Bleaching Kosten

Zahnbleaching Stift
Zahngesundheit gilt als ein Zeichen von guter Körperpflege und einem ästhetischen Erscheinungsbild. Noch bedeutender schätzen Psychologen die jugendliche und dynamische Ausstrahlung von Menschen mit makellosen weißen Zähnen ein. Ob im Bewerbungsgespräch oder bei geschäftlichen Verhandlungen, schöne Zähne beeinflussen berufliche Chancen und Karrieremöglichkeiten. Diese Erkenntnisse lassen den Wunsch nach einem Bleaching der Zähne bei vielen Personen wachsen, ein attraktives Aussehen fördert das Selbstbewusstsein, kann soziale Kontakte positiv beeinflussen und ist natürlich auch in der Partnerschaft ein nicht zu unterschätzendes Kriterium der Anziehungskraft. Schönheit und ein gepflegtes Erscheinungsbild gehen dabei Hand in Hand, sowohl in jungen Jahren als auch in späteren Lebenssituationen sind gesunde weiße Zähne ein wichtiger Aspekt, wie uns andere betrachten. Ein Bleaching kann sich auf die Ausstrahlung wesentlich auswirken, die behandelten Personen erscheinen jünger und dynamischer für ihr Gegenüber.

Wie viel ist uns ein gesundes und attraktives Aussehen wert?

Eine Zahnaufhellung wird zwar als eine kosmetische Maßnahme angesehen und kann nicht über die Krankenkassen abgerechnet werden, doch die enorme Einflussnahme auf Lebensqualität, Karrierechancen und Partnerbeziehungen lässt den bedeutenden Aspekt der psychischen Förderung in einen medizinisch begründeten Kontext rücken. Die Psyche eines Menschen hat einen wesentlichen Anteil an der Gesundheit und am allgemeinen Wohlbefinden. So sind auch ästhetische Gründe für eine Zahnaufhellung relevant für ein rundum gutes Lebensgefühl. Wie viel gesunde Zähne wert sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Frage nach einer Zahnaufhellung ist aber nicht neu. Da man auch schon früher die Erkenntnis hatte, dass attraktive Zähne das Selbstwertgefühl heben und Lebenschancen verbessern, versuchten schon unsere Vorfahren, Zähne aufzuhellen. Heute brauchen sich Patienten nicht mehr den zum Teil auch gefährlichen Methoden unterwerfen, moderne Zahnmedizin hilft mit sanften Heilmethoden gegen Zahnverfärbungen. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung lässt Zahnverfärbungen nicht so rasch entstehen und ist auch als Vorbereitung auf ein Bleaching eine nützliche Maßnahme, damit vorhandene Zahnbeläge bei der Behandlung nicht stören. Eine Unterscheidung, wie stark Verfärbungen in den Zahnschmelz eingedrungen sind, ist erst nach dem Entfernen der oberflächlichen Beläge möglich. Für die anschließende Zahnaufhellung werden dann auch weniger chemische Mittel benötigt, die angewandten Substanzen können direkt auf die Zähne einwirken und haben keine Beläge zu überwinden, die eine gleichmäßige Einwirkung der Medikamente stören würden. Für ein gleichförmig helles und fleckenloses Ergebnis sollte eine solche Zahnbelagsentfernung vor einem Bleaching unbedingt durchgeführt werden. Der Effekt der Behandlung hält dann auch lange nach, wenn regelmäßig neue Beläge mit der professionellen Zahnreinigung entfernt werden. Dies spart Kosten für Nachbehandlungen beim Bleaching. Eine gleichmäßig helle Zahnfarbe ohne Flecken und Verfärbungen belohnt die ständigen Bemühungen um saubere und ästhetisch einwandfreie Zähne.

Wie entstehen Zahnverfärbungen?

