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Zahnpflege Kaugummi

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Zahnpflege KaugummiZahnpflegekaugummis helfen dabei, die Zähne nach der Aufnahme von Nahrung zu reinigen und dem Nutzer einen frischen Atem zu bescheren. Aus diesem Grund greifen täglich viele Menschen zu diesen kleinen Helfern. Besonders dann, wenn nicht die Möglichkeit besteht, mit Hilfe einer Zahnbürste die Zähne von Nahrungsresten und Bakterien zu befreien. Bei diesen Zahnpflegekaugummis handelt es sich nicht um einen reinen Kaugummi. Denn anders als sein Kollege, der meist mit viel Zucker versehen ist, kommt ein Zahnpflegekaugummi ganz ohne den süßen Zusatzstoff aus.

Nimmt man es genau, handelt es sich noch nicht einmal um ein Genuss- oder Lebensmittel. Vielmehr werden die reinigenden Gummis als Kosmetikartikel eingestuft und dementsprechend auch versteuert. Durch die Zuckerfreiheit verursacht ein Zahnpflegekaugummi keine Karies. Um ihn dennoch ein wenig zu süßen, wird allerdings des Öfteren der Zuckeraustauschstoff Xylitol bei der Herstellung verwendet. Da es sich dabei allerdings um einen natürlichen Stoff handelt, der unter anderem auch in einigen Gemüse- und Obstsorten vorkommt, ist der Verzehr von Kaugummis mit diesem Inhaltsstoff völlig bedenkenlos und ganz sicher nicht der Grund für eine Karies im Mundraum. Zudem sind in einem guten Zahnpflegekaugummi Spuren von Mineralstoffen zu finden. Diese schützen und stärken den Zahnschmelz und versorgen die Zähne mit wichtigen Zusatzstoffen.

Zahnpflegekaugummi Arten

Wie bei jedem anderen Produkt, so ist auch bei den Zahnpflegekaugummis die Auswahl recht groß. Hat man vor ein paar Jahren noch müde über die ersten Anbieter dieser kleinen Helfer für zwischendurch gelacht, so entdecken immer mehr Firmen diese Einnahmequelle und stellen für den Endverbraucher entsprechende Produkte her.

Angeboten wird der Kaugummi als Plättchen, Streifen oder als Dragee. Besonders die Dragees werden dabei in einer sehr praktischen Schüttdose geliefert, während man bei den Plättchen und den Streifen auf die altbewehrten flachen Tab – Formate setzt. Durch die sehr praktischen und schmutzabweisenden Verpackungen kann der Kaugummi jederzeit mitgeführt werden. Ob nun in der Tasche oder im Rucksack, der Jacke oder der Hosentasche. Er passt überall hinein und ist somit jederzeit griffbereit und einsetzbar.

Auch geschmacklich hat man sich einiges einfallen lassen, um dem Gaumen der holden Kundschaft schmeicheln zu können. So gibt es die Standardausführungen mit Pfefferminz und Fruchtgeschmack. Gesundheitsbewusste können sich an einem Vitamin C Zahnpflegekaugummi laben, während andere Propolis, Guarana oder Teebaumöl bevorzugen. Da in den Kaugummis kein Zucker enthalten ist. eignen diese sich zudem bestens für Diabetiker. Wieder andere Sorten setzen auf Fluorid als Inhaltsstoff, welches den Zahnschmelz kräftigt und somit den Zahn vor Karies schützt. Doch Achtung: Nimmt man zu viel Fluorid zu sich, so kann es zu einer Überdosierung kommen. Besonders bei Kindern zeigt sich hier eine weiß – bräunliche Verfärbung an den bleibenden Zähnen. Es empfiehlt sich daher, dass bei der Verwendung von Zahnpflegekaugummis mit Fluorid kein weiteres Fluorid eingenommen wird. Die beliebten Fluoridtabletten, die jedes Kind verschrieben bekommt, sollten dann entfallen oder ein Kaugummi ohne den Zusatzstoff gewählt werden.

Wirkung von Zahnpflegekaugummis

Sobald man etwas isst, beginnt ein Prozess im Mund, der bemerkenswert und gleichsam spannend ist. Die in der zugeführten Nahrung enthaltenen Kohlenhydrate werden nämlich mit Hilfe der Verdauungsenzyme, welche im Speichel enthalten sind, in einfache Zucker zerlegt. Nun könnte man sagen, dass man einfach keine Kohlenhydrate zu sich nimmt und somit auch kein Zucker im Mund gebildet wird. Doch so einfach ist es nicht. Denn der Körper benötigt Kohlenhydrate, um bestmöglich arbeiten zu können.

