Bleaching trotz Zahnkronen

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Bleaching trotz ZahnkronenWenn man sich Zahnkronen einsetzen lässt, kann man in diesem Zuge gleich darüber nachdenken, das eigene Lächeln noch ein wenig weißer erscheinen zu lassen. Bleaching lautet das Zauberwort, das einem zum gewünschten Erfolg verhilft.

An erster Stelle steht bei einem Bleaching die zahnärztliche Untersuchung, die sicherstellt, dass das bleichende Gel nicht mit schadhaften Zähnen in Kontakt kommt. Das Gel enthält nämlich das von Blondierungen bekannte Wasserstoffperoxid oder ein ähnlich wirkendes Mittel: Carbamidperoxid.

Gefahren von Bleaching ohne Kronen oder mit Defekten wie z.B. Karies

Kommen kranke Zähne mit Bleaching Gel in Kontakt, kann das im schlimmsten Fall den kompletten Verlust des betroffenen Zahns nach sich ziehen. Um genau dem vorzubeugen, untersucht der Zahnarzt die Zähne gründlich. Im Rahmen des Einsetzens von Zahnkronen ist man ja ohnehin bereits in zahnärztlicher Behandlung. In diesem Fall empfiehlt sich das sogenannte Inoffice Bleaching, bei dem der Vorgang in einer meist einmaligen Sitzung beim Zahnarzt durchgeführt wird.

Bis auf die Tatsache, dass der eingesetzte Abstandshalter, der dafür sorgen soll, dass das bleichende Gel nicht mit Schleimhäuten in Kontakt gerät, eine etwas unnatürliche Mundstellung für die Dauer der Behandlung mit sich bringt, ist Bleaching aber nicht unangenehm. Das Gel wird aufgetragen, der Abstandshalter wird eingesetzt. Dann werden die Zähne zur Intensivierung des Bleachingeffekts mit Infrarotlicht bestrahlt. Eine solche Behandlung dauert je nach sonstigen Umständen zwischen 20 Minuten und bis zu einer Stunde. Das hängt unter anderem davon ab, in welchem Urzustand sich die Zähne befinden und auf welchen Grad der Weißheit man die Zähne bringen möchte. Treten trotz der vorherigen Untersuchung Schmerzen auf, sollte man unbedingt Bescheid sagen, damit der anwesende Zahnarzt die notwendigen Schritte einleiten kann.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, eine solche Behandlung zu Hause durchzuführen. Hier fehlt natürlich das bestrahlende Infrarotlicht. Unter anderem aus diesem Grund dauert diese Behandlung auch 14 Tage. Man setzt sich die eigens angepasste Schiene, in die man zuvor das vom Arzt verordnete Gel gefüllt hat, über Nacht ein und lässt es einwirken. Danach sind die Zähne normal belastbar. Auch bei dieser Behandlung bleibt die Wirkung zwischen einem und drei Jahren erhalten.

Vorsicht ist geboten vor der allseits beschriebenen Demineralisierung der Zähne durch das Peroxid im bleichenden Gel. Dem kann man entgegenwirken, indem man natürlich auf die Signale des Körpers achtet oder indem man prophylaktisch eine Fluoridbehandlung anschließt. Das tut den Zähnen gut und wirkt der Demineralisierung entgegen. Treten dennoch im Nachlauf der Behandlung ungewöhnliche Phänomene auf, ist ein Arztbesuch dringend anzuraten.

Möchte man eher kosmetisch tätig werden und nicht den ganzen Zahn bleichen, kann man sich auch für die Lösung aus dem Drogeriemarkt oder der Apotheke entscheiden. Auch hier gibt es gute und wirksame Produkte, die die Zähne allerdings lediglich von außen bleichen. Diese Stripes oder Gels werden morgens und abends aufgetragen. Hier sollte man darauf achten, mindestens 20 Minuten nach der Anwendung nichts zu essen und nichts zu trinken. Die Wirkung eines solchen Bleachings ist kürzer und liegt zwischen einem halben Jahr und einem ganzen Jahr. Auch hier können natürlich Schmerzen auftreten. Wenn das der Fall ist, kann man zunächst auf einmal täglich reduzieren oder man setzt bei anhaltenden Schmerzen einige Tage aus.

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