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Zahnbleaching Stift

Die Zahnmedizin, auch Zahnheilkunde genannt, befasst sich mit der Behandlung, dem Erkennen und der Vorbeugung (Prophylaxe) von Krankheiten im Bereich der Zähne, des Kiefers und des Mundes. Dabei ist es wichtig, dass ein Zahnarzt auch fundierte medizinische Kenntnisse im Bereich des menschlichen Kopfes, des Halses und der Schultern besitzt, denn Erkrankungen in diesen Bereichen können sich auch auf den Mundraum und die Zähne auswirken oder gar ursächlich dafür sein. So zeigen sich viele Erkrankungen, wie beispielsweise Infektionen in anderen Körperbereichen oder Krebs nicht selten im Bereich der Zähne und der Mundhöhle.

Zahnmedizin im historischen Überblick

Die Anfänge der Zahnheilkunde finden wir bereits um das Jahr 2800 vor Christus in der Indus-Kultur. Etwas später, um 1700 vor Christus bei den alten Ägyptern fanden sich ebenfalls Aufschriebe zum Thema Zahnheilkunde. Im Mittelalter und bis 1829 behandelte man Erkrankungen der Zähne mit einem Brenneisen um die Karies und somit die quälenden Zahnschmerzen auszumerzen. Da es zu dieser Zeit noch keine Betäubung für Patienten gab und da eine Behandlung im Kopfbereich immer sehr schmerzhaft ist, verloren viele Patienten damals bei der Behandlung das Bewusstsein, deshalb mussten Zahnerkrankungen immer in einer sehr schnellen zeitlichen Abfolge durchgeführt werden. Um eine Wurzelbehandlung vorzunehmen benutzte man zu dieser Zeit Arsen, Äther, Chloroform oder auch Lachgas. Etwas später ergänzte sich die Palette der schmerzstillenden Mittel um Kokain. Zu dieser Zeit waren Leute, die Zähne behandelten noch keine Ärzte. Sie arbeiteten ohne Ausbildung und wurden "Zahnbrecher", "Zahnreißer" oder auch "Bader" genannt. Aber auch Scharlatane und Marktschreier machten aus den weit verbreiteten Erkrankungen der Zähne ihren unseriösen Gewinn. Die Zahnhygiene ist ebenfalls seit vielen Jahrhunderten ein Thema. Früher benutze man Stäbchen aus Holz als Zahnbürste und bestreute sie mit Asche, Ingwer oder Pfeffer. Die Erfindung der ersten Zahnbürste lies noch bis ins 18. Jahrhundert auf sich warten. Zu dieser Zeit wurde auch erstmalig damit begonnen, Zähne zu implantieren. Als Zahnersatz wurden damals Zähne von Tieren, wie Hunde, Affen oder Schafe verwendet. Der erste künstlich hergestellte Zahn wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingesetzt. Im Jahr 1725 kam erstmalig der Begriff des Zahnarztes auf. 1756 wurde das erste Lehrbuch zur Zahnheilkunde von Philipp Pfaff veröffentlicht, die "Abhandlungen von den Zähnen und deren Krankheiten". Philipp Pfaff gilt bis heute als einer der Begründer der Zahnheilkunde in Deutschland. Die Entwicklung der modernen Zahnheilkunde in Deutschland begann im Jahre 1869 als der Norddeutsche Bund die erste Ausbildung für Zahnärzte ins Leben rief. Pflicht war ein Studium, das zwei Jahre dauerte und die anschließende, praktische Arbeit bei einem Zahnarzt. 1889 wurde die Prüfung zum Zahnarzt vereinheitlicht, 1910 wurden die ersten Lehrinstitute für Zahnheilkunde gegründet. Dort wurden angehende Zahnärzte über 2 Jahre unterrichtet und mussten danach ein Praktikum von vier Jahren Dauer absolvieren. 1919 gab es erstmalig die Möglichkeit zur Promotion im Bereich der Zahnheilkunde und der Titel "Dr. med. dent." wurde ins Leben gerufen und verliehen. Seit 1965 gibt es eine Zulassungsbeschränkung (Numerus Clausus) für Zahnmediziner an den deutschen Universitäten.

