine partielle Zahnprothese hat, ist Bleaching ein durchaus interessantes Thema. Künstliche Zähne können durch ein Bleaching natürlich nicht mehr beeinflusst werden. Hier liegt die Farbe der Zähne im Wesentlichen in der Hand des Dentallabors, das den Zahnersatz herstellt und an den Empfehlungen des behandelnden Zahnarztes – letztlich bleibt die Zahnfarbe jedoch Patienten-Entscheidung. Ein weißes Lächeln ist ein Symbol für Hygiene und einen allgemein gesunden Lebensstil. Ein weißes Lächeln gilt auch im Berufsleben als ein wesentlicher Erfolgsfaktor, gerade im Umgang mit Kunden. Es lohnt sich daher auch für Protesenträger über ein Bleaching nachzudenken.

Methoden für die Zahnaufhellung mit Teilprotese

Für das Bleaching mit Protese  gibt es unterschiedliche Methoden. Jede Methode hat ihre Vorzüge, aber es gibt beim Bleaching allgemein auch Sicherheitsaspekte, die bedacht werden müssen. So ist es absolut unerlässlich, vor einem professionellen Bleaching eine gründliche Untersuchung beim Zahnarzt zu stellen. Kranke Zähne,  können dafür sorgen, dass das Gel, das zum Bleichen verwendet wird, an die empfindlichen Zahnwurzeln und damit an die Nerven gelangt. Nicht nur, dass so etwas sehr schmerzhaft wäre, es kann sogar zum Verlust des ganzen Zahns führen. Vorsicht heißt also die Mutter der sprichwörtlichen Porzellankiste!

Inoffice Bleaching

Es gibt ein sogenanntes Inoffice Bleaching. Dieses Bleaching wird in der Praxis eines Zahnarztes durchgeführt. Somit steht man permanent unter ärztlicher Beobachtung, was gerade für ängstliche Patienten ein erheblicher Vorteil sein kann. Der Zahnarzt verwendet ein Gel, das unter anderem als Wirkstoff Wasserstoffperoxid enthält. Er trägt das Gel auf die Zähne auf und setzt als Schutz für die Schleimhäute eine Art Abstandshalter ein. Um den Effekt zu intensivieren und zu beschleunigen, bestrahlt er die Zähne dann mit Infrarotlicht. Je nach Ausgangsfarbe und nach gewünschtem Ergebnis verbleibt das Gel zwischen 20 Minuten und einer Stunde auf den Zähnen. Ein solches Bleaching hält zwischen einem und drei Jahren vor, dann kann die Behandlung ruhig wiederholt werden. Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Zigaretten können den Prozess beschleunigen und man benötigt umso früher eine neue Behandlung. Vorsicht ist auch geboten, was die neue Entstehung von Karies angeht. Man sollte nach der Behandlung dringend auf die Empfindlichkeit der Zähne achten und unter Umständen eine Fluoridbehandlung anschließen lassen. Die Zähne können beim Bleaching demineralisiert werden. Fluoridgaben können diesen Prozess aufhalten.

Homebleaching mit Zahnprotese

Wer keine Zeit hat, auf Praxisöffnungszeiten Rücksicht zu nehmen, für den ist das Homebleaching das Mittel der Wahl. Auch hier muss das Gel vom Zahnarzt verordnet werden. Der Wirkstoff ist identisch, allerdings wird hier die Behandlung in 14 Nächten durchgeführt. Das Gel wird in eine eigens angepasste Schiene gefüllt und dann auf die Zähne gelegt. Auch hier hält die Wirkung je nach sonstigen Einflüssen zwischen einem und drei Jahren an. Gerade beim Homebleaching sollte man auf aufkommende Schmerzen achten und beim Aufkommen von Schmerzen umgehend einen Zahnarzt konsultieren.

Internal Bleaching – optimal für Zähne nach einer Wurzelbehandlung

Eine Sonderform des professionellen Bleachings ist das Internal Bleaching. Es eignet sich nur für bereits abgestorbene Zähne und bleicht den Zahn von innen. Bei den anderen professionellen Methoden wird ebenfalls der komplette Zahn gebleicht, allerdings von außen. Daneben gibt es auch Bleaching Strips für zu Hause. Auch sie werden über 14 Tage genutzt, allerdings zweimal täglich. Aber auch hier sollte man auf aufkommende Schmerzen achten und gegebenenfalls das Bleaching abbrechen, wenn Schmerzen auftreten der der behandelnde Zahnarzt zum Beenden rät.

Permalink dieser Seite zur Zitation auf Webseiten, Foren & Blogs: