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Zahnimplantate

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ZahnimplantateDie Implantologie ist ein eigenes Feld der Zahnmedizin, das ästhetischen und funktionellen Zwecken dient. Zähne sind dauerhaft, wenn es sich nicht um die Milchzähne handelt, doch sie unterliegen starken Belastungen und können durch Unfälle und Verletzungen ausgeschlagen werden oder so großen Schaden nehmen, dass sie entfernt werden müssen. Gründe für die Entfernung eines Zahns gibt es viele. Dadurch bliebe jedoch eine Zahnlücke zurück, die eine ganze Reihe von Problemen nach sich zieht. Dadurch könnte der betroffene Patient nicht mehr richtig kauen oder sich so ernähren wie früher. Außerdem kann man die meisten Zahnlücken sehen, was psychische und soziale Schwierigkeiten zur Folge hätte. Deshalb sind Zahnimplantate in zweierlei Hinsicht wichtig für Betroffene.

Zahnimplantate haben den Vorteil, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen Zahnlücken schließen und damit einzelne fehlende Zähne ersetzen können. Es müssen keine gesunden Zähne abgeschliffen werden um eine Brücke einzusetzen, das Zahnimplantat ersetzt den einzelnen fehlenden Zahn. Das Implantat besteht aus einer künstlichen Zahnwurzel, die schraubenförmig in den Kiefer eingepflanzt wird und mit dem Knochen verwächst. Hierauf können nun Einzelkronen, aber auch Brücken befestigt werden. Das Material des Zahnimplantats besteht heutzutage überwiegend aus hochreinem Titan, aber auch Keramik-Implantate sind möglich. Eine wichtige Voraussetzung für die Einbringung eines Zahnimplantats ist ein gesunder Kiefer, gesundes Zahnfleisch und eine gute Mundhygiene. Zahnimplantate sind eine seit 1982 anerkannte Therapieform und durch die guten Erfahrungen und die Langzeiterfolge werden diese Zahnbehandlungen auch von den gesetzlichen Kassen bezuschusst

Der Haltbarkeit der Zahnimplantate sind bei einer guten Mundhygiene keine Grenzen gesetzt und dem herkömmlichen Zahnersatz in der Langlebigkeit weit überlegen. Die Akzeptanz dieser Therapieform wird auch in Deutschland immer höher. Der risikoarme Eingriff wird überwiegend unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert bei einem normalen Implantat etwa 20 Minuten. Sofort nach dem Eingriff s0llte eine Kühlung von außen erfolgen, um Schwellungen entgegenzuwirken und Schmerzen zu lindern. Besonders wichtig hierbei ist, dass die Kühlquelle z.B. Eis-Pads nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen, sondern mindestens durch ein Tuch geschützt sind. Mit einem mittlelstarken Schmerzmittel können in den ersten Tagen postoperative Schmerzen gelindert werden. Durch die schnelle Wundheilung sind meist schon am nächsten Tag keine Schmerzen mehr zu erwarten. Bis zur vollständigen Einheilung erhält der Patient ein Provisorium.

Was sind Zahnimplantate?

Bei einem Zahnimplantat handelt es sich um einen künstlichen Zahn, der den natürlichen ersetzt. Er hat einerseits die Funktion, die normalen Kau- und Sprechbewegungen weiterhin zu ermöglichen, wenn ein Zahn verloren gegangen ist und nicht gerettet werden konnte. Auf der anderen Seite sind Zahnimplantate wichtig, um die ästhetischen Probleme eines entfernten oder ausgefallenen Zahns auszuschließen. Wer einen Zahn verloren hat, wird schnell merken, dass er nicht mehr so offen lächelt wie früher. Zahnlücken fallen unangenehm auf und gelten auch heute noch als Zeichen von Unreinlichkeit oder schlechter Pflege, auch wenn das nicht weniger der Wahrheit entsprechen könnte – doch Klischees halten sich sehr lange. Zahnimplantate sehen genauso aus wie der natürliche Zahn und passen auch genau in die Zahnlücke, da sie dem natürlichen Wuchs der echten Zähne angepasst werden. Üblicherweise wird man nach einer gewissen Zeit der Eingewöhnung nichts mehr davon bemerken, dass das Implantat nicht zu den natürlichen Zähnen gehört; auch rein optisch nicht.