Zahnarzt werden: Studium & Promotion

Die Zahnheilkunde als Studium hat viele Gemeinsamkeiten mit einem Medizinstudium. Nach dem Studium ist grundsätzlich die Möglichkeit gegeben, als Zahnarzt zu arbeiten und eine Praxis zu eröffnen. Weiterbildungen hierzu sind über eine Weiterbildung, die vier Jahre in Vollzeit dauert und mit einer Prüfung endet, möglich. Berufsbezeichnungen lauten je nach Fachrichtung Kieferorthopäde, Zahnarzt für Oralchirurgie, Facharzt für Parodontologie oder Zahnarzt im öffentlichen Gesundheitswesen. Das Studium der Zahnmedizin teilt sich in ein vorklinisches Studium und ein klinisches Studium. Im vorklinischen Studium geht es um naturwissenschaftliche und medizinische Grundlagen. Es beinhaltet beispielsweise Fächer wie Biologie, Chemie, Physik, Biochemie, Molekularbiologie und Anatomie. Wer vor dem Abitur kein Latein belegt hat, muss Kurse im Bereich der klinischen Terminologie besuchen. Zum vorklinischen Bereich des Studiums gehören zahntechnische Kurse und zwei staatliche Prüfungen. Im klinischen Studium, nach dem 10. Semester findet die zahnärztliche Prüfung als Staatsexamen statt. Inhalte sind unter anderem Themen wie: Zahnerhaltung, Chirurgie, Radiologie, Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen, Dermatologie, innere Medizin, Pharmakologie und Pathologie. Zusätzlich zur theoretischen Prüfung findet eine praktische Prüfung statt. Studenten müssen zeigen, dass sie in der Lage sind sowohl festen als auch herausnehmbaren Zahnersatz für den Patienten herzustellen und andere zahntechnische Arbeiten erledigen können. Gleichermaßen müssen Wurzelkanalbehandlung, Füllungen und Kronen als Behandlungen am Patienten durchgeführt werden. Was die Chirurgie betrifft, so müssen Diagnosen gestellt und Therapievorschläge gegeben werden. Möglich sind auch kleinere chirurgische Eingriffe in der Prüfungssituation. Im Bereich der Kieferorthopädie muss die Anomalie des Kiefers erkannt, dokumentiert und nachgewiesen werden sowie eine Behandlung vorgeschlagen werden. Etwa die Hälfte aller fertigen Zahnmediziner promovieren nach ihrem Staatsexamen. In jüngerer Zeit wird allerdings die Möglichkeit der Promotion von Abgängern der Universitäten etwas seltener genutzt.

Die moderne Zahnmedizin

Die heutige zahnärztliche Behandlung gliedert sich in Erhebung des jeweiligen Befundes, Diagnose und Therapie. Die Erhebung beginnt mit einem Fragebogen für den Patienten und mit einer Selbstauskunft. Hier sind auch Erkrankungen zu berücksichtigen und anzugeben, die keinen direkt ersichtlichen Zusammenhang mit den Zähnen haben. Um Behandlungsrisiken auszuschließen muss immer der ganze Mensch betrachtet werden. Hat der Patient die Selbstauskunft gegeben, kommt es zum Gespräch mit dem Arzt. Es folgt die Untersuchung der Zähne, des Zahnfleischs, der Mundschleimhaut und gegebenenfalls des Speichels. Der jeweilige Befund wird schriftlich oder bildlich dokumentiert. Wichtige Parameter sind hierbei Zähne die fehlen, Karies, Füllungen und Implantate, Fehlstellungen und alle feststellbaren Erkrankungen des Kauapparates. Die Diagnose erfolgt durch eine manuelle Untersuchung, durch Röntgen oder durch beides. So kann das Kiefergelenk und die Muskulatur des Kauapparates beurteilt werden und eine individuell auf jeden Patienten zugeschnittene Therapie angestrebt und durchgeführt werden.