Ist dies geschehen, treten die Bakterien, die ebenfalls in großer Anzahl im Mundraum zu finden sind, ihre Arbeit an. sie wandeln den so gewonnenen Zucker in Milchsäure um. Diese Milchsäure löst die Mineralien aus dem Zahnschmelz, was wiederum zu Karies führt. Denn ohne die Mineralien ist der Zahnschmelz nicht mehr in der Lage, sich effektiv gegen Bakterien und Viren zu schützen. Der Zahn ist angreifbar und kann beschädigt werden. Nimmt man nun einen Zahnpflegekaugummi zu sich, so wird dieser die Speichelbildung anregen. Da dies nach der Nahrungsaufnahme geschieht, kann der leicht alkalische Gehalt des Speichels die für die Zähne gefährliche Milchsäure neutralisieren. Der Zahnschmelz wird weniger angegriffen und somit minimieren sich die Gefahren für die Zähne. Weil der Zahnpflegekaugummi keinen Zucker enthält, bekommen die Plaque Bakterien auch keinen weiteren Zucker zugeführt, was bedeutet, dass sich auch hier keine weitere Milchsäure bilden kann.

Um hierbei ein gutes Ergebnis erzielen zu können, sollte der Zahnpflegekaugummi mindestens 10 bis 12 Minuten intensiv gekaut werden. Diese Zeit wird benötigt, um den Prozess im Mundraum voranzutreiben und die reinigende und pflegende Wirkung des Kaugummis sich entfalten kann. Dabei sollte darauf verzichtet werden, während der Zeit des Kauens weitere Nahrung oder Getränke zu sich zu nehmen, damit die positive Wirkung nicht unterbrochen wird. Zahnpflegekaugummis stimulieren so sehr den Speichelfluss, dass die Zahnoberflächen gereinigt und der Zahnbelag förmlich abgewaschen wird. Durch diesen Umstand kann die Plaque – Bildung sehr gut bekämpft werden. Die im Kaugummi enthaltenen Mineralstoffe bauen im Einklang mit den Mineralstoffen des Speichels den Zahnschmelz kontinuierlich auf. Verantwortlich sind hierfür die Mineralien Kalzium und Phosphat. Da die Zahnpflegekaugummis recht lange gekaut werden, haben sie zudem eine reinigende Wirkung. Besonders wirksam sind sie deshalb, wenn man sie direkt nach einem Essen zum Einsatz bringt. Essenreste oder ähnliches werden aus den Zahnzwischenräumen entfernt und die Zähne gründlich „geputzt“: Einem strahlenden Lächeln dürfte danach nichts mehr im Wege stehen.

Und noch eine besondere Art von Zahnpflegekaugummi ist auf dem Markt erhältlich. Die so genannten Bi – White – Kaugummis sorgen dafür, dass die Zähne ein natürliches Weiß erhalten. Das Natriumkarbonat, welches hierfür verantwortlich zeichnet, beugt Zahnverfärbungen vor. Diese können beispielsweise entstehen, wenn man gerne den Genussmitteln Tee, Kaffee, Nikotin oder Rotwein frönt. Wer seine Zähne durch ein Bleaching regelmäßig aufhellen lässt, wird in diesen Zahnpflegekaugummis eine gute Unterstützung finden.

Einsatz von Zahnpflegekaugummi

Besonders wer viel unterwegs ist und hin und wieder auch eine Mahlzeit zu sich nehmen muss, wird Zahnpflegekaugummis nicht missen wollen. Denn nicht immer hat man eine Zahncreme samt Zahnpasta zur Hand, um die Zähne nach dem Essen auf diese Art und Weise zu reinigen. Zudem reichen die Pflegeutensilien nicht aus. Wasser und ein geeigneter Ort, an dem die Zähne geputzt werden könnten, muss ebenso gefunden werden. Wie gut, dass man in einem kleinen Kaugummi eine gute Alternative hat. Durch die Größe samt praktischer Verpackung kann er immer mit sich getragen werden und nimmt wenig bis keinen Platz weg. Ohne großen Aufwand und Zeitverlust reinigt man damit die Zähne und sorgt für frischen Atem? Das letzte Mettbrötchen mit Zwiebeln? Nach einem Zahnpflegekaugummi ist dies Geschichte und niemand wird erfahren, dass es gegessen wurde. Somit ist der Zahnpflegekaugummi die perfekte Mundhygiene für zwischendurch.

Deshalb: Zahnpflegekaugummis sind praktische Helfer, wenn es um das schnelle Reinigen der Zähne geht. Zwar ersetzen diese nicht das traditionelle Zähneputzen, helfen aber doch, die Zähne zu pflegen und ihnen ein angenehmes Aussehen zu verleihen. Besonders dann, wenn es schnell gehen muss und man nicht die Zahnbürste samt Creme, Becher und Wasser bei sich trägt. Zudem verleihen sie einen frischen Atmen und verbessern somit auch das allgemeine Erscheinungsbild. Wenn man außerdem darauf achtet, dass man einen Zahnpflegekaugummi wählt, der 100% zuckerfrei ist, tut man den Zähnen neben der Reinigung auch noch etwas Gutes. Man versorgt sie mit wichtigen Mineralien, die den Zahnschmelz stärken und die Zähne somit weniger angreifbar für Bakterien und Viren machen. Das Resultat ist, dass keine Karies entsteht, der einen Besuch beim Zahnarzt erforderlich macht. Und wer es ganz genau mag: Sie schmecken auch verdammt gut.

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