Stift zur Zahnaufhellung Zahnverfärbungen entstehen durch die Einlagerung von Farbstoffen aus Nahrung oder aus Genussmitteln in den Zahnschmelz. Unter der Zahnoberfläche liegt das Dentin, das normalen Putzvorgängen unzugänglich ist, es nimmt Farbstoffe auf, die sich immer dunkler präsentieren, je länger die Einwirkzeiten sind. Tabak, Kaffee oder Tee über große Zeiträume genossen verursachen dunkle Zahnfarben. Je mehr die Genussmittel zum Einsatz kommen, desto stärker sieht man die Einlagerungen im Dentin. Auch devitale Zähne nehmen extrem viel Farbstoffe auf und erscheinen immer dunkler, je länger der Zahnnerv abgestorben ist. Deshalb ist es wichtig, diese “toten” Zähne besonders sorgfältig zu pflegen, sie benötigen Zahnaufhellung noch mehr als andere Zähne, damit sie nicht als unästhetische Zahnexemplare auffallen. Ein Lächeln mit solchen Auffälligkeiten ist nicht besonders attraktiv. Im Laufe der Zeit sollte man sich über die notwendigen Methoden zur Zahnpflege als System Gedanken machen, ein Zahnarzt kann zu allen Reinigungen und zu Methoden der Zahnaufhellung eine Beratung bieten. Zahnmedizin und kosmetische Behandlung durch Bleaching können gut kombiniert werden. Der Facharzt wird für jeden Patienten ein individuelles Programm anbieten können um Zahngesundheit und Attraktivität der Zähne zu erhalten. Bevor man sich für ein Bleaching entscheidet, steht eine gründliche Beratung im Vordergrund. Der Zahnarzt erläutert einzelne Reinigungssysteme oder Bleachingvorgänge mit allen Behandlungssitzungen und mit den zu erwartenden Kosten. Die Zusammenhänge zwischen den Behandlungsschritten sind vom Fachmann gut verständlich darstellbar. Ein Schwerpunkt vor einer Behandlung mit zahnaufhellenden Substanzen ist auch zu klären, nämlich ob schon vorhandene Zahn- oder Zahnfleischschäden berücksichtigt oder vorher therapiert werden müssen, bevor man ein Bleaching ansetzen kann. Damit weitere Schäden vermieden werden können, sollten Zähne und Zahnfleisch vom Fachmann gründlich untersucht werden. Die Sanierung defekter Zähne und das Abheilen von Infektionen oder Verletzungen am Zahnfleisch sind enorm wichtig, die bei einem Bleaching aufgetragenen Mittel könnten Wunden verschlimmern und reizen. Substanzen, die zur Zahnaufhellung genutzt werden, dürfen nicht über Defekte in den kranken Zahn eindringen. Das könnte zu großen Schmerzen und Entzündungen führen.

Kann man Zahnverfärbungen vermeiden und was kosten Whitening Zahncremes oder die Zahnreinigung beim Zahnarzt?

Die Frage nach der Vermeidung von Zahnverfärbungen ist oft zu lesen. Wenn Patienten wenig der stark färbenden Genussmittel konsumieren, kann es sein, dass Zahnverfärbungen seltener auftreten. Ganz vermeiden kann man sie nicht. Je nach Erbanlagen sind uns individuelle Zahnfarben mitgegeben worden, die im Laufe der Zeit nachdunkeln. Die Vermeidung stark färbender Lebensmittel und die Anwendung von zahnaufhellenden Zahncremes, sogenannten Whitening Zahncremes, können die Verfärbungen im Zahnschmelz hinauszögern, aber nicht auf Dauer vermeiden. Diese Zahncremes lassen Einlagerungen an der Zahnoberfläche verblassen bei einer längeren Anwendungsdauer, aber ins Innere des Zahnes, bis in das Dentin, wirken sie nicht. Die Kosten für eine Tube Whitening Zahncreme belaufen sich auf etwa 2,50 Euro bis 8 Euro. Ein regelmäßiger Zahnarztbesuch wird sich durch die Entfernung von Belägen lohnen im Hinblick auf attraktive Zähne. Die vom Zahnarzt angebotene professionelle Zahnreinigung kostet zwischen 60 und 100 Euro, diese Preise legt jeder Zahnarzt individuell für den einzelnen Patienten fest. Entscheidend für die Preise sind der zu erwartende Aufwand pro Zahn, die Anzahl aller noch vorhandener Zähne und die während der Behandlung eingesetzten Produkte. Im Handel erhältliche Zahncremes mit aufhellendem Wirkstoff können nur oberflächlich einen Effekt erzielen, sie dringen nicht tief genug in den Zahnschmelz ein, wo sich die Verfärbungen über längere Zeit gefestigt haben. Für einen gründlichen und nachhaltigen Erfolg kann nur die professionell ausgeführte Zahnaufhellung sorgen. Die modernen Methoden zeigen schon nach wenigen Sitzungen oder häuslichen Behandlungen deutlich sichtbare Erfolge. Wie früher Zahnverdunklungen behandelt wurden, wäre sicher heute eine Tortur.