Zahn Prophylaxe

Ein wichtiges Gebiet in der Zahnheilkunde, stellt die so genannte Prophylaxe, die Vorbeugung von Erkrankungen der Zähne dar. Für Erkrankungen wie Karies sind die Bildung von Zahnbelag (Plaque) und dessen Stoffwechselprodukte verantwortlich. Deshalb ist das Ziel der Prophylaxe durch Mundhygienemaßnahmen einen möglichst zahnstein- und plaquefreien Mundraum zu schaffen. Um die Mundhygiene aufrecht zu erhalten, sollte jeder Patient darauf achten, Speisereste und Plaque immer gründlich zu entfernen. Alleine durch Zähne putzen, Mundspülungen oder -duschen ist keine ausreichende Mundhygiene möglich. Deshalb sollte in Ergänzung zu diesen Maßnahmen zwei Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt vorgenommen werden. Dies hat nicht nur die Verhinderung von Erkrankungen zur Folge, sondern auch einen ästhetischen Effekt: Die Zähne bleiben länger strahlend weiß und schön. Mittlerweile gibt es auch die Methode des Bleachings bei dem im Zahnschmelz festsitzende Verfärbungen durch zum Beispiel Kaffee, Tee und Zigaretten chemisch aus dem Zahn gelöst werden. Diese Behandlung sollte ausschließlich ein Zahnarzt vornehmen, denn es besteht das Risiko der Schädigung des Zahnschmelzes, wenn die Behandlung nicht professionell durchgeführt wird. Zusätzlich zum Putzen der Zähne sollten auch die Zahnzwischenräume nicht vergessen werden. Die Zahnbürste kann hier wenig ausrichten. Die Pflege und Reinigung der Zahnzwischenräume ist mit den verschiedensten Hilfsmitteln möglich, wie Zahnseide, Zahnhölzchen oder so genannten Interdentalbürsten. Die Pflege der Zahnzwischenräume wird am besten abends vor dem Schlafen gehen vorgenommen. Der Handel bietet gewachste und ungewachste Zahnseide an wobei die gewachste leichter anzuwenden ist, die ungewachste aber ein besseres Reiniungsergebnis liefert. Patienten mit Parodontose-Erkrankungen werden meistens Interdentalbürten empfohlen, die es in unterschiedlichen Größen, Formen und Ausführungen gibt. Des Weiteren gibt es chemische Möglichkeiten zur besseren Zahnhygiene. Durch eine Mundspüllösung, die Chlorhexidin enthält, ist es möglich die Bildung von Plaque zu hemmen und sogar die bestehende Plaque chemisch zu entfernen. In neuester Zeit gibt es Entwicklungen, die es ermöglichen über Milchsäurebakterien die Entstehung von Karies zu hemmen. Der Lactobacillus paracasei dockt sich an die Kariesbakterien an und transportiert diese gezielt ab. Auch Beläge auf der Zunge können zu einem Risiko für die Gesundheit der Zähne werden. Aus diesem Grund gibt es spezielle Zungenschaber, die Bakterien, die sich auf der Zunge festsetzen, entfernen. So kann der Belag der Zunge ausgespuckt und der Mund ausgespült werden. Kariesprophylaxe funktioniert am besten über Fluoride. Fluoride kommen in allen Mineralien vor und werden normalerweise vom Menschen über Essen und Trinken aufgenommen. Fluorid begünstigt die Aufnahme von Mineralien im Zahnschmelz, es hemmt dabei die Vergärung von Kohlehydratrückständen im Mund und ein Zahnschmelz, der reich an Fluorid ist, kann von Säuren weniger angegriffen werden. Fluoride können über Zahnpasta, Spüllösungen, Tabletten oder Kochsalz dem Körper und somit den Zähnen zugeführt werden.

Konservierende Zahnheilkunde, Endodontologie, Parodontologie und Oralchirurgie

Die konservierende Zahnheilkunde als Teilgebiet der allgemeinen Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Erhaltung von Zähnen. Sie teilt sich dabei in die Kariologie und die Füllungstherapie. Auf diesen beiden Gebieten findet eine Beurteilung der Ursachen, der Entstehung und der Behandlung von Karies statt. Eine der wichtigsten Ursachen für Karies ist die Demineralisierung der Zähne. Um eine Karies zu behandeln, wird der befallene Teil des Zahns mittels Spezialbohrer entfernt und der Zahn mit einem Füllmaterial wieder ganz gemacht. Weitere Teilgebiete der Zahnheilkunde sind die Endodontologie, die Lehre vom Zahnmark und die Parodontologie, die Lehre des Zahnhalteapparats. Die Endodontie beschäftigt sich mit akuten und chronischen Entzündungen des Zahnmarks. Häufig werden in diesem Bereich Wurzelkanalbehandlungen vorgenommen. Sind diese nicht erfolgreich, können sie wiederholt werden bis hin zur so genannten Wurzelspitzenresektion. Eine typische und weit verbreitete Erkrankung aus dem Bereich der Parodontologie ist die Parodontitis. Es handelt sich hierbei um eine bakteriell ausgelöste Entzündung, die ohne Behandlung zur Zerstörung des Zahnhalteapparats führen kann. Ein guter Zahnarzt kennt sich gleichermaßen mit der Oralchirurgie aus. Zähne müssen in manchen Fällen operativ entfernt werden, der Zahnhalteapparat muss chirurgisch bearbeitet werden und auch Wurzelbehandlungen fallen in den Bereich der Oralchirurgie. Sind die Eingriffe kleinerer Art, werden sie unter Lokalanästhesie vorgenommen, das heißt nur der zu behandelnde Bereich wird vorübergehend betäubt. Für größere Operationen schicken die meisten Zahnärzte ihre Patienten in spezielle Kliniken, wo es Fachärzte für Zahnchirurgie gibt.