Gründe für fehlende Zähne

Zähne sind gar nicht so unempfindlich, wie man denken könnte. Sie haben Nerven und sitzen an einer Stelle des Körpers, die nicht gegen alles gut geschützt ist. Bei Unfällen oder anderen Zwischenfällen kann es passieren, dass ein Zahn abbricht oder ausgeschlagen wird. Ausgeschlagene Zähne können in der Regel nicht wieder eingesetzt werden. Wenn der Zahn abbricht, handelt es sich um einen Einzelfall: Manchmal kann der Zahn repariert werden, in anderen Fällen jedoch muss er entfernt werden, da er sich nicht mehr erholen würde. Eine weitere häufige Ursache für einen fehlenden Zahn ist eine Infektion mit Bakterien, meist Karies. Einige Fälle verlaufen so lange unproblematisch, bis der Zahn abgestorben ist oder es besser wäre, ihn vollständig zu entfernen. Auch in dieser Situation sollte danach ein Implantat eingesetzt werden, um Funktion und Ästhetik zu erhalten und den Patienten nicht unnötig zu belasten und einzuschränken.

Feste Implantate und Prothesen

Wenn die Begriffe Zahnimplantat und Zahnersatz fallen, erschrecken viele Patienten und denken sofort an ein künstliches Gebiss, das sie täglich entfernen und reinigen müssen. Das sind jedoch unterschiedliche Behandlungen, gerade Implantate sind viel unkomplizierter und einfacher zu pflegen. Bei einem Zahnimplantat handelt es sich um einen künstlichen Zahn, der fest im Kiefer verankert wird und sich nur operativ durch den Zahnarzt wieder entfernen ließe. Das Implantat reicht ähnlich tief wie die Wurzel des Zahns selbst und ist dementsprechend stabil. Da das Implantat innerhalb von 3-6 Monaten mit dem Knochen verwächst, entsteht nach dieser Zeit eine umso sicherere Stabilität und man kann den Zahn wie die natürlichen Zähne auch einsetzen. Man kann damit wie gewohnt kauen und sprechen und wird nach einer gewissen Zeit der Eingewöhnung kaum noch bemerken, dass der Zahn künstlich ist. Ob ein festes Implantat eingesetzt werden kann, hängt natürlich von den Gegebenheiten des Kiefers und der Lage, doch wenn die Möglichkeit besteht, wird es eher als eine lose Prothese gewählt.

Vorbereitung auf das Implantat

Zahnimplantate werden immer operativ unter Narkose eingesetzt. Vorher muss überprüft werden, ob ein Implantat grundsätzlich in Frage kommt, was von der Lage des Zahns und der Qualität der Knochen abhängig ist. Wenn der Knochen an der betreffenden Stelle nicht ausreichend für das Implantat ist, muss er zunächst aufgebaut werden. Dies kann mit synthetischem Material geschehen, man kann aber auch Knochen von anderen Stellen des Skeletts dafür verwenden. In solchen Fällen dauert es sehr lange, bis das Implantat so sicher sitzt, wie es bei ausreichendem Knochen einwachsen könnte, doch es wird mit der Zeit passieren und man wird langfristig keinen Unterschied mehr bemerken. Eine andere Möglichkeit bestünde darin, eine Form des Implantats einzusetzen, die nicht so viel Knochenmasse voraussetzt und auch dann sicher sitzt, wenn der Knochen unzureichend für das gewöhnliche Implantat ist. Bevor man die Entscheidung trifft, sollte man sich jedoch vom Zahnarzt oder der Zahnklinik ausführlich darüber aufklären lassen, welche Vor- und Nachteile die bestehenden Möglichkeiten mit sich bringen.

Der Einsatz des Implantats

In einer Zahnklinik oder bei einem Zahnarzt, der sich auf den Fachbereich Implantologie spezialisiert hat, kann man sich unter örtlicher Betäubung das Implantat einsetzen lassen, sofern man auf den Eingriff vorbereitet ist und er durchgeführt werden kann. Anschließend wird die Halterung für das Implantat ins Zahnfleisch eingearbeitet und im Knochen eingebettet. Es wird gleichzeitig ein provisorischer Zahnersatz eingebracht, sodass man in der Heilungsphase so normal wie möglich essen, trinken und sprechen kann. Wenn die Heilung abgeschlossen ist, wird die endgültige Krone aufgesetzt: Dies ist der künstliche Zahn, der wie ein natürlicher Zahn aussehen wird und dauerhaft im Mund verbleiben soll.