Wie hat man früher Zahnverfärbungen therapiert?

Weiße Zähne galten auch schon im Mittelalter als ein Zeichen von Schönheit und Gesundheit. Hauptsächlich die Oberschicht der Gesellschaft mit Vermögen und höherem Bildungsstand versuchte, die eigene Attraktivität zu steigern durch eine Aufhellung der Zähne. Damals verwendeten die “Therapeuten” teilweise sonderbare Mittel, die angeblich zur Zahnaufhellung beitrugen. Menschen- und Tierurin setzten die Vorgänger zahnkosmetischer Therapeuten ein um hellere Zähne zu bekommen. Die Prozeduren waren anstrengend und belastend für die Patienten, bei Verwendung von Säuren und chemischen Mitteln sogar gefährlich. Da bei diesen Anwendungen viel experimentiert wurde, konnten Schäden an den Zähnen beobachtet werden. Nicht immer waren sich die Patienten darüber bewusst, ob der angebliche Schönheitsgewinn nicht zu einem Verlust der Zahngesundheit oder der Zähne führte. Wer sich die Methoden der Behandlung vorstellt, wird froh sein, dass es heute mit den modernen Bleaching-Methoden keine Risiken mehr gibt, sorgfältig angewandt verursacht heute ein Bleaching mit getesteten Mitteln keine dauerhaften Schäden an Zahn und Zahnfleisch. Dafür waren die eingesetzten Mittel früher doch eher sehr preiswert.

Welche Methoden eignen sich für ein Bleaching und was kosten sie?

Ein Bleaching nach modernen Erkenntnissen und mit wissenschaftlich geprüften Methoden kann man entweder zuhause ausführen oder mit mehreren Sitzungen bei einem Zahnarzt seiner Wahl durchführen lassen. Über Online Shops bietet der Handel professionelle Mittel für das Bleaching an, die 3 Milliliter Abpackung kostet dort etwa 20 Euro, eine Packung mit säurehaltigem Gel mit 50 Milliter Inhalt kostet etwa 50 Euro. Die meisten dieser Bleaching-Methoden basieren gewöhnlich auf der Anwendung von Wasserstoffperoxid, einer chemischen Substanz, die tief in den Zahnschmelz eindringt und von dort aus, im Inneren des Zahnes, die Abspaltung von Sauerstoff-Radikalen erreicht. Diese Sauerstoff-Radikale können die Farbstoffe im Inneren des Zahnes neutralisieren, sie sorgen für eine Aufhellung des Zahnschmelzes und wirken über einen längeren Zeitraum nach. Je nach Intensität der Verfärbung sind mehrere Anwendungen nötig für optimale Effekte, die auch über Monate anhalten sollen. Ein neutraler PH-Wert der angewandten Mittel schließt weitere Schäden an Zahn und Zahnfleisch aus. Vor allen Dingen ist es enorm wichtig, die Zähne nicht durch die Behandlung zusätzlich aufzurauen. Bei der Anwendung von Säuren oder starken Basen könnte der Zahnschmelz seine Schutzfunktion verlieren und durchlässig werden. Damit wären einer weiteren Einlagerung von Belägen, Farbstoffen und Kariesbakterien alle Türen geöffnet. Patienten sollten sich daher immer vom Facharzt beraten lassen und nicht selbst mit Mitteln experimentieren, die ihre Zahngesundheit gefährden. Nicht jedes im Handel erhältliche Mittel kann dauerhaft für eine bessere Optik der Zähne sorgen, wenn säurehaltige oder stark basische Mittel ohne fachlichen Rat angewandt wurden, bleiben die nachfolgenden Verfärbungen und Zahnschäden zu befürchten. Die in der Drogerie oder in der Apotheke erhältlichen Strips oder Gels für ein Bleaching kosten zwischen 15 und 40 Euro. Wer sich dort mit den Bleaching-Produkten ausrüsten möchte, sollte vorher nach der Wirksamkeit der Mittel nachfragen. Häufig sind die Tests der Stiftung Warentest oder Erfahrungsberichte anderer Kunden im Internet nachzulesen. Ein Bleaching-Stift für 24,95 Euro aus Amerika soll ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt ersetzen, wer sich die Ankündigungen in der Werbung durchliest, kann die Preise vergleichen und sein Lieblingsprodukt auswählen. Eine Garantie für den Erfolg bekommt man aber nicht. Zum Vergleich bringt hier die etwas kostenintensivere Variante bei einem “Home Bleaching” vom Zahnarzt langfristig günstigere Resultate.