Zahnersatz

Aufgrund verschiedener Erkrankungen des Kauapparats kann es zum Verlust einzelner der mehrere Zähne kommen. Bei manchen Menschen kommt es auch vor, dass Zähne grundsätzlich in der Anlage von Geburt an nicht vorhanden sind. Fehlende Zähne können durch so genannte Brücken oder andere Prothesen ersetzt werden.

Psychosomatik

Der Begriff Psychosomatik kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den beiden Wortteilen Psyche (Geist) und Soma (Körper) zusammen. Die Psychosomatik besagt also, dass psychische Ursachen Auswirkungen auf unseren Körper haben können. Sehr deutlich wird das an einem ganz einfachen Beispiel: Wer jeden Tag unter Stress steht, knirscht möglicherweise im Schlaf mit den Zähnen. Die Zähne, das Kiefergelenk und der ganze Kauapparat können dadurch Schaden nehmen.

Zahnbehandlungsphobie

Viele Menschen beschleicht ein unangenehmes Gefühl, wenn sie eine Zahnarztpraxis betreten. Dieses Gefühl kann sich bis hin zur Angst und letztendlich zur Phobie entwickeln und hat zur Folge, dass der Besuch des Zahnarztes immer weiter hinausgezögert und vernachlässigt wird. Es kann sich eine regelrechte Phobie vor der zahnärztlichen Behandlung einstellen, die mit Zittern, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen einhergeht. Meist haben solche Angstpatienten traumatische Erlebnisse beim Zahnarzt hinter sich oder sie haben zumindest davon gehört. Auf diese Behandlungsphobie kann mit Hilfe einer Psychotherapie, mit Medikamenten oder mit beidem reagiert werden. Viele Zahnärzte räumen Angstpatienten besondere Bedingungen für die Behandlung ein, die sich beruhigend auf den Patienten auswirken.

Milchzähne

Jeder Erwachsene erinnert sich an den unheimlichen Moment, in dem der erste lockere Zahn im Mund bemerkt wurde. Manche sind panisch zu ihren Eltern gerannt und hatten die schlimmsten Befürchtungen. Andere wussten schon Bescheid und sind ruhig geblieben oder haben sich sogar gefreut, da sie nun ebenfalls auf dem besten Weg waren, endlich erwachsen zu [...]

Wurzelbehandlung

Eine Wurzelbehandlung des Zahnes kann häufig zur Erhaltung des Zahnes nicht umgangen werden und die einzig mögliche Hilfe darstellen. Obwohl diese therapeutische Maßnahme nicht immer ohne Aufregung von statten geht, stellt sie jedoch eine äußerst sinnvolle Behandlung dar, um Zahnlücken vorzubeugen und Patienten wieder ein schmerzloses Kauen zu ermöglichen. Zweck einer Wurzelbehandlung Grundsätzlich geht es [...]

Gebiss

Das Gebiss des Menschen durchläuft zwei Entwicklungsstadien. In der ersten, kindlichen Phase entsteht das sogenannte Milchgebiss, das medizinisch exakt auch als Milchzahngebiss bezeichnet wird. Bereits ab dem 6. Monat nach der Geburt beginnt sich das Milchzahngebiss zunächst mit den mittleren Schneidezähnen auszuprägen. Im Alter von 25 Monaten ist das Milchzahngebiss endgültig komplett. Es besteht aus [...]

Zahnschmerzen

Zahnschmerzen sind sicherlich jedem Menschen bekannt. Sie können bereits durch Kopfschmerzen entstehen und verschwinden dann nach wenigen Stunden oder der Einnahme eines Schmerzmittels wieder. Meist sind sie jedoch ein Anzeichen dafür, dass die Gesundheit der Zähne nicht im besten Zustand ist und ein Zahnarzt aufgesucht werden sollte. Nach einer Bleaching-Anwendung sollte man besonders auf eventuelle [...]