Heilungsprozess bei Zahnimplantaten

Die Schleimhaut heilt sehr schnell, auch beim erwachsenen Menschen. In der Regel dauert es lediglich 10 Tage, bis das Zahnfleisch an der betroffenen Stelle verheilt ist und man auch ohne Schmerzmittel wieder normal essen, trinken und sprechen kann. In der Zwischenzeit wird man jedoch mit Medikamenten behandelt, sodass man nicht unter den Folgen der OP leiden muss. Wenn schmerzen auftreten, sollte man sich an den Zahnarzt wenden und sich notfalls ein stärkeres Schmerzmittel verschreiben lassen. Bis das Implantat fest genug ist, um die endgültige Krone aufzusetzen, vergehen je nach Stelle unterschiedlich viele Monate. Im Unterkiefer dauert die vollständige Heilung üblicherweise 2-3 Monate, während die Zeit im Oberkiefer 5-5 Monate in Anspruch nimmt. Nach dieser Zeit kann das Implantat wie der natürliche Zahn belastet werden.

Zahnimplantate – Nachsorge nach der OP

Nach dem Einsetzen des Implantats ist die richtige Nachsorge wichtig für die Gesundheit. Am besten lässt man sich vor der OP vom Zahnarzt alle offenen Fragen beantworten. Viele Zahnärzte geben dem Patienten einen schriftlichen Leitfaden mit, sodass man sich nach der OP noch einmal informieren kann, wenn man möchte. Wichtig ist es, in der unmittelbaren Zeit nach dem Eingriff das gesunde Gebiss wie gewohnt zu reinigen und die Hygiene ernst zu nehmen. Da die Naht nicht mit einer Zahnbürste gereinigt werden darf, sollte man den Mundraum mit einer antiseptischen Lösung ausspülen, um die betroffenen Stellen ebenfalls zu reinigen – der Zahnarzt kann ein Produkt empfehlen oder verschreiben. Je nach Einzelfall wird man in den ersten Tagen nach der OP intravenös mit Nährstoffen versorgt und daher stationär aufgenommen, sodass keine Nahrung die frische Naht berührt und die Hygiene gewahrt ist. In der Regel ist diese nach 48 Stunden jedoch so weit verheilt, dass man sich vorsichtig wieder wie gewohnt ernähren kann, auch wenn man es nach wie vor sanft angehen lassen sollte. Wenn das Implantat eingeheilt und eingewachsen ist, sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt dennoch wichtig, da es sich jederzeit bei mangelnder Pflege entzünden könnte und daher Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind. Entzündungen würden kaum Beschwerden verursachen, sodass sie erst dann bemerkt würden, sobald sie den Knochen geschädigt haben – und dadurch kann das Implantat an Festigkeit verlieren. Alle 6 Monate sind Untersuchungen beim Implantologen oder Zahnarzt angeraten, der Sitz und Zustand des Implantats kontrolliert.

Vorsichtsmaßnahmen beim Zahnimplantat

Neben der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung sollte man nach dem Einsetzen eines Implantats einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Das Implantat muss in den Knochen einwachsen, was einige Zeit dauert. Es kann natürlich nicht von Karies befallen werden, da es künstlich ist; entzünden kann es sich jedoch, wenn man nicht auf die richtige Mundhygiene achtet. Die Zähne müssen regelmäßig geputzt werden, am besten nutzt man auch regelmäßig eine Mundspülung mit antibakterieller Wirkung. Auf reizende Stoffe sollte man verzichten, also beispielsweise auf Zigarettenrauch, Alkohol oder Speisen, die man subjektiv nicht gut verträgt. Mit der Zeit wird man von alleine bemerken, was man mit dem Implantat noch genießen kann und wovon man lieber Abstand nimmt, da das bei jedem Patienten unterschiedlich ausfallen kann.

Kosten von Zahnimplantaten

Die Kosten eines Einzelimplantats liegen für einen Seitenzahn zwischen 1600 und 2500 Euro und für einen Frontzahn bei ungefähr 1700 bis 2500 Euro, ohne Berücksichtigung des Zuschusses der Krankenkasse. Der Zuschuss ist ein festgelegter Betrag, dessen Höhe abhängig von der Bonussituation ist.

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