Zur Sicherheit fachliche Behandlung beim Dentalkosmetiker oder beim Zahnarzt

Fachlicher Rat kann Risiken ausschließen und teure Nachbehandlungen für Eigenexperimente verhindern. Am besten ist es, mit dem Zahnarzt seiner Wahl über die geplanten Vorhaben eines Bleachings in aller Ruhe zu sprechen und diese Maßnahmen mit allen erforderlichen Behandlungen zur Zahnsanierung und Zahnfleischstabilisierung gut vorzubereiten. Es ist ein gutes Gefühl, sich gut aufgehoben zu wissen und auf eine professionelle Behandlung vertrauen zu können. Die Kosten für ein professionelles Zahn-Bleaching liegen pro behandeltem Zahn zwischen 30 und 80 Euro. Dies variiert stark, da die Verfärbungen von Patient zu Patient verschieden sind und auch unterschiedliche Methoden angewandt werden können. Die Planung für die Bleaching-Sitzungen und den genauen Zeitraum der Behandlung macht die Organisation einfacher. Urlaubszeiten und Stoßzeiten im Job kann man als Patient gleich mit in die Planungsphase einbringen, damit man sich ganz auf die regelmäßigen Sitzungen zur Zahnaufhellung einstimmen kann und nicht noch finanzielle Einbußen wegen verpasster wichtiger Termine hat. Meist werden erst nach einer professionellen Zahnreinigung die Verfärbungen richtig sichtbar und einschätzbar. Dann wird der Zahnarzt gemeinsam mit seinem Patienten den Grad der Zahnaufhellung festlegen und bis zum Erreichen einer bestimmten Zahnfarbe Sitzungen mit aufgetragenem Bleaching-Gel durchführen oder für zuhause anordnen, je nach Behandlungsmethode.

Welche Möglichkeiten der Behandlung mit Wasserstoffperoxid gibt es?