Weisheitszähne

Die Weisheitszähne sind ein Rudiment aus der Vorzeit, als der Kiefer des menschlichen Vorfahren noch länger war und demnach mehr Zähnen Platz bot. In der Regel besitzt jeder Mensch vier Weisheitszähne, die jeweils an letzter Stelle des Unterkiefers sitzen. Da sie von der vertikalen Mittellinie des Gebisses aus die achten Zähne sind, werden sie fachsprachlich [...]

Kieferorthopädie

Gerade wenn man seine Zähne hat vom Kieferorthopäden begradigen lassen, möchte man mit einem strahlend weißen Lächeln gerne punkten. Wer von Natur aus nicht mit einer weißen Zahnfarbe gesegnet ist, kann mit einem professionellen Bleaching nachhelfen. Ein solches Bleaching kann durchaus auch von einem Kieferorthopäden durchgeführt werden. Verschiedene Möglichkeiten des Bleachings Es gibt verschiedene Möglichkeiten, [...]

Zahnarztpraxis

Wer mit dem Aussehen seiner Zähne unzufrieden ist, kann mit den Möglichkeiten der modernen und innovativen Zahnmedizin einiges hieran ändern. Mittlerweile besteht eine Behandlung in der Zahnarztpraxis nicht mehr nur in dem bloßen Ausbohren und Füllen von Löchern und in der gegebenenfalls angebrachten Heilung von Zahnfleischerkrankungen. Den Ansprüchen und Wünschen der Patienten entsprechend hat sich [...]

Zahn

Der Zahn ist ein Organ, welches aufgrund seiner enormen Härte und Festigkeit ebenfalls als sogenanntes Hartgebilde bezeichnet wird. Der Zahn wächst in der Mundhöhle und kann in Abhängigkeit von seiner Funktion verschiedene Funktionen beinhalten. Härte und Stabilität des Zahns Die erstaunliche Stabilität und Härte des Zahns wird bestimmt durch die spezifischen Kombinationen aus organischen und [...]

Zähne

Die Zähne des Menschen besitzen unterschiedliche Funktionen und sind nicht nur bedeutsam für das Abbeißen und Zerkleinern der Nahrung und die nachfolgenden Verdauungsschritte. Die Zähne sind auch eine wichtige Voraussetzung, um sich entsprechend artikulieren zu können und stellen bedeutende ästhetische Blickpunkte im Gesicht eines jeden Menschen dar. Das Gebiss Im Mund eines gesunden Menschen befinden [...]

Zahnschmelz

In der medizinischen Fachsprache wird der Zahnschmelz auch als Substancia adamantinea bezeichnet. Der Zahnschmelz ist ein Grundbestandteil des gesunden Zahnes und dient diesem als Schutzhülle. Da der Zahnschmelz überwiegend aus anorganischen Bestandteilen zusammengesetzt ist, gehört er zu den härtesten Substanzen des menschlichen Körpers. Der große Nachteil des Zahnschmelzes besteht darin, dass er sich im Laufe [...]

Zahnimplantate

Zahnimplantate haben den Vorteil, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen Zahnlücken schließen und damit einzelne fehlende Zähne ersetzen können. Es müssen keine gesunden Zähne abgeschliffen werden um eine Brücke einzusetzen, das Zahnimplantat ersetzt den einzelnen fehlenden Zahn. Das Implantat besteht aus einer künstlichen Zahnwurzel, die schraubenförmig in den Kiefer eingepflanzt wird und mit dem Knochen verwächst. [...]

Zahnnerv (Pulpa)

m Zahn-Inneren liegt das Zahnmark, die sogenannte (Zahn-)Pulpa (lateinische Wortbedeutung: Fleisch, Mark). In der Umgangssprache wird sie auch häufig als “Zahnnerv” bezeichnet. Allerdings besteht sie in erster Linie aus gut durchblutetem Bindegewebe sowie aus zahlreichen Blutgefäßen, und nur zu einem relativ kleinen Teil tatsächlich auch aus Nervengewebe. Ausdehnung und Form der Pulpa korrelieren mit der [...]

Knochenaufbau

Zahnimplantate halten umso länger, je besser sie im Kiefer verankert sind. Dies ist stark abhängig vom Knochenangebot und der Knochenqualität im Kiefer. Besonders bei Patienten mit Osteoporose oder Parodontose schrumpft der zahntragende Teil des Kieferknochens, so dass eine Implantatversorgung erschwert ist. Im Oberkiefer sind oft nur wenige Millimeter Knochenhöhe bis zur luftgefüllten Kieferhöhle, um Unterkiefer [...]