Die Behandlungsmethoden zur Zahnaufhellung sind unterschiedlich, man kann sich mit dem Arzt darüber abstimmen, welche Variante für die individuelle Situation des Patienten und für den Grad der Zahnverfärbung geeignet ist. Am einfachsten erscheint die Methode des “Home Bleaching”. Dabei werden vom Zahnarzt dem Patienten bei einer Sitzung Zahnschienen für die Behandlung mit der chemischen Substanz angepasst, der Arzt nimmt von beiden Zahnbögen einen Abdruck und lässt nach diesen Abdrücken Zahnschienen aus Kunststoff fertigen, die die Zähne vollkommen bedecken. In diese Schienen wird der Patient dann zuhause das Wasserstoffperoxid-Gel geben und über eine bis zu mehreren Stunden auf den Zähnen einwirken lassen. Wie häufig diese Anwendung erfolgt, bestimmt der Zahnarzt. Je nach Erfolg der Aufhellung kann eine Behandlungsdauer von 5 bis 15 Sitzungen nötig sein. Bei normalen Verfärbungen sind weniger Stunden Behandlungszeit nötig als bei starken durch Medikamente verursachten Einlagerungen. Die Konzentration des Wasserstoffperoxids im Gel beträgt nur zwischen 10 und 20 Prozent, diese Methode gilt als sanft und verträglich und kann daher auch im häuslichen Bereich ausgeführt werden. Ein “Power Bleaching” beim Zahnarzt ist natürlich etwas stärker konzentriert, das Medikament wird direkt auf die Zähne aufgetragen und die Behandlung muss unter fachlicher Beobachtung praktiziert werden. Dieses sogenannte “In-Office-Bleaching” bedeutet den Einsatz hochkonzentrierter und stark wirksamer chemischer Substanzen, die auch eine rasche Wirkung zeigen. Das hoch dosierte Wasserstoffperoxid kann schon nach ein bis zwei Behandlungen eine gleiche Wirkung zeigen wie die mehr als achtmalige Anwendung beim “Home-Bleaching”. Dabei sind die hochkonzentrierten Gele nur 15 bis 45 Minuten auf den Zähnen und werden dann wieder entfernt. Mit Anwendung von kurzwelligem Licht erreicht man bei bestimmten Gelen einen höheren Effekt, sie gelten als besonders wirkungsvoll und werden gerne eingesetzt. Das Zahnfleisch muss mit einem Schutz versehen werden vor der Behandlung, es bekommt einen “Kofferdam” angepasst aus einem fließfähigen Material auf Kunststoffbasis. Dieses deckt zuverlässig die Schleimhaut ab und bietet einen guten Schutz vor den hoch dosierten Chemikalien. Der Vorteil bei dieser Behandlungsmethode liegt eindeutig in der Zeitersparnis, mit nur einer oder zwei Behandlungen sind die nachhaltigen Erfolge für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr und bis zu zwei Jahren zu sichern. Für Vielbeschäftigte mit wenig Zeit für eine Eigenbehandlung zuhause ist diese Art der Behandlung wahrscheinlich die angenehmste Methode. Mit wenig Zeitaufwand erhält man ein Ergebnis der Zahnaufhellung, das sich bei Wiederholung nach einem Jahr wesentlich auf eine dauerhaft attraktive Optik auswirkt. Wiederholungsbehandlungen zeigen einen besseren Effekt als eine Erstbehandlung, die gleiche Zahnaufhellung ist bei einem Auffrischungsprozess schneller zu erreichen. Mit der Anwendung von Wasserstoffperoxid sind auch einzelne Zähne, die devital im Kiefer stehen, wieder aufzuhellen. Allerdings ist diese Prozedur etwas langwieriger. Das Mittel muss in den Zahn hineingebracht werden und dort von innen wirken. Dazu bohrt der Zahnarzt die Krone des Zahnes auf und setzt eine Einlage mit dem Wasserstoffperoxid in den Zahn hinein. Ob ein Verschluss des Zahnes provisorisch gesetzt wird, oder die Krone offen bleibt bis zur Beendigung der Behandlung, entscheidet der Arzt je nach zu erwartender Dauer der Behandlung. Es ist möglich, dass es mehrere Behandlungen erzwingt, eine helle Farbe bei einem stark verfärbten Zahn wieder herzustellen, dann werden Einlagen ausgetauscht und der Prozess wiederholt. Ist die Behandlung abgeschlossen und die gewünschte Zahnfarbe zu sehen, entnimmt der Arzt die Einlage und verschließt die Zahnkrone wieder. Diese Methode wird nur bei devitalen Zähnen angewandt und wirkt sich zeitverzögert aus, da die Einlage das Wasserstoffperoxid nur langsam an den Zahn abgibt und sich die Substanz dann durch den Zahnschmelz arbeitet. Wie das Ergebnis der Behandlung aussieht weiß man daher erst nach einigen Tagen Behandlungszeitraum, auch über eine Wiederholung der Behandlung wird dann entschieden werden können, wenn die erste Einwirkzeit nicht die gewünschten Resultate zeigte. Daher wird mit einer dauerhaften Versiegelung der Krone meist gewartet, bis der Endeffekt der Aufhellung sichtbar wird. Diese Form der Behandlung bietet sich bei sehr stark verfärbten toten Zähnen an, das Wasserstoffperoxid wirkt dann von innen von dem Platz aus, der einst das Zahnmark umfasste. Der Vorteil sind hier die hohe Wirksamkeit und der nachhaltige Effekt in der helleren Zahnfarbe.

Muss man Nebenwirkungen befürchten bei einem Bleaching?

Ein Bleaching ist immer ein Eingriff mit chemischen Substanzen in normale Stoffwechselprozesse. Wichtig ist es, nur ph-neutrale Mittel anzuwenden, da Säuren dem Zahn oder dem Zahnfleisch enorm schaden können. Nebenwirkungen wie eine Überempfindlichkeit bei dem Genuss von süßen oder sauren Speisen zeigen, dass die Zähne angegriffen sind. Temperaturempfindlichkeit und Überempfindlichkeit sollte man nach einem Bleaching einplanen, diese Beschwerden können bis zu einem starken Schmerzempfinden hochspielen, gerade kurz nach einer Behandlung. Ein Vermeiden von heißen, kalten oder sauren Speisen und Getränken hilft, die Nachwirkungen geringer zu halten. Mit dem Abklingen dieser Symptome kann man nach einigen Tagen rechnen. Wichtig ist in diesem Prozess die Anwendung von geprüften und fachlich einwandfreien empfohlenen Substanzen, meist werden nun auch Gele angeboten, die Fluorid und andere zahnschützende Stoffe enthalten. Hierdurch können raue Zahnoberflächen vermieden werden. Der Schutz dringt gut in den sauberen Zahn ein und verhindert bleibende Schäden. Die sogenannte Demineralisierung, die hässliche Flecke auf den Zähnen verursachen kann, wird mit Mineralien verhindert, die ebenfalls in modernen Gelen zur Zahnaufhellung enthalten sind. Vorbeugung mit den richtigen Präparaten hat einen hohen Stellenwert, Prävention wird immer häufiger empfohlen und ist in den vom Facharzt angewandten Substanzen integriert.

Kronen und Brücken bleiben ohne Veränderung

Kronen und Brücken, die schon vor der Zahnbehandlung mit zahnaufhellenden Mitteln eingesetzt waren, bleiben ohne jede Veränderung in der Farbe. Das muss ein Patient wissen, da sich Farbunterschiede negativ bemerkbar machen können. Entweder lässt man eine Zahnaufhellung nur bis zur Farbe der schon vorhandenen Brücken oder Kronen umsetzen, oder man einigt sich mit dem Arzt darauf, dass die Teile in ihrer Farbe angepasst werden und alle Kronen und Brücken ausgetauscht werden. Da dies ein zusätzlicher Kostenfaktor ist, sollte man sich die Behandlung gut erläutern lassen und alle Kosten in die Planung einbeziehen. Schon aus diesem Grunde kann von einer Selbstbehandlung mit freiverkäuflichen Mitteln bei einem mehrfach sanierten Gebiss nur abgeraten werden, nur ein Facharzt ist in der Lage, alle Folgebehandlungen einschätzen zu können. Mit einem falsch gewählten Mittel kann man viele Folgeschäden verursachen, von einem Zahnschaden bis zu teuren Nachbehandlungen der farblich nicht mehr passenden Brücken und Kronen. Wer eine Behandlung zuhause auf eigene Faust durchführen möchte, sollte sich unbedingt beraten lassen und diese Aspekte mit ins Auge fassen um künftige Risiken abzufangen. In Drogerien und Apotheken kann man sich mit vielen Medikamenten und Gelen zur Zahnaufhellung selbst versorgen, ob die Präparate zum Aufpinseln oder mit einer Zahnschiene zu tragen sind, aber die Folgebehandlung bei einem missglückten Versuch ist nicht kostenlos. Man beginnt diese Behandlungen auf eigene Gefahr. Schon der Gedanke an das Ersetzen aller Zahnfüllungen kann von solchen Versuchen abhalten, jeder Farbunterschied fällt dann deutlich auf. Von einer gründlichen Diagnostik bis hin zu einem fachlich einwandfreien Bleaching kann eine Zahnarztpraxis Sicherheit und Erfolg bei der Behandlung versprechen. Dort bekommt man auch im Bedarfsfall Nachbehandlung bei Hautreizungen oder Problemen, die bei einer Selbstbehandlung doch recht kostenintensiv werden können.

Wie viel kostet etwa eine Zahnaufhellung?