Zahnwurzel

Die Zahnwurzel, als unterer Teil des Zahnes, ist mit Wurzelzement bedeckt und gibt dem Zahn, im Zahnfach des Kiefers, den nötigen Halt. Sie weist eine konische Grundform auf und ist dabei etwa doppelt so lang wie die Zahnkrone. Im Inneren der Zahnwurzel liegt der Wurzelkanal. Bleibendes Gebiss Die Zähne des Menschen haben eine unterschiedliche Anzahl [...]

Wurzelspitzenresektion / WSR

Die Wurzelspitzenresektion, kurz WSR oder Apektomie genannt, ist die operative Entfernung der Wurzelspitze des betroffenen Zahnes. Dieser kann durch den Eingriff noch einige Jahre erhalten werden. Entzündungen oder andere Indikationen im Wurzelbereich des Zahnes erfordern zunächst eine Wurzelbehandlung. Dabei werden Medikamente durch das Wurzelkanalsystem hindurch in die Wurzelspitze eingelegt und der Heilungsprozess abgewartet. Bringt diese [...]

Wurzelbehandlung

Eine Wurzelbehandlung oder auch Wurzelkanalbehandlung wird in der Endontonie durchgeführt, um entzündete Zähne oder Zähne dessen Zahnmark abgestorben ist, zu erhalten. Medizinische Gründe für eine Wurzelbehandlung Die Gründe für entzündete Zähne (Pulpitis) sind vielfältiger Natur. Der Hauptgrund ist zumeist Karies, der den Zahn befallen hat. Weitere Ursachen sind Zahnfrakturen oder ein Behandlungstrauma durch das Beschleifen [...]

Parodontose

Parodontose ist einer der am häufigsten falsch verwendeten Begriffe der deutschen Sprache. Wikipedia meint hierzu: Auch wenn der Begriff Parodontose (Synonymie: Alveolaratrophie) weit verbreitet ist, handelt es sich bei der weitaus größeren Zahl der Fälle dabei in Wirklichkeit – fachlich korrekt ausgedrückt – um eine entzündliche Parodontitis. Bei der Parodontose geht der Zahnbettschwund primär vom [...]

Parodontitis

Bakterien im Mundraum sind die Ursache für Entzündungen des Zahnhalteapparates. Dabei kann es zu Zerstörungen des Zahnknochens und von Weichgewebe kommen, in deren Folge die Zähne ausfallen. Mittlerweile verlieren erwachsene Patienten mehr Zähne aufgrund der Folgen der Parodontitis als durch Karies. Es ist die Infektionskrankheit Nummer eins weltweit. Der Verlauf der Parodontitis ist individuell unterschiedlich, [...]

Karies

Karies ist eine Entzündung der Zahnhartsubstanz. Für die Entstehung von Karies sind mehrere Faktoren verantwortlich. In dem Zahnbelag, dem Plaque, der sich auf den Zähnen bildet, befinden sich Bakterien, die Karies verursachen können. Diese greifen die Zahnhartsubstanz an, es bilden sich Löcher. Bestimmte Bereiche der Zähne sind dafür besonders anfällig. Dazu gehören die Fissuren auf [...]

Zahnstein

Unter Zahnstein versteht man feste Ablagerungen auf dem Zahn. Diese sind durch Zähneputzen oder Spülen nicht mehr zu entfernen. Der Gang zum Zahnarzt ist unumgänglich. Dadurch, dass sich Mineralien aus dem Speichel in die Plaque einlagern, entsteht Zahnstein. Das heißt im Konkreten: wo kein Plaque ist, ist auch kein Zahnstein. Zahnstein kann schnell zu schweren [...]

Wurzelspitzenresektion

Die Wurzelspitzenresektion, kurz WSR oder Apektomie genannt, ist die operative Entfernung der Wurzelspitze des betroffenen Zahnes. Dieser kann durch den Eingriff noch einige Jahre erhalten werden. Entzündungen oder andere Indikationen im Wurzelbereich des Zahnes erfordern zunächst eine Wurzelbehandlung. Dabei werden Medikamente durch das Wurzelkanalsystem hindurch in die Wurzelspitze eingelegt und der Heilungsprozess abgewartet. Bringt diese [...]