Ein Bleaching kann unterschiedlich viel kosten, je nach Methode und den erforderlichen Sitzungen sind die Kosten zu planen. Bei dem sogenannten “Home-Bleaching” sind die Kosten mit 300 bis 600 Euro anzusetzen. Das ist der Preis für die Behandlung beider Zahnbögen, dem Ober- und Unterkiefer. Die Zahnschienen werden nur einmal hergestellt und mit einem Gel für viele Sitzungen angewandt. Wie oft man das Gel nachkauft und wie häufig eine Wiederholung des Prozesses nötig wird, begleitet der Zahnarzt mit fachlichem Rat. Moderate Kosten und ein sehr guter Erfolg ohne ein gesundheitliches Risiko können zu einem guten Ergebnis führen. Wer sich Zeit für die Sitzungen zuhause nehmen kann, sollte sich diese Methode beim Zahnarzt einmal darlegen lassen. Für Patienten mit wenig Zeit ist ein “In-Office-Bleaching” interessanter, die Behandlung beim Zahnarzt in der Praxis umfasst nur ein bis zwei Sitzungen und kostet jeweils 200 bis 700 Euro für einen Termin. Die Behandlung beider Kiefer oder auch nur einzelner Zähne ist dabei möglich. Die effektive Gestaltung erlaubt ein rasch sichtbares Ergebnis zu präsentieren und ist ebenso lang anhaltend sichtbar wie beim “Home-Bleaching”. Der etwas höhere Kostenaufwand bei zwei Sitzungen wird für Patienten ein ausschlaggebender Punkt sein, ob man die Behandlung in der Praxis vorzieht. Auch hier steht eine gründliche Beratung vor der Behandlung als Voraussetzung für eine gute Entscheidung. Wieviel die Behandlung von einzelnen devitalen Zähnen kostet, sollte man sich beim Zahnarzt seiner Wahl vorschlagen lassen, das kann je nach Aufwand sehr unterschiedlich sein und wird auch nicht von Dentalkosmetikern, sondern nur beim Facharzt angeboten. Die üblichen Kosten für einen einzelnen Zahn liegen bei einer Behandlung mit einer Einlage in der Pulpa bei 250 bis 450 Euro, je nach Anzahl der nötigen Wiederholungen der Therapie. Diese Behandlung erfordert fachliche Kenntnisse und sollte immer vom Facharzt ausgeführt werden. Auch Folgekosten eines Bleachings sollte man in seine Berechnung mit aufnehmen, wenn alle Kronen und Brücken oder gar alle Füllungen ersetzt werden müssen, wird eine Nachbehandlung häufig teurer als die Zahnaufhellung selbst. Wer sich trotzdem zuhause behandeln möchte, greift auf die vom Arzt begleitete Methode zurück, damit er sich keine finanziellen Schäden zufügt oder mit einer optisch unansehnlichen Lösung leben muss.

Sollte ein Zahnarzt ein Bleaching begleiten?

Beratung, Diagnose und eine fachliche Begleitung sind das Wichtigste an ärztlicher Beteiligung bei einem Bleaching. Experimente können sich stark schädigend auf die Zahngesundheit auswirken. Auch die Nebenwirkungen durch verschlucktes Gel sind zu beachten, selten passiert dies bei einer ärztlichen Behandlung, da in diesem Falle immer der Speichel und die Gelreste abgesaugt werden. Bei einer Behandlung zuhause kann es zu Reizungen der Speiseröhre und des Magens kommen, auch Beschwerden im Mund- und Rachenbereich geben Anlass zur Sorge. Wer sich dies ersparen möchte, begibt sich für ein Bleaching in die Praxis seines Zahnarztes. Dort wird mit Sorgfalt alles getan um Nebenwirkungen zu verhindern.

Nachwirkungen der Bleaching-Produkte können weitere Kosten verursachen

Die lästige Überempfindlichkeit nach einer Behandlung sollte man auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, die Zähne und das Zahnfleisch sind nach einem Bleaching angegriffen und vertragen weder säurehaltige noch süße Nahrungsmittel. Ein Verzicht auf diese reizenden Stoffe kann auch Zahnschäden vermeiden, da die Zähne sich nach einem Bleaching erst wieder mit ihrer natürlichen Schutzhülle umgeben müssen. Eine Regeneration des Zahnschmelzes ist oft nötig und dauert einige Tage. Man sollte sich in dieser Zeit reizarm ernähren und auch extrem Kaltes oder Heißes nicht zu sich nehmen. Das fördert einen schnellen Erholungsprozess der Zähne und des Zahnfleisches. Eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Kalzium gibt den Zähnen rasch wieder ihre gewohnte Vitalität und Widerstandsfähigkeit zurück. Zahncreme mit Fluor unterstützt den Aufbau eines gesunden Zahnschmelzes und bringt sich in die Reparatur der Zahnoberfläche gut ein. Nach einem Bleaching sind die Zähne sehr aufnahmefähig für zusätzliche Mineralien, sie lagern diese ein und schützen sich so vor Defekten. Die Überempfindlichkeit des Zahnfleisches und der Zähne wird schon nach zwei bis drei Tagen abklingen und die Freude über das Ergebnis überlagert gegebenenfalls durchstandene Unannehmlichkeiten.

Regelmäßige Nachbehandlungen verlängern den schönen Effekt weißer Zähne

Mit den regelmäßig wiederholten Folgesitzungen, die etwa im Abstand von einem Jahr oder etwas mehr erfolgen sollten, kann man sich dauerhaft weiße und gesund aussehende Zähne erhalten. Der Zahnarzt wird dem Patienten je nach neuerlicher Zahnverfärbung zu Wiederholungsbehandlungen raten, die dann einen höheren Effekt als die Erstbehandlung zeigen. Ein attraktives Aussehen und ein selbstbewusstes Auftreten im Berufsleben und im privaten Bereich sind die schönsten Ergebnisse der professionellen Zahnaufhellung. Die Mühe lohnt sich in jedem Fall bei allen Patienten, besonders wirkungsvoll aber ist sie bei Menschen, die sehr unter ihrer Zahnverfärbung leiden. Wer psychische Probleme schon an sich bemerkt, die mit seinem Zahnproblem zusammenhängen, sollte sich die Behandlung gönnen und sich wieder mit seinen Zähnen wohlfühlen. Zahngesundheit und ein ansprechendes gepflegtes Erscheinungsbild lassen ihren Einfluss auf das Allgemeinbefinden spüren, ein gutes Gefühl für jeden Patienten. Eine Beratung beim Facharzt wird alle Bedenken zerstreuen und einen individuellen Zeitplan für die Behandlung ermöglichen, ob mit einem “Home-Bleaching” oder mit einem “In-Office-Bleaching”. Die Zeit für ein ausgiebiges Beratungsgespräch kann viel zu einem dauerhaften Erfolg beitragen, nach Wunsch des Patienten sind alle Schritte organisierbar. Lächeln mit weißen Zähnen muss auch im Alter kein Traum bleiben. Eine gute Balance der insgesamt anfallenden Kosten für professionelles Zahn Bleaching und alle Wiederholungsbehandlungen kann der Facharzt durch den individuellen Behandlungsplan schaffen, er kann einschätzen, wann welche Auffrischungsbehandlung Sinn macht und ob Zahndefekte vorher therapiert werden müssen. Wer sich selbst mit Bleaching Produkten aus der Drogerie, dem Online Handel oder aus der Apotheke die Zähne aufhellt, sollte sich über die Methoden mit seinem Zahnarzt beraten, damit Folgekosten nicht die eingesparten Behandlungskosten übersteigen. Denn das Ersetzen von farblich nicht mehr passenden Zahnkronen kann je Zahn zwischen 90 und 430 Euro kosten. Ob dann die Ersparnis mit dem billigen Bleaching-Gel aus dem Internet noch eine Freude ist, darf man wohl bezweifeln. Die Do-it-yourself Methode kann sich nur für Patienten mit einem gesunden Gebiss lohnen, die weder an Füllungen noch an Zahnkronen denken müssen bei einem geplanten Bleaching. Die Beratung mit dem Fachzahnarzt schützt vor allen Überraschungen bei einem Bleaching, die Erfahrung und das Know How eines Experten lassen Zähne attraktiv aussehen ohne Schaden zu nehmen. Die größte Ersparnis bei einer Zahnaufhellung ist letztendlich die professionelle Ausführung der Behandlung ohne große Nachwirkungen und der lange anhaltende Effekt durch regelmäßige Zahnpflege und Wiederholungsbehandlungen